Bene Büromöbel
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6. Juni 2011

Art Selection 02

Bereits zum zweiten Mal zeigen wir in unserem Schauraum in Wien Kunst: Ein kräftiges Zeichen der Unternehmensidentität von Bene.

Die Kunstwerke dieser Art Selection stammen von

Seit 2005 erarbeitet Dorothee Golz eine Serie von digitalen Gemälden, die mit bekannten flämischen Renaissanceportraits spielen und die weit mehr sind als ein meisterhaftes Spiel mit heutigen fotografischen Möglichkeiten. Die überwiegend weiblichen Portraits der malerischen Ikonen wirken museal vertraut und eben deshalb magisch attraktiv. Allerdings verblüffen sie den Betrachter, weil etwas nicht zu stimmen scheint. Detailreich kombiniert die Künstlerin in ihren Fotoarbeiten altmeisterliche Gesichter auf neuen Körpern, die in modernen Räumen inszeniert sind. Die Portraits wirken seltsam anziehend und irritierend zugleich. Sie reflektieren in der Darstellung den Blick der Künstlerin auf die Gesellschaft und hinterfragen vergangene und aktuelle Rollenmodelle. Dorothee Golz, die eigentlich von der Bildhauerei kommt, beschäftigt sich auch in ihrem skulpturalen Schaffen mit grundlegenden Themen: Die Spannung zwischen Körperlichem und Nicht-Körperlichem, das Vergängliche und die räumliche Konstruktion sind wesentliche Aspekte ihrer Arbeit.

Esther Stocker
verwendet in ihrer Malerei ein komplexes Repertoire aus geometrisierten Zeichen- und Rastersystemen, die durchwegs in den Farben schwarz-grau- weiß gehalten sind. Ihr Interesse richtet sich dabei auf die Bedingungen der Wahrnehmung und die Schulung des Auges des Betrachters in der Tradition der geometrischen Abstraktion. Ihre Bilder sind auf verschiedene Weisen lesbar und arbeiten grundsätzlich gegen eingefahrene Logiken. Esther Stocker formuliert scheinbar geordnete Systeme auf der Leinwand, die dann durch kleine Verschiebungen gestört werden, wobei sie mittels optischer Brüche Störungen einbaut. Raster und Liniengeflechte schaffen räumliche Tiefe, werden aber so manipuliert, dass das Auge die Höhen und Tiefen nicht festmachen kann und sich verliert. Esther Stocker entwickelt derart einen dynamischen Bildraum, den sie manchmal auch von der Struktur der Leinwandfläche ausgehend in reale oder gebaute Räume ausdehnt. Sie überzieht dann Böden und Wände mit malerischskulpturalen Zeichen, welche die wirkliche Architektur transformieren und
den Betrachter als Teil eines Raumbildes mit einbinden.

Martin Walde
ist ein im umfassenden Sinn medial konzipierender Künstler. Sein weit verzweigtes Werk berührt viele Disziplinen: Zeichnungen, Videos, Skulpturen und Installationen. Er ist ein Finder und Erfinder von Formen. Mit einem geradezu alchemistischen Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen gewinnt er alltäglichen Materialien eine neue Faszinationskraft ab. Er setzt Prozesse in Gang, sowohl in Bezug auf das Material und die Form als auch in Bezug auf unser Handeln, unsere Erfahrungen und unser Denken. Martin Walde ist ständig einer Phänomenologie der Veränderung auf der Spur, die er in ganz alltäglichen Situationen sucht. Er inszeniert die Veränderung auch innerhalb der strukturellen Beschaffenheit des Kunstwerks selbst, dessen Material sich dann wie in einer Versuchsanordnung chemisch oder physikalisch transformieren kann. In vielfältiger Weise bezieht er Menschen in das Kunstwerk mit ein und lässt sie manchmal in Form von Handlungsanweisungen zu einem interaktiven Teil des künstlerischen Szenarios werden. Martin Walde eröffnet Erfahrungsfelder und Reflexionsräume und führt dem Betrachter oft das Magische vor.


Wir wünschen Ihnen viel Interesse, Neugierde und Freude beim Betrachten der Kunstwerke in der Neutorgasse.
 Art Selection Folder


»Bene zeigt Kunst. Keineswegs zum ersten Mal, jedoch unter besonders erfreulichen Voraussetzungen: Unsere neuen Räumlichkeiten am Standort Wien sind ein kräftiges Zeichen der Unternehmensidentität von Bene.Wesentlich dafür ist unser kultureller Anspruch. Denn dieser "cultural approach" ist maßgeblich für die Entwicklung unserer Konzepte und Produkte, unserer Kommunikationsstrategien und für das gesamte Erscheinungsbild der Marke. Der Blick über den Tellerrand unserer ureigensten Thematik hinaus ist lebensnotwendig: Design-verwandte Disziplinen wie Architektur, Mode, Musik, Lifestyle, vor allem aber die bildende Kunst, zeigen Tendenzen und Themen oft frühzeitig auf. Sie sind hilfreich wie Kompasse, um die richtige Orientierung und relevante Fährten in der Dynamik des Zeitgenössischen finden zu können. Und um sich selbst auf der Landkarte der Kreativität zu verorten.

Die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst sensibilisiert uns für Veränderungen, Offenheit und für neue ästhetische Codes. Sie regt zur Schärfung eigener Sichtweisen oder aktueller Positionen an – und zu Diskussionen. Für ein Unternehmen und dessen MitarbeiterInnen ist dies umso wichtiger, um spannend und herausfordernd zu bleiben – und damit erfolgreich.«
Thomas Bene


»Die Bene Art Selection macht den Stellenwert zeitgenössischer Kunst in Hinblick auf Nachhaltigkeit in einem Unternehmen sichtbar. Kunst leitet oft einen Reflexionsprozess von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen ein. Sie offeriert sich sozusagen als Spiegel der Welt. Das Auslösen neuer Sichtweisen und das Schaffen alternativer Wertvorstellungen bildet das enorme Potenzial der bildenden Kunst. Für jedes Unternehmen, das danach strebt, innovativ zu sein, ist Kunst unerlässlich als Begleiter beim Entstehen neuer Ideen.«
Stefan Rothleitner


Bene Art Selection in Kooperation mit StefanRothleitnerContemporary Art Consulting, Sechskrügelgasse 12/7, 1030 Wien, www.stefanrothleitner.at







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