Universitätsbibliothek Innsbruck
Architekt: DI Dietmar Rossmann
Sie sind Zentren des Wissens, stationär und dennoch grenzenlos in Zeiten digitaler Knowledge-Clouds. Hier wird an Ort und Stelle recherchiert, geforscht, gelesen: in Bibliotheken. Übersichtliche Gestaltung und eine Ausstattung, die Konzentration fördert, helfen bei der Arbeit. So auch in der Universitätsbibliothek Innsbruck, die zugleich als Landesbibliothek Tirol fungiert.
Zentrum des Wissens Die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol in Innsbruck, Innrain 50-52, ist mit einem Gesamtbestand von rund 3,2 Millionen Bänden, 7.470 abonnierten sowie 18.420 lizenzierten elektronischen Zeitschriften und wertvollen Sondersammlungen die drittgrößte Bibliothek Österreichs. Sie umfasst 11 Standorte im Innsbrucker Stadtgebiet und servisiert derzeit ca. 25.000 aktive BibliotheksbenutzerInnen.
Wissen braucht Platz Auch wenn zunehmende Digitalisierung heutzutage den Platzbedarf für einzelne Wissensträger reduziert, so wird aufgrund der stetig steigenden Anzahl an Publikationen – viele davon in gedruckter Form – dennoch mehr Platz benötigt. So wurde nach der Integration der neuen geisteswissenschaftlichen Bibliothek in die Universitätsbibliothek eine zusätzliche Nutzfläche von rund 2.200 Quadratmetern geschaffen: 128 Bibliotheks-Leseplätze, 26 Büroarbeitsplätze und zwei große Besprechungsräume für 30-40 Personen umfasst dieser Bereich.
Atmosphäre und Konzentration Als Sinnbilder für Wissen geht von Bibliotheken eine besondere Ausstrahlung aus – egal ob altehrwürdig oder hochmodern. In jedem Fall ist es notwendig, ein hohes Maß an Konzentration zu ermöglichen. Dies erreicht man beispielsweise durch Form- und Farbgebung sowie besondere Lichtverhältnisse. Einrichtungslösungen müssen auf die speziellen Bedürfnisse der Besucher zugeschnitten sein. So hat Bene in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten DI Dietmar Rossmann sowie dem Leuchtenhersteller Zumtobel eine Workbench-Sonderkonstruktion mit integrierten Leuchten für den Lesesaal entwickelt.
Generell wählte man eine formal geradlinige Gestaltung, um Ablenkungen zu reduzieren und effizientes Arbeiten und Lernen zu unterstützen. Die Farbgestaltung in Schwarz, Gold und Schlamm folgt der Bene Farbwelt "Industrial", wirkt ebenso seriös wie modern und trägt sowohl in den Lesebereichen als auch an den Orten der Begegnung und Kommunikation zu einer stimmigen Atmosphäre bei.
Im Stauraumbereich kommen Produkte aus dem K2 Programm sowie Ladencontainer zum Einsatz. Die T7-Workbench findet mit dritter Arbeitsebene auch in den Büros Anwendung. Kizz Stühle sorgen für formale Leichtigkeit und erstklassigen Sitzkomfort.