Bene hat bestes Ökomanagement Niederösterreichs
Bene hat den Ökomanagement-Preis des Landes Niederösterreich gewonnen. Das ganzheitliche Abfallwirtschaftskonzept eines der größten Arbeitgeber in der Region Ybbstal überzeugte die Jury."Dass wir den Ökomanagement-Preis des Landes Niederösterreich erhalten haben, bestätigt unserere Strategie, im Umweltmanagement gerade aufgrund unserer Größe eine unbedingte Vorreiterrolle zu spielen", erklärt Friedrich Hartner, technischer Direktor bei Bene. In die Beurteilung durch die Jury fließen Kriterien wie Ressourcen-Schonung, Einsatz erneuerbarer Energien, Abfall- und Emissionsvermeidung, Innovationscharakter sowie Vorbildwirkung und Bewusstseinsbildung ein. Das Bene-Abfallwirtschaftskonzept berücksichtigt all diese Aspekte und fasst sie zu einem schlüssigen und für den Unternehmenserfolg relevanten Prozess zusammen: "Für uns ist Ökomanagement nicht bloß ein hübsches Schlagwort, sondern ein integrierter Bestandteil unserer Unternehmenskultur", so Friedrich Hartner. Für seine Anstrengungen hat Bene nun den Ökomanagement-Preis des Landes Niederösterreich in der Kategorie Top Starter erhalten.
Gesetzliche Bestimmungen als Mindestanforderung
Bereits im Jahre 1988 erfolgte die Umstellung des Lackierverfahrens auf wasserlösliche, UV-härtende Lacke. Seit 1998 lackiert Bene mit einem Spritzautomaten mit Lackrückgewinnung. Der überschüssige Lack wird mit einem Ringrakel abgezogen und in der Reinigungs- und Filterstation zur Wiederverwendung aufbereitet. Und selbst die zur Reinigung der Anlagen eingesetzten Mittel bereitet Bene in der hauseigenen Destillieranlage wieder auf. "Wir konnten so eine wesentliche Verbesserung unserer Oberflächenqualität erzielen", erzählt Friedrich Hartner, "die Emissionswerte unserer Möbeloberflächen liegen weit unter den geforderten Richtwerten."
Seit der Firmengründung im Jahre 1790 setzt das Unternehmen auf eine umfassende Verwendung des Naturmaterials Holz, das heute einen Masseanteil von 68 Prozent vom Material-Input ausmacht. Bene verarbeitet ausschließlich Holz aus mitteleuropäischen Wäldern und leistet so einen Beitrag zum Schutz der Tropenwälder. "Die Nutzung heimischen Holzes bringt zudem eine drastische Verkürzung der Transportwege mit sich - ein Umstand, der der Umwelt durch verminderten Schadstoffausstoß zugute kommt", ergänzt Friedrich Hartner.
Bene wird seine umweltpolitische Verantwortung auch in Zukunft mit Priorität behandeln. So sind laufende Mitarbeiterschulungen zur Reduktion der Abfallmengen ebenso geplant wie die weitere Optimierung der Mülltrennung im Stammwerk Waidhofen an der Ybbs.




