Office.Playlist #17
Diese Ausgabe der Office.Playlist wird Ihnen präsentiert von:
WIENER
Unglaublich, aber wahr: Den WIENER gibt es schon seit über 30 Jahren. Gegründet 1979 von ein paar jungen Wilden, die sich mit der österreichischen Zeitungslandschaft schlichtweg langweilten und ein stärker visuell orientiertes Produkt schaffen wollten. "Die erste Bildzeitschrift", erinnert sich WIENER-"Vater" Gert Winkler im Interview mit HORIZONT, "Das erste Medium, das optische Themen wie Mode, Design, Architektur oder Kunst aufbereitete." Und weiter: "Jedes Heft stand für sich - wir brachten Dinge, die uns persönlich wichtig erschienen. Der WIENER trug, wie jedes Medium, die Handschrift der Leute, die ihn machten."
Die Zeiten waren turbulent; Herausgeber, Eigentümer und Mannschaft haben inzwischen mehrmals gewechselt, aber der Spirit des Heftes ist im Grunde der Gleiche geblieben: Der WIENER soll interessieren, informieren, polarisieren, verblüffen, in erster Linie aber: Spaß machen. Denen, die ihn machen ebenso, wie denen, die ihn lesen. Ausprobieren: www.wiener-online.at
Und wenn wir beim Thema Lebensfreude sind. Da darf Musik nicht fehlen. Falco etwa wurde dereinst vom WIENER "entdeckt". Heute ist die Musikredaktion in der kompetenten Hand von Sandra Keplinger. Andreas Schiller zieht aus, um neue Sounds und Bands aufzustöbern. Und Mr. Walter "Monkey Music" Gröbchen liefert den Kommentar dazu. Unsere Office-Playlist? Ein Querschnitt aus den Heft-Lieblingen der letzten beiden Jahre. Rock’n Roll!
Barricade
Andreas Schiller: 'Extraordinären Artisten, die den düster gestimmten Spirit Schwarzer Romantik in grandiosen Post-Punksongs transformieren.' [ mehr ]
Wien
Walter Gröbchen: 'Objektiver Tatbestand: Heimische Klänge, lokaler Zungenschlag und regionale Talente stehen hoch im Kurs wie seit Jahren nicht. Eher noch: seit Jahrzehnten.' [ mehr ]
Jigsaw Falling Into Place
Sandra Keplinger: 'Radiohead beherrschen das Handwerk der Stimmungskreation perfekt.' [ mehr ]
Favourite Friends
Andreas Schiller: 'Violetta Parisini mit Begriffen zu beschreiben fällt schwer. Ihr Werk und ihre Person strahlen für sich. Mit Sicherheit ist sie jedoch eine Ausnahmekünstlerin, deren Songs eine atmosphärische Unmittelbarkeit generieren, der man sich als Zuhörer nur schwer entziehen kann und will.' [ mehr ]
Better Than Love
Sie waren die erfolgreichste britische Band des letzten Jahres und sie modeln selten. Für ein WIENER STYLE Special nahmen sich die Hurts Zeit und ließen sich den Mode-Trends der kommenden Saison ablichten. Sandra Keplinger: 'Musikalisch erinnern die Hurts stark an die Sythesizer-Sounds der 80er, mit denen Bands wie Depeche Mode oder Tears For Fears erfolgreich wurden.' [ mehr ]
Ceasar (Miike Snow Mix)
Sandra Keplinger: 'Sie ist eine Vollblutmusikerin, soviel ist sicher. Für ihr Debut-Album spielte Stings Tochter alle Instrumente selbst ein. Ihre Stimme erinnert stark an die des Herrn Papa, obwohl die beiden musikalisch nicht viel Ähnlichkeit haben.' [ mehr ]
Louder Than Ever
Sandra Keplinger: 'Gutes Songwriting, ein einprägsamer Leadsänger und ein fast traditioneller Gitarrensound im Stil der Rolling Stones macht die Kalifornier überzeugend. Doch sie kopieren nie. Sie nehmen zwar dagewesene Elemente, aber kombinieren sie vollkommen neu.' [ mehr ]
NYC
Andreas Schiller: 'Jenseits wabernder Metaphorik, kitschtriefender Pathosgesten, sowie spätpubertärer Weltverweigerungsattitüden elaboriert das New Yorker Trio Interpol von beispielloser Intensität durchzogene Wave-Stücke, welche den gewillten Hörer in jede noch so abgründige Talsohle des eigenen Ichs entführen.' [ mehr ]
Trouble
Andreas Schiller: 'Ja, Panik sorgen nicht nur mit ihrer famos hingerotzen Musik für Furore. Sie (…) lieferten den Studenten den Soundtrack zum Protest. Aufgrund ihrer bildreichen, zwischen Verweigerung und Resignation oszillierenden Texte sowie eingängiger Melodien, schafft es Ja, Panik die Stimmungen einer von Wirtschaftskrise und Bildungsstagnation gebeutelten Generation auf den Punkt zu bringen.' [ mehr ]
Leeds United
Nicole Kolisch: 'Who needs love when there’s Southern Comfort? Das WIENER-Interview mit Amanda Fucking Palmer war auf mehreren Ebenen ein Erlebnis – und hat uns eine der höchsten Zugriffszahlen in der Geschichte von wiener-online beschert.' [ mehr ]



