Novartis
Vertrieb: Bene Schweiz
BASEL. Der weltweit tätige Pharmakonzern baut in Basel einen "Campus des Wissens". In zwanzig bis dreißig Jahren soll eine neue Stadt in der Stadt entstehen, Architekten und Designer von Weltruf sind engagiert. Im Zuge der Bauarbeiten richtete Novartis ein "Zwischen-Büro" in einem renovierten ehemaligen Lagergebäude ein. Bene Schweiz überzeugte mit open-space-Lösungen und Produkt-Design. Die Umbau- und Abbrucharbeiten haben bereits begonnen. Auf einem riesigen Werksgelände, das der Größe von 30 Fußballfeldern entspricht, wird während der nächsten Jahrzehnte der neue Novartis-Hauptsitz entstehen. "Ein außergewöhnliches Projekt, das auf Jahrzehnte spannend bleibt", erklärt Thomas Rudolphi, Bene Geschäftsführer in der Schweiz begeistert: "Kurzum, ein Projekt der Superlative."
Büro ist Chefsache Die Gestaltung des "Campus des Wissens" ist Chefsache: Novartis-Boss Daniel Vasella persönlich leitet das Campus Steering Comittee. Klar ist der Anspruch des Pharmamulti an die Büroarchitektur: Ein ästhetisch anspruchsvolles, hochmodernes und gleichzeitig funktionales Umfeld sollen die Mitarbeiter und Besucher erhalten.
Büro als Labor Als "Zwischenstation" für drei bis vier Jahre während des Bauvorhabens dient rund 220 MitarbeiterInnen von Novartis ein über hundert Jahre altes, ehemaliges Lagergebäude, das auf fünf Etagen komplett renoviert wurde (genannt Gebäude WSJ 103). Inzwischen wird ein altes Bürogebäude abgerissen und das neue errichtet. Dieses "Zwischen-Büro" nutzt der Pharmariese zugleich als "Büro-Labor": Um neue Layouts zu testen, um Erfahrungen mit Möbelherstellern zu erproben.
Bene punktete in der Versuchsanordnung mit besonderem Know-how und hervorragender Grundlagenpräsentation - von der ersten Unternehmenspräsentation bis zur Bemusterung, vom Grundriss bis zum einzelnen Produkt. Innovative Impulse erhielt das Projekt vor allem durch das engagierte Zusammenspiel von Bauherr – Innenarchitekt - Bene von Anfang an.
Probe aufs Exempel: open space Eine Herausforderung stellte die Entscheidung von Novartis für ein kommunikatives, offenes Büroraumkonzept dar: Statt wie bisher in Einzel- und Zweierbüros werden alle Mitarbeiter, auch die Vorgesetzen, im "open space" arbeiten. Wichtig für eine positive Resonanz dieser Veränderung waren gestalterische Maßnahmen, die einen wohnlichen Charakter und etwas Privatsphäre im offenen Büro schaffen. Bene erarbeitete eine kundenspezifische Lösung und punktete mit:
· Schaffung von Rückzugs- und Identifikationsmöglichkeiten für die Mitarbeiter im open space
· Räumliche Strukturierung mit Table panels und Stellwänden, zugleich akustische und visuelle Abschirmung
· Farbkonzept / Wohnlichkeit
· Design der Produkte
"Überzeugend ist der sehr leichte und transparente Eindruck der Möblierung", erklärt Thomas Rudolphi, "und das, obwohl die Flächennutzung sehr effizient ist."