Bene Büromöbel
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5. Nov. 2008

Worauf wir stehen.
Oder: Böden als Raumelement

Jeder kennt ihn: den knarrenden Bretterboden, der uns in Horrorfilmen einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Einen ebenso starken Eindruck kann auch das Hallen von Schritten auf dem Steinboden eines weiten Saales oder einer Kathedrale machen. Aber nicht nur Geräusche lassen Böden sprechen, auch das Aussehen ist aussagekräftig.

So war der rote Teppich in früheren Zeiten Königen vorbehalten; zwischen Parkett und Laminat liegen atmosphärische Welten; ein Naturfaserteppich erzeugt andere Raumqualitäten als ein Steinplattenboden. Und damit sind wir noch nicht einmal bei der Farb- und Musterwahl, geschweige denn dabei, wie sich ein Boden anfühlt. Nahezu endlose Gestaltungsmöglichkeiten tun sich auf – auch im Büro.


Eine lange Geschichte


Irgendwann hat man es schon gehört: Zu den ältesten Bodenbelägen der Geschichte zählen Knüppel-, Lehm- und Natursteinböden. Mit der Zeit kamen Bohlen- und Bretterböden auf, in der Antike folgten Estriche und Tonfliesenböden. Die überlieferten Bodenbeläge wurden in der Neuzeit durch neue Verarbeitungstechniken verfeinert. So entstand unter anderem der Parkettboden. Die Entwicklungen der Industrie brachten seit dem 19. Jahrhundert Böden aus neuen Materialien – wie Linoleum oder PVC – hervor.

Schon früh wurden Böden nicht nur unter dem Aspekt der Funktionalität gesehen, sondern auch als gestalterische Elemente betrachtet. Schon die Mosaik- und Intarsienböden der Antike sind schönste Beispiele dafür.


Einrichtungsfaktor Boden


Unbestreitbar ist der Boden eine der wichtigsten Flächen im Raum. Er trägt uns, ist Standort und Bühne unseres Auftritts. Materialien, Verarbeitung, Verlegung, Farben sowie seine akustischen Eigenschaften beeinflussen die Stimmung im Raum und seine Wirkung erheblich. Böden bieten die Möglichkeit, großflächige Akzente zu setzen und - mit Möblierung und Wänden abgestimmt - eine ansprechende und zielgerichtete Atmosphäre zu schaffen.


Edle Webeware


Der Bene Partner Carpet Concept schafft mit neuen Materialien und ungewohnten Anwendungen Produkte, die Räume prägen und der Architektur eine besondere Wirkung verleihen. Kombinierte Webarten und feine Farbwechsel erzeugen überraschende Effekte. Für glänzende Akzente sorgen z.B. metallische Einleger, die im Licht changieren. Besondere Metalleffekte bieten auch Edelstahlfäden in einem glatt gewebten Garn. Unter dem Aspekt der Funktionalität liegen die Prämissen auf Langlebigkeit und komfortablem Gebrauch.


Außergewöhnliche Technologien und beeindruckendes Design


Die neuen Kollektionen von Carpet Concept erweitern das Programm mit außergewöhnlichen Technologien und beeindruckendem Design: Lux, Lux Design, Eco Syn, Eco Tec und Eco Zen.

Die Hochflor-Kollektion Lux bietet hochwertige Böden mit einem dichten, luxuriösen Flor für ausgewählte Inneneinrichtungen.

Lux Design interpretiert den Velours-Boden neu durch innovative Webtechnik mit plastischen Wirkungen. Organisch ineinander fließende Dessins in großzügigem Rhythmus bilden das Repertoire der edlen Webware im Design von Carsten Gollnick.

Eco ist der Inbegriff für hochwertig flachgewebte Teppichböden. Die Technologie macht das Gewebe sichtbar und offenbart den handwerklichen Charakter unmittelbar. Als Polmaterial werden hochwertige Antron Legacy Teppichfasern mit überzeugenden Nutzungseigenschaften eingesetzt. Mit der Begeisterung am Neuen entstanden Eco Syn von Claudia de Bruyn und Achim Nagel, Eco Tec von Hadi Teherani sowie Eco Zen von Carsten Gollnick.


Naturfaser


Die Naturfaserteppiche des gleichermaßen exklusiven Bene Handelspartners Ruckstuhl erzeugen insbesondere eine wohlige Atmosphäre aus Wärme und Behaglichkeit. Material, Struktur und Farbgebung bilden eine harmonische Verbindung. Das Materialspektrum ist vielfältig und umfasst z.B. Kokos, Sisal, Jute, Baumwolle, Papiergarn, Leinen, Schurwolle sowie Ross- und Ziegenhaar. Seit 2007 sind zudem Teppiche aus Holz und aus einer Kombination aus Schurwolle und Holz im Sortiment.

Ruckstuhl-Teppiche sind extrem strapazierfähig, langlebig und altern schön. Durch ihre Ursprünglichkeit und Authentizität schaffen sie ein Klima des Vertrauens, in dem man sich wohlfühlt.


Teppichfliesen


Vor mehr als 50 Jahren hat ein weiterer Bene Partner, Interfaceflor, die Idee des modularen Bodenbelags entwickelt. Bei den Neuentwicklungen der letzten Jahre legte der Teppichfliesen-Spezialist besonderes Augenmerk auf Ressourcenschonung und flexible Gestaltungsmöglichkeiten. Die völlig richtungsfrei zu verlegenden Teppichfliesen bringen eine enorme Materialersparnis, wodurch Ressourcen geschont werden. Interfaceflor ist überzeugt: Produktdesign soll ökonomische, soziale und umweltorientierte Nachhaltigkeit garantieren, und zeigt: nachhaltiges Design ist wirtschaftlich!

"Intercell" ist das platzsparende zellulare Fußbodensystem von Interfaceflor, das speziell zur unsichtbaren Kabelführung im heutigen Arbeitsumfeld konzipiert wurde. Störende Strom- und Kommunikationskabel verschwinden damit unsichtbar – doch jederzeit erreichbar – im Fußboden. Eine Kombination mit dem wieder aufnehmbaren Oberboden aus Interfaceflor-Teppichfliesen garantiert, jederzeit problemlos einen Kabelwechsel oder eine Neuinstallation vornehmen zu können.


Brigitte Schedl-Richter







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