Deloitte & Touche
Architekt: Deilmann Koch
Büroplanung: Bene / Objektform
Logistische Meisterleistung für ein Produkt nach Wunsch. Bei der Fertigstellung des Spherion, des neuen Bürogebäudes von Deloitte & Touche in Düsseldorf, gelang Bene eine logistische Meisterleistung: In nur zehn Tagen erfolgten Lieferung, Montage und Abnahme der unglaublichen Menge von 11.000 Paneelen für Bürotrennwände, die nach Architekten-Wunsch in Waidhofen hergestellt worden waren.
3300 Laufmeter Wandverkleidung, bestehend aus 11.000 Paneelen für 580 Räume. 850 Sideboards, 6.570 Fächer, 880 Stiftablagen, 500 Bildschirmhalterungen, 250 Hängekarteiboxen, 250 Kabelkörbe, 2.000 Bilderhaken: Für das neue Bürogebäude von Deloitte & Touche, eine der führenden Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland, stellte Bene die elementierte Beplankung der Bürotrennwände her. Ein großer Auftrag unter besonderen Bedingungen: Anlieferung, Montage und Abnahme mussten binnen zehn (!) Tagen erfolgen !
Präzises Logistik-Konzept. Dem Bene Projektteam gelang eine logistische Meisterleistung. 27 Container mit ausreichend Material für vier Montagetrupps mussten am ersten Tag abgeladen und im Gebäude in die richtigen Räume verteilt werden, denn nur so konnte der Arbeitsablauf für 25 Mitarbeiter, die Material bereit stellten, und für 39 Monteure sichergestellt werden. Außerdem war zu beachten, dass die Paneele pro Raum ein gemeinsames Furnierbild ergeben und somit nicht verwechselt werden durften. Ein präzises Logistik-Konzept lag dem zu Grunde, bei Bene wurde eine spezielle Projektdatenbank zwecks Informationsaustausch geschaffen.
Der Verwaltungsleiter bei Deloitte & Touche zollt Bene nach Fertigstellung höchstes Lob: "Eine logistische Meisterleistung, die nur gelingen konnte, da ihr eine vorausschauende Planung zugrunde lag und die beteiligten Mitarbeiter alle fachlich kompetent waren und konzentriert auf das verabredete Ziel hin arbeiteten. Das Produkt ist hervorragend gelungen und auch noch im Detail handwerklich herausragend zu Ende gearbeitet."
Produkt nach Wunsch. Das Produkt von Bene ist die Beplankung der Trennwände, die die flexiblen Grundrisse der Bürogeschoße gliedern. Auf der Suche nach einer möglichst kompakten Organisation des Arbeitsplatzes entwickelten die Architekten Deilmann Koch eine wandorientierte Workstation. Die Wandpaneele haben einhängbare Elemente, um die meisten Arbeitsmittel vertikal und Platz sparend zu organisieren: Bildschirm, Leuchte und Ablagen befinden sich an der Wand oberhalb des Arbeitsplatzes. Der Vorteil: Die Tische lassen sich von der Wand lösen und für Besprechungen frei in beliebigen Positionen aufstellen.
An Hand der Architektenskizze von Jürgen Koch konstruierte das Waidhofener Entwicklerteam erste Beispiele, die ohne realem Produkt zur Auftragsvergabe herangezogen wurden. Mit den "Erstmusterteilen" im Gepäck - nur vier Wochen vor Lieferung und Montage - eilte der Bene Projektleiter noch einmal nach Düsseldorf, um dem Vertrauen des Architekten Sicherheit zu geben. "Eure Furnierer sind keine Facharbeiter, sondern Künstler", zeigte sich Architekt Koch damals begeistert. Dabei war es nicht leicht, die nötige Menge an Echtholzfurnier zu beschaffen: Gefragt war italienischer Nussbaum in so großer Menge, dass die gesamte Zwei-Jahresproduktion Europas bei unterschiedlichen Furnierhändlern aufgekauft werden musste.
"Dieses Projekt wäre ohne Bene nicht machbar gewesen", zeigt sich der Verwaltungsleiter von Deloitte & Touche, Düsseldorf begeistert. Einmal mehr präsentierte sich Bene als höchst kundenfreundliches und leistungsfähiges Unternehmen.