Dynamisches Sitzen
Dynamisches, bewegliches Sitzen ist ein wesentlicher Faktor für leistungsfähige, produktive und motivierte Mitarbeiter. Die ergonomische Gestaltung der Arbeitsumgebung und die richtige Auswahl des Bürodrehstuhles sind die Voraussetzungen dafür.
Der Mensch ist für langes Sitzen nicht geschaffen. Der heutige Büroalltag ist geprägt von Bewegungsarmut. Darüber hinaus kommt das
tägliche Sitzen in der Freizeit hinzu. Rückenschmerzen sind die Folge. Dynamisches Sitzen ist die beste Strategie, um Ermüdung und Haltungsschäden vorzubeugen.
Durch Veränderung der Sitzhaltung werden verschiedene Körperteile und Muskeln beansprucht. Dynamisches und bewegliches Sitzen hilft, die Bandscheiben mit genügend Nährstoffen zu versorgen und fördert die Durchblutung, den Stoffwechsel und die Atmung. Prinzipiell gilt: Keine Sitzhaltung ist auf Dauer richtig, nur der kontinuierliche Wechsel von einer zur anderen fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit. Dabei soll der
Drehstuhl den Körper des Benutzers optimal unterstützen und gleichzeitig zur Bewegung animieren.
So sitzen Sie richtig Der beste
Stuhl hat keinen Nutzen, wenn er nicht richtig eingestellt ist.
Beachten Sie nachfolgende Grundsätze. Vertrauen Sie aber immer Ihrem persönlichen Empfinden!
1. Arme und Beine im rechten Winkel 
Tischhöhe und Stuhlhöhe müssen so eingestellt sein, dass Ober- und Unterarme sowie Ober- und Unterschenkel mindestens einen rechten Winkel bilden. Die Füße müssen vollständig auf dem Boden und die Arme auf dem
Tisch oder der Tastatur locker aufliegen können.
2. Nutzen Sie den Stuhl vollständig aus 
Stuhl vollständig aus">
Die Sitzfläche sollte noch zwei Drittel die Oberschenkel stützen. Die Rückenlehne sollte den Rücken im unteren und mittleren Bereich abstützen. Die Lordosestütze ist dabei auf die individuellen Körpermaße einzustellen, um den Lendenbereich der Wirbelsäule stützen zu können.
3. Sitzen Sie dynamisch, bewegen Sie sich 
Sitzen Sie mal vorgeneigt, mal aufrecht, mal zurückgelehnt. Die Rückenlehne soll sich dabei mitbewegen und gleichzeitig stützen. Stehen Sie zwischendurch auf und arbeiten Sie im Stehen.
4. Sitzen Sie aufrecht, nutzen Sie die Rückenlehne 
Ein leicht nach vorne gekipptes Becken führt zum aufrechten Sitzen und vermeidet den Rundrücken. Die Muskulatur und die Bandscheiben sind damit gleich belastet. Der Bauchbereich ist frei und ohne Druck. Die Durchblutung der Beine wird nicht behindert.