Bene Büromöbel
Newsletter abonnieren
5. Nov. 2008

Einem Weltklasse-Entwurf wird Tribut gezollt - 50 Jahre Schwan

Arne Jacobsen ist nicht nur der bekannteste Designer Dänemarks, sondern auch ein einflussreicher Architekt, der es verstand, die funktionale Sachlichkeit der Moderne mit den organischen Formen der Natur zu vereinen.

Verglichen mit seinen Möbelentwürfen erscheint das architektonische Werk von Arne Jacobsen auf den ersten Blick weniger spektakulär. In Wirklichkeit ist es nicht nur für Dänemark und Skandinavien kaum minder anregend. Beeinflusst durch den Neoklassizismus der 20er und 30er Jahre baute Jacobsen nach dem Abschluss seiner Architekturstudien in Kopenhagen im Jahr 1927 Privathäuser, Villen und Siedlungen mit Rathäusern, die heute zu den Pionierleistungen der skandinavischen Moderne vor dem 2. Weltkrieg zählen. Bei diesen Bauten standen Le Corbusier, Mies van der Rohe und die Ideen des Bauhauses Pate. Doch vermochte es Jacobsen, die Formen des internationalen Modernismus zu einer eigenen, die lokalen Traditionen aufnehmenden Formensprache zu verwandeln.

Jacobsens Architektur zeichnet sich durch eine klare, an Geometrie und Material orientierte Formensprache aus. Sein wohl bekanntestes Werk auf diesem Gebiet ist das SAS Royal Hotel in Kopenhagen von 1960. Arne Jacobsen gestaltete sowohl das Gebäude als auch die komplette Inneneinrichtung. Nach vielfältigen Umbauten ist der ursprüngliche Entwurf leider nicht mehr komplett erhalten.

Im Gegensatz zu den architektonischen Arbeiten orientierten sich viele seiner Design-Projekte stark an organischen Formen. Jacobsen entwickelte hieraus an die Formensprache abstrakter Kunst erinnernde Objekte, die sich durch eine prägnante und klare Gestalt auszeichneten. Ein Hintergrund dieser anderen Akzentsetzung im Designbereich dürfte Jacobsens Naturverbundenheit gespielt haben - Jacobsen war passionierter Botaniker.

Es war im Jahr 1958, als der dänische Architekt Arne Jacobsen einen Entwurf für die Lobby des Royal Hotel Kopenhagen schuf, der heute zu den bekanntesten der Welt zählt: den Schwan. Heute ist der Schwan beliebter als je zuvor. Er ist auf der gesamten Welt in exklusiven Hotels und privaten Wohnbereichen heimisch. Um diesem bemerkenswerten Sitzmöbel amgemessen Tribut zu zollen, bringt der Hersteller Fritz Hansen eine limitierte Auflage von 1.958 Schwänen auf den Markt.

Die Sitzschale diese einzigartigen Modells ist mit schwanenweißem Leder gepolstert und ruht auf einem perlweißen Sockel. An jedem der Schwäne baumelt ein zartes Kettchen aus Sterlingsilber mit einem Anhänger, auf dem die individuelle Nummer eingraviert ist. Die limitierte Auflage des Sitzmöbels Schwan ist ab November in ausgewählten Bene Schauräumen ausgestellt.


Sabine Hirsch







© 2013 Bene AG