Ministère de la Culture
Architekt: Architekturbüro Soler et Drouot
Kultur trifft Fassade. Anfang 2005 bezog das französische Kulturministerium seinen neuen Hauptsitz im "Site des bons Enfants". Das Gebäude im Pariser Stadtzentrum arrangiert sich mit der umgebenden historischen Stadtstruktur und zeugt mit einer extravaganten Aluminiumnetz-Fassade von einer zeitgemäßen kulturellen Ausrichtung. Die lichtdurchfluteten Büroräumlichkeiten der 1.100 Mitarbeiter wurden mit dem
Bene X9-Programm ausgestattet.
Das "Site des bons Enfants" Gebäude in der Rue des Bons Enfants-Straße blickt auf eine lange Geschichte zurück: Erbaut im Jahre 1920, wurde es 1960 renoviert und erweitert. 2004 erfuhr das Bauwerk seine bisher letzte Wiederbelebung. Das
Architekturbüro SOLER et DROUOT führte das Gebäude behutsam auf sein ursprüngliches Bauvolumen zurück und versah das Objekt mit einer Aufsehen erregenden Aluminiumhülle.
Die Hülle verstärkt nun das ohnehin beeindruckende Volumen des Gebäudes und definiert den Übergang zwischen Stadt- und Büroraum. Die großzügige Verglasung der Fassade ermöglicht die Nutzung des Tageslichtes und bietet Ausblick zugleich. Diese Transparenz setzt sich auch in der Innenraumgestaltung fort: Das Architektenduo setzte bei der Bürogestaltung auf
transparente Raumgliederung und helle Farben.
Klare Formen, frische Farben. Der neue Hauptsitz vereint die bisher in Paris an unterschiedlichen Standorten angesiedelten Abteilungen des Kulturministeriums und bietet auf acht Etagen Platz für über 1.100 Mitarbeiter. Die Bürogeschoße wurden in Kombi-Büros gegliedert und setzen das Erscheinungsbild der Gebäudehülle in Innenraum fort: In Aluminium gehaltenen
Bene X9-Tische fügen sich nahtlos in das durchdachte Büroraumkonzept ein.
Ausreichend Platz für Besprechungen bieten zentrale Besprechungsräume, die mit mobilen
M_Coms jederzeit in unterschiedlichen Konfigurationen bespielt werden können. Der Direktionsbereich wurde mit dem
Bene Management-Programm AL_Group ausgestattet, das durch den großzügigen Einsatz vom Aluminium in der tragenden Konstruktion den zeitgemäßen Anspruch des Kulturministeriums verdeutlicht.
Ein Anspruch, dem auch die Gestaltung des einladenden Empfangsbereich gerecht wird, von dem man direkt in den Innenhof des Gebäudes gelangt. Dieser wurde vom
Gartenarchitekt Michael Desvigne und dem
Botaniker Patrick Blanc gestaltet: Der experimentale Micro-Garten nimmt Bezug auf die Gebäudestruktur und ist Rückzugsmöglichkeit und Naturkulisse in einem.