Lebkuchenhaus Wettbewerb 2010, Bene Frankfurt
Bene, Artemide, Carpet Concept, Kvadrat und Wilkhahn setzen auf Kommunikation mit Architekten. Deshalb luden die fünf Unternehmen zum vorweihnachtlichen Kreativwettbewerb der besondern Art ein: Als Material für die konstruktiven Elemente wurden den teilnehmenden Innenarchitekten und Architekten Lebkuchenplatten zur Verfügung gestellt.Am 25. November wurden die kreativen Ergebnisse zeitgemäßen Bauens "in Lebkuchen" im Bene Schauraum Frankfurt/Main präsentiert und von einer Fachjury bewertet. Aus insgesamt 19 Einreichungen wählte die Jury folgende Preisträger:
1. Preis: Jo.Franzke Architekten (Melanie Meuser, Christina Chautzara, Heike Klotz)
Unter dem Motto "Vier Jahreszeiten" befreiten die Jo.Franzke Architekten das Lebkuchenhaus von seinem Weihnachtsgebäck-Image. Der Entwurf überzeugt durch das Gesamtkonzept: Das Lebkuchenhaus könnte das ganze Jahr stehen bleiben, bei Sonne, Regen oder Schnee.
2. Preis: Kontext Architektur (Alexandra Düll)
Die Architekten benutzen eine Computerfräse und sägten in die Lebkuchenplatte verschiedene Muster. Aus den Einzelteilen wurde ein Haus konstruiert, der Rest wurde bei der Prämierung den Gästen zum Verzehr angeboten.
3. Platz: DuoPlan (Carina Groll)
Rang drei belegte der Entwurf "Altes Haus mit neuer Hülle". Die Jury befand die Zuckerhülle "einfach als sexy". Außerdem wurde der konstruktive Einsatz von Zucker, der üblicherweise als verbindendes Element verwendet wird, als besonders kreativ bewertet.
4. Platz: Hollin Radoske Architekten (Nadine Albrecht)
Mit dem Projekt "Kompakt-Ration" stellt das Architektenteam Hollin Radoske die Bedeutung des Lebkuchens als Nahrungsmittel in den Vordergrund und belegt somit den vierten Platz.
Aber auch die anderen Einreichungen "schmeckten" der Jury und dem Publikum gut: Einen Sonderpreis gewann das Architektenbüro Braun & Schlockermann und Partner mit dem Entwurf "Lebkuchen unter Schneelawine".
Als Jury war ein prominentes Team von Experten geladen:
Prof. Siglinde Spanhibel (Hochschule für Gestaltung, Offenbach)
Dr. Sabine Runde (Direktorin des Museums für Angewandte Kunst)
Antonia Roth (Rat für Formgebung)
Rund 80 Gäste - darunter zahlreiche prominente Architekten und Architekturbüros - konnten sich vor Ort vom kreativen Potential der Einreichungen überzeugen.
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