Fläche und Kosten reduzieren, Personal behalten
Überprüfen Sie Ihre Office Performance: Eintägiger Workshop liefert klares Bild.Die Wirtschaftskrise hält die Welt in Atem und Unternehmen im finanziellen Würgegriff. Wer Ausgaben verringern muss, zückt den Rotstift – und setzt ihn meist beim Personal an. Das tut selten gut. Dabei hätten gerade Dienstleistungsunternehmen eine viel bessere Möglichkeit ihre Sachkosten zu reduzieren: im Facility Management. Einsparungen von bis zu 30 Prozent sind durchaus realistisch, und die Produktion ist davon nicht betroffen.
Wer die Krise überdauern will, muss spätestens jetzt fit werden und sein Unternehmen weiterentwickeln. Die Krise regt zum Optimieren an, ja sie zwingt viele dazu. Geht es ums Sparen, denken viele zuerst ans Personal. Unternehmen tun aber gut daran, zuallererst das Facility Management einem ausführlichen Check zu unterziehen. Zweimal lässt sich der Hebel ansetzen: Bei Flächenkosten sowie Miet- und Nutzungskosten. Im Büro schlummert Potenzial.
Sind Londoner unproduktiv?
Personal und EDV verursachen mit durchschnittlich 50 und 21 Prozent die höchsten Sachkosten in Dienstleistungsunternehmen. Dann aber folgen mit 17 Prozent schon die Ausgaben fürs Gebäude und anlagenbezogene Sachaufwendungen.
Bei der Fläche ansetzen heißt reduzieren. Wer fürchtet, das ginge zu Lasten der Produktivität, der irrt. Internationale Benchmark-Studien zeigen, dass hierzulande der durchschnittliche Flächenbedarf pro Büro-Arbeitsplatz (inkl. Nebenflächen und zentrale Sonderflächen) bei 18 – 20 m² liegt. Pariser kommen hingegen mit rund 17 m² aus, in Tokio braucht man nur 12 m2 und in London stehen im Schnitt überhaupt nur etwas mehr als 10 m² zur Verfügung. Es ist zwar unzulässig, dortige Verhältnisse eins zu eins mit Wien zu vergleichen, doch zeigt der Vergleich deutlich: Produktivität hängt nicht allein von der Größe der Büros ab.
Wer hat das Größere?
Traditionell bilden Büros auch Unternehmenshierarchien ab. Wer weiter oben ist, hat das größere Büro. Größe zählt. Dabei sollte sich die Größe nach dem Zweck richten. In Büros laufen schließlich Prozesse ab, kein Mitarbeiter existiert für sich alleine. Die Immobilie muss diese Prozesse zulassen und im besten Fall unterstützen. Sie darf nicht zu klein, aber genau so wenig überdimensioniert sein: Zu große Büros kosten sinnlos Geld und damit – gerade in Krisenzeiten – erst recht Arbeitsplätze.
Miet- und Nutzungskosten sind nicht gottgegeben
In Summe gibt man in Österreich für die Büroimmobilie im Schnitt 22,5 bis 30 Euro pro m² und Monat aus. Es kann aber auch mehr sein: So berichtete kürzlich Harald Posch von der Volksbanken AG im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung, dass in seinem Unternehmen der Spitzenwert bei 50 Euro liegt. Das war mit ein Grund, warum die Bank derzeit ihre Zentrale im 9. Wiener Gemeindebezirk von Grund auf umbaut.
Die Durchschnittskosten setzen sich zusammen aus der Miete – in Wien zwischen 12,50 und 20 Euro pro m² und Monat -, den vom Vermieter verrechneten Nebenkosten (etwa 3 Euro pro m² und Monat) sowie zusätzlichen nutzerspezifischen Kosten, etwa für Facility Services wie z.B. Reinigung, Catering etc. (im Schnitt nochmals bis zu 7 Euro im Monat pro m²). Hier liegt meist der Hund begraben, vor allem dann, wenn das Facility Management auf (zu) viele Abteilungen aufgeteilt ist. Sinnvoll ist hingegen eine Person bzw. eine Abteilung, wo alle Fäden zusammenlaufen, um Synergien zu nutzen.
Office Performance Check in nur einem Tag
Objekt- und Flächenkosten fürs Büro sind nicht auf Ewigkeit in Stein gemeißelt. Sehen Sie genauer hin. Tun Sie es für Ihr Unternehmen und für Ihre Mitarbeiter. Das Überdenken des Facility Managements kann durch Kostenoptimierung den Geschäftserfolg erhöhen, und das bei gleich bleibender Performance.
Das entsprechende Werkzeug bietet der Bauherrenberater bene Consulting: den Office Performance Check. Die Experten überprüfen den Ist-Zustand und geben klare Handlungsempfehlungen ab. Nach nur einem Tagesworkshop kennen Sie das mögliche Einsparungspotenzial Ihrer Büroimmobilie.



