270 Seiten starker „Lebensraum Büro“
Soeben erschienen: das neue Sortimentsbuch. Die Bene-Welt auf einen Blick – das bietet das neue Sortimentsbuch. Unter dem Titel "Lebensraum Büro" findet man hier nicht nur einen vollständigen Überblick über Bene-Produkte und Handelswaren, sondern auch ein weites Konzept- und Ideenreservoir für all jene, die sich mit der Gestaltung moderner Arbeitswelten auseinandersetzen. Sämtliche Zonen und Bereiche – so individuell wie die Arbeitsformen ihrer Nutzer – werden einzeln betrachtet. Reich bebildert, mit einem facettenreichen Sortiment unterlegt und ergänzt durch aktuelle Forschungsergebnisse sowie wertvolle Erfahrungswerte.
Ein großer Abschnitt des Buches widmet sich somit auch dem Thema "Planen und gestalten". Hier lesen Sie wertvolle Inputs zu Büroformen, Raumgliederung, zu Arbeitshaltung, Akustik, Licht, Farbwelten und weiteren relevanten Fragen der Büroarbeit und -gestaltung.
Nach dem Motto "Der gestaltete Raum ist unser Produkt" stellt Bene zudem sein umfassendes Leistungsspektrum vor, das von Beratung und Planung über Einrichtung und Gestaltung bis zu Logistik und After-Sales Services reicht.
Modul 1: Das Raumkonzept
Wussten Sie, dass mit dem richtigen Einrichtungskonzept der durchschnittliche Flächenbedarf von 30,8 m² pro Mitarbeiter um 28 Prozent reduziert werden kann – ohne an Qualität der Belegung einzubüßen?* "Verdichtung" heißt der Fachbegriff dazu, der jedoch einiges an Überlegung abverlangt. Insoferne legt das Raumkonzept den Grundstein sowohl hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, als auch in Richtung eines diversifizierten, emotional fördernden Umfeldes, das auf die Bedürfnisse seiner Nutzer punktgenau eingeht – und von dem Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen profitieren.
Aus diesem Grund erarbeitet und bewertet Bene im ersten Step immer gemeinsam mit dem Kunden und im Rahmen einer Wirkungsanalyse die Erfolgsfaktoren der Bürogestaltung. Anschließend wird der Bedarf analysiert und definiert. Auf diesen Ergebnissen fußt das zu erstellende Raumkonzept, gegliedert in Makro- und Mikrolayout.
Makrolayout
Das Makrolayout enthält zunächst einmal das Flächennutzungskonzept, bei dem es um die effiziente Nutzung der vorhandenen Fläche geht. Organisationseinheiten und Bereiche ordnet man in Bezug auf Ort und Größe zu. Kommunikations-, Arbeitsplatz- und Konzentrationsbereiche werden in unterschiedlichen Farben hinterlegt. Danach erfolgt die Zonierung und Gliederung: Dabei wird die optimale Büroform festgelegt (Zellenbüro, Kombibüro, Teambüro oder Open Office). Zonen und Bereiche werden definiert und im Layout mit Icons positioniert. Dies erfolgt unter Einbeziehung der Arbeitsprozesse und Informationsflüsse.
Mikrolayout
Nun geht es ans Erstellen des Mikrolayouts. Im Möblierungskonzept werden Arbeitsplatzlayouts erarbeitet und eingeplant, sowie die wichtigsten Funktionen und der Ausstattungsgrad der Möblierung geklärt. Auch technische Konzepte, etwa für Lichtplanung, Medien oder Haustechnik sind jetzt an der Reihe.
Am Ende des gesamten Prozesses steht ein durchdachtes und wegweisendes Konzept für den "Lebensraum Büro". Einen Ort, der vielfältig und anregend ist und sich zugleich durch Effizienz hinsichtlich Flächennutzung sowie zukünftiger Arbeitsabläufe auszeichnet.
*Die Büroflächenkennziffer geht dabei auf eine 2007 durchgeführte Befragung von Jones Lang LaSalle unter Büronutzern zurück und bezieht sich auf die angemietete Gesamtbürofläche, die neben der Haupt- und Nebennutzfläche auch Flure, Empfangsbereiche und Konferenzräume etc. enthalten kann. Quelle: Büroflächenkennziffern: Jones Lang LaSalle, 2007.



