Bene Büromöbel
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5. Nov. 2008

Orgatec 2008

„Erfolgsfaktor Büro“ - Unter diesem Motto traten rund 700 Hersteller aus 40 Ländern bei der größten europäischen Leistungsschau der Branche vom 21. bis 25. Oktober in Köln an. Nach einer sehr starken Orgatec 2006 wurden 2008 zwar viele neue und innovative Produkte gezeigt, neue Trends gab es aber kaum zu sehen. Klingt langweilig, sagen Sie?

Oh nein, ganz und gar nicht. Den 2006 eingeschlagenen Weg haben viele Hersteller konsequent weiterverfolgt. Die teils noch etwas hohlen Konzepte der vergangenen Jahre erwachen durch die steigende Auswahl an Produkten zwecks realer Ausgestaltung zum Leben. Das übergeordnete Leitmotiv aller Bestrebungen: Bürogestaltung als Managementinstrument, das nachhaltig zum Erfolg von Unternehmen beiträgt.


Corporate Places – Büro als vitaler Lebensraum


Beste Bedingungen für gute Mitarbeiter und kreative Teams entstehen in charaktervollen Bürolandschaften, die inspirierend und abwechslungsreich gegliedert sind. Die differenzierte Gestaltung von Bürolayouts als kulturelle Leistung, die den Spirit eines Unternehmens räumlich abbildet, wird unverzichtbar. Als Corporate Place bezeichnet Bene das Büro im Sinne eines vitalen Lebensraums: Corporate Places sind Orte, die Unternehmenskultur spürbar machen und Mitarbeitern eine Heimat schenken; Orte, die Kommunikation und Konzentration ebenso fördern wie Gesundheit und Wohlbefinden.

Zur Realisierung von Corporate Places präsentierte Bene auf der Orgatec neue Ideen und Konzepte sowie Produkte und Programme in seiner charakteristischen Designsprache. Über die Kompetenzen in den Bereichen Back Office und Management hinaus steht Bene für durchdachte Raumgliederungssysteme, medial ausgestattete Konferenzlösungen und für ein eigenes Sitzmöbel-Portfolio. Bene Seating umfasst Konferenzstühle, Polstermöbel für Lobbys und Lounges und – erstmals – einen Bene Bürodrehstuhl: B_Move.


Open Office – der Einzeltisch hat ausgedient


War die Workbench 2004 noch eine Ausnahmeerscheinung, so ist sie 2008 fast inflationär vertreten, ausgeklügelte dritte Ebenen und Accessoires inklusive. Smarte Tischsysteme, die sich zu organischen Arbeitsplatzformationen verbinden lassen, sind en vogue wie nie – unter Einbeziehung von Stauraum, intelligenter Verkabelung und Abschirmungselementen aller Art. Bene hat mit der T-Plattform, um zahlreiche Ergänzungen bereichert, ein vielschichtiges Systemmöbel präsentiert, das Zusammenarbeit und Kommunikation mit der Möglichkeit für Rückzug und Abschirmung auf engstem Raum vereint.
Die Qualität eines Systems zeigt sich in seinen Möglichkeiten, eine neue Spielart sind die hochwertigen Beraterarbeitsplätze des neuen T-Front Office. Markante Tischformen sind charakteristisch für das T-Front Office. Sideboards fungieren als Assistenten, in denen die gesamte Informations- und Medientechnik Platz findet.


Rekreations- und Konzentrationszonen – logische Konsequenz zum Open Office


Neben dem Bedürfnis sich zu vernetzen und zu Kommunizieren steigt auch das Bedürfnis nach Rückzug, Konzentration und Rekreation. Zahlreiche Produkte widmen sich dieser Thematik, vor allem im Sitzmöbelbereich. Den Relaxstuhl fürs Topmanagement präsentierte Interstuhl mit "Silver Sunday", der Sonntagsgefühle für jeden Tag verspricht. Vitra präsentierte mit Workbay einen vollergonomischen Bürodrehstuhl, der seinen Benutzer visuell und akustisch durch die Form seiner hohen Rückenlehne schützt. Gute Ansätze in Ehren, doch liegt hier wohl noch der größte Bedarf an konzeptfähigen Produkt- und Raumlösungen.


Kommunikation braucht Platz


Am besten einen am neuen Filo Table. Mit dem neuen Tischprogramm präsentierte Bene pünktlich zur Orgatec ein neues intelligentes System für Konferenzen und Besprechungen. Die Medientechnik lässt keine Wünsche offen und ordnet sich doch der eleganten Erscheinung unter. Alle Anschlüsse sind, für den Nutzer bequem erreichbar, unter der Tischplatte im Mediapaneel untergebracht. Die ausgefeilte Technik bleibt im Verborgenen und lässt die Oberfläche des Tisches unberührt.

Sein Gesicht verdankt Filo Table dem Designteam EOOS aus Wien, das im Jahr 2004 mit Filo Chair die Familie Filo gründete. Mit Filo Table findet das erfolgreiche Konferenzstuhl-Programm sein ästhetisch schlüssiges Pendant.


Medienintegration – von der Kür zur Pflicht


Smart integrierte Medientechnologie wird zur Selbstverständlichkeit und ist längst kein Minder-heitenthema mehr. Bene hat Medienintegration bereits bei allen Management- und Konferenzprogrammen perfektioniert. Neu waren von Bene auf der Orgatec neben dem Filo Table der P2 Managementtisch mit versenkbarem Flatscreen und der Bene Media Caddy, ein mobiler Allrounder: spielt alle Stücke und brilliert auch optisch.
Ein Ende der Entwicklungen in diesem Bereich ist nicht abzusehen, im Gegenteil: Eine permanente Abstimmung auf neueste Technologien bleibt eine Herausforderung der Möbelindustrie, auch in Zukunft.


Steh- Sitzarbeitsplätze erobern das Top-Management


Elektrisch höhenverstellbare Steh-Sitzarbeitsplätze, waren überall zu sehen. Neu ist hier der Einzug ins gehobene Management. Endlich darf auch der CEO wählen, ob er lieber im Stehen oder Sitzen arbeiten oder besprechen möchte. Wurde auch Zeit…
Bene hat in diesem Bereich mit dem Freedesk ein Produkt, das kompatibel zu allen Managementprogrammen den eigentlichen Tisch von aller Technologie befreit und darüber hinaus stufenlos elektronisch mittels Knopfdruck höhenverstellbar ist.


2008, Jahr 1 des ersten Bene Bürodrehstuhls


Ein bewegender Moment in der Geschichte von Bene war die Orgatec 2008 auf jeden Fall. Bot sie doch die entsprechend glanzvolle Bühne und ein entsprechend großes wie neugieriges Publikum zur Markteinführung des allerersten Bene Bürodrehstuhls: B_Move. Vielbeachtet tritt unser erster vollergonomischer Bürodrehstuhl in den Ring, um sich einen Platz auch an Ihrem Arbeitstisch zu sichern!


Raum braucht Struktur


Gläserne Raumsysteme ermöglichen Kommunikation in Blickgeschwindigkeit, schaffen individuelle Raumstrukturen und steigern außerdem die Produktivität. Bene zeigt mit dem Wandsystem RF mit durchgängig gestalteter Glasfläche große ästhetische Konsequenz: Durch eine weitgehende Vermeidung aller Profile ermöglicht RF die optische Fortsetzung der Gebäudehülle in der Büroarchitektur. Zugleich sind alle technischen Voraussetzungen gewahrt, die eine System-Bürowand erfüllen muss.


Das sinnliche Büro


Ein heißes Thema im Büro, neu interpretiert. Wir alle können uns unseren sinnlichen Wahrnehmungen kaum entziehen und sind über sie unterschwellig gut manipulierbar, im Idealfall zu mehr Leistung und kreativerem Output. Beleuchtung, Akustik und – und das ist wirklich neu – "Beduftung" rücken in den Fokus. Trennwände im Open Office, die wahlweise Zitronen-, Kaffee- oder Tabakduft verströmen, sollen uns unterschwellig zu Höchstleitungen inspirieren. Mal sehen, oder besser: riechen…

Licht ist im Open Office auch ein heikles Thema. Von einer entsprechend unaufdringlichen Grundbeleuchtung ausgehend, gilt es zahlreiche Einzelbedürfnisse nicht zu vernachlässigen. Und das Thema Akustik ist sicher noch eine Herausforderung der Zukunft. Produktübergreifend muss es von vielen Seiten bedacht werden – akustisch wirksame Wände, Böden, Stoffe, Möbel, Soundmasking, etc. Interessant ist hier vor allem die Fusion der Themen. Licht und Akustik zum Beispiel, wie bei Waldmann gesehen.


Nicole Schemerl-Streben







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