Bene Büromöbel
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15. Sep. 2005

Sommer Gewinnspiel 05 - Attila bekommt ein neues Zuhause

Der Sieger unseres Gewinnspiels um den “Gartenzwerg" ("Attila Stool-table"), diesen schrulligen Sitzhocker von Philippe Starck, ist gekürt.

Unter den vielen Einsendungen - wir hatten nach einer Begründung gefragt, warum gerade Sie den Zwerg "verdienen" würden - hat uns eindeutig eine am besten gefallen:

"Dann brauche ich ein kleines Stück Rasen weniger mähen.",
schrieb Herr DI Johannes Scheruga aus Wieselburg, Niederösterreich.

Die Antwort ist so überraschend wie lapidar - und kontert jeglicher Kitschgefahr. Wir gratulieren und wünschen viel Spaß mit Attila, auch im Büro!!!
Hier veröffentlichen wir noch einige erstaunliche Gedichte und Statements der Gewinnspiel-TeilnehmerInnen und bedanken uns bei Ihnen herzlichst fürs Mitmachen!

So schrieb Herr Jörg S.:
Ohhh Attila..........:-)
luegsch mi gad so herzig a...
was isch a dir so alles dra?
häsch ä roti Zipfelmützä und ä grüenä Jäggli a!
du chlinä Zwerg bisch mir nüm us zum Chopf
uf dä Teller ob dir würd i stellä än Bluemätopf
bi mir würs dir sicher uh guet gfallä
schaffä tuen ich nämlich fascht in St.Gallä
ok i chan nöd sägä nei
am bestä chunsch zu mir is Büro hei.
Denn mach di scho mol uf dä Wäg
muesch nümä zählä dini einsamä Täg!


Von Frau Katja-Lisette S. stammen folgende Zeilen:
Der Attila, der Attila
war schon mal da,
wo ich nicht war.
Da war's sehr schön,
So sagte er.
Wo ist denn das,
quakte wer.
Das kann ich nicht verraten,
das ist in einem Garten,
wo meine Freunde warten.
Die singen meist sehr heiter
und ziehen auch nie weiter,
denn wo sie sind,
da ists so schön
da brauch man niemals wegzugehn.
Ha, jetzt komm ich ins Spiel, ihr Lieben.
Habt ihr noch nie gehört von Dieben,
von bösen, miserablen Buben,
die euch schmeißen in die Gruben,
die euch stehlen und verhehlen
bis euch die Sinne fehlen?
Ihr könnt nicht einfach so im Garten
warten wie sie Zinnsoldaten.
Ihr müsst euch gut behausen
in kleinen, netten Klausen,
z.B. hier in meiner Wohnung,
das ist wie eine Schonung.
Da seid ihr sicher und behütet,
weil hier kein Bube wütet.
Als Attila das so hörte,
mich beim Reden niemals störte,
still, versonnen und bedächtig
sich langsam regte, klein und schmächtig,
da sagte er entschlossen:
Aha, du bist im mich verschossen!
Mir war das etwas peinlich,
ich bin ja sonst nicht kleinlich,
aber das war so schockierend,
dass dieser kleine Zwerg mich so blamierend,
ganz offenkundig schikanierend,
enttarnt und einfach imponierend
darauf verweist:
dass ich ihn einfach haben wolle
und ich nicht widersprechen solle,
ich Olle
Scholle,
Bolle,
Knolle,
Wolle,
Tolle,
Rolle,
Molle,
Nolle,
Zolle.
Ich wolle diesen Wicht mit seiner roten Mütze
und benütze
dies Gedicht
als argumentative Stütze.


Frau May K. ließ sich dieses Statement einfallen:
Eine kluge Frau hält sich einen Mann im Haus der aufregend aussieht,
praktisch begabt ist, und nicht weglaufen kann.
Und der fehlt mir bisher!


Frau Maria B. begründete ihren Bedarf an Attila wie folgt:
Als wir vor 15 Jahren unser Architetkurbüro gründeten war unsere erste Anschaffung ein Bürohund. Mimi unser Mittelschnauzer steht uns seither treu zur Seite und ist jedem Mitarbeiter ans Herz gewachsen. Aufgrund ihres hohen Alters und leider ist sie auch nicht mehr die Gesündeste, müssen wir uns jedoch nun schweren Herzens darüber Gedanken machen, wie wir sie nach ihrem weltlichen Dasein "aufbewahren" werden. Fest steht, dass sie verbrannt wird. Und die Vorstellung, dass die Urne mit Mimi´s Asche auf Attilas Kopf steht, der wiederum unter einer Palme (Mimi´s Lieblingsplatz) logieren würde, nimmt dem Abschied etwas von der Traurigkeit.






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