Bene Büromöbel
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13. März 2008

Die Welt der Megamarken: Open Space für Open Mind

Was haben das Blue Chalk Cafe nahe Los Angeles und der britische Mineralölkonzern BP gemeinsam? Angeblich den Namen. Denn in Ersterem soll die Grundidee zur "Blue Chalk"- Strategy entstanden sein, mit der sich Werte und Visionen einer weltweiten Marke in innovativen Office-Umgebungen fortsetzen.

"Büroumgebungen gehören zu den wichtigsten und wirkungsvollsten Manifestationen der Marke BP. Sie sind mehr als nur Gebäude. Denn sie können großartige Orte zum Arbeiten und großartige Orte zum Besuchen sein…".

Was immer das drittgrößte Mineralölunternehmen der Welt startet, startet es mit einer Vision, einem theoretischen Konzept und einem konsequenten Umsetzungsplan. Denn eines ist sicher – jedes Projekt benötigt Kopf und Fuß. Und ganz im Stile internationaler Konzerne wird nichts dem Zufall überlassen. Schon gar nicht, wenn es um die Darstellung der eigenen Markenwerte geht, gleich auf welchen Ebenen interner oder externer Kommunikation.


Innovation


Innovation, progressive, performance, green – so heißen die zentralen Attribute bei BP, an denen sich sämtliches Handeln orientiert. Und eben diese will man sowohl zeigen wie leben, will sie nach innen und außen konsequent kommunizieren, als klares Statement des eigenen USP. Somit begab man sich bei BP schon in den späten 1990er Jahren auf die Suche nach einem Konzept, das die eigenen Arbeitsumgebungen für eine professionelle Selbstdarstellung nützt. Und das gleichzeitig Rahmenbedingungen schafft, die dem überzeugten Teamplaying den optimalen Raum zur Verfügung stellt.


Performance


Entstanden ist Blue Chalk, ein umfassendes Konzept für innovative Arbeitsplätze und Büroraumgestaltung, das Anregungen, Inputs und Styleguides für die weltweiten BP Offices enthält: von Lösungsvorschlägen für Empfang und Work Space über ein detailliertes Farb- und Materialkonzept bis zum Design des Caterings oder des Raumdekors.

Im Mittelpunkt aber stehen Teamgeist und Kreativität. Teams mit gemeinsamen Aufgaben arbeiten auch gemeinsam und finden im Open Space-Büro Bedingungen, die unterschiedliche Arbeitsweisen unterstützen. Dazu gehören neben optimalen Licht- und Klimaverhältnissen oder Technikzonen auch vielfältige Rückzugs-, Kommunikations- und Pausenräume.

So genannte "Hot Desks" bieten Gästen und Außendienstmitarbeitern temporäre Arbeitsplätze. Die "Workstations" sind den permanent anwesenden Mitarbeitern zugeteilt. Ungewöhnlich: Das Management verzichtet bewusst auf Facilities und Repräsentationsfunktionen und wählt aufgrund häufiger Reisetätigkeit bzw. Abwesenheit die Arbeitsplätze mit dem geringsten Convenience-Grad.


Green


In mehr als einem Dutzend Länder hat BP weltweit in den letzten Jahren Büros entsprechend der Blue Chalk-Philosophie eingerichtet, darunter auch in Deutschland und der Schweiz, sowie davor in Tschechien. Der Umbau des Büros in Wiener Neudorf setzt das Konzept nun auch in Österreich um. "Wir haben hier derzeit 215 fix zugeteilte Workstations sowie 23 bedarfsorientiert genutzte Hot Desks", so Property Manager Ernst Hotwagner, in dessen Zuständigkeitsbereich neben Österreich auch die Schweiz, Slowakei und Tschechien fallen. Er hat mit Büroobjekten unterschiedlichster Größenordnung zu tun. Derzeit beschäftigt ihn vor allem das demnächst neu einzurichtende Open Plan Office für Bratislava.

Die international getroffene Entscheidung für einen internationalen Büroeinrichter, von dem Arbeitsplatz, Bestuhlung, Stauraum und Konferenzausstattung kommen, hat für Hotwagner den Vorteil der Qualitätsgarantie durch einen zentralen Lieferanten. Dazu kommen Kosteneffizienz und die Gewissheit der Nachhaltigkeit. Dazu hat sich BP verpflichtet.


Brigitte Schedl-Richter







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