Treibhaus - Coworking Space
Einen Coworking Space für Cleantech-Unternehmensgründungen hat im April 2012 der Österreichische Gewerbeverein im stilvollen und City-nahen Palais Eschenbach eröffnet.
Treibhaus Coworking nennt sich das Gemeinschaftsbüro für Unternehmen mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation.
Damit steht in Wien eine weitere Plattform für UnternehmensgründerInnen zur Verfügung, die neben einem Kosten schonenden finanziellen Aufwand vor allem ein dynamisches und inspirierendes Umfeld für Gleichgesinnte bietet.
Lebendige Community Coworking Spaces haben sich in den letzten Jahren europaweit in urbanen Strukturen erfolgreich durchgesetzt und gehören mittlerweile zu den etablierten Formen netzwerk-orientierter Arbeitswelten. "Wir richten uns mit unserem Angebot insbesondere an Start-ups der Cleantech-Branche. Also an Unternehmen, die sich mit Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen beschäftigen, welche operationale Leistung, Produktivität oder Effizienz steigern und gleichzeitig Kosten, natürliche Ressourcen, den Energieverbrauch, Abfälle oder die Verschmutzung reduzieren", erklärt Hannes Offenbacher von der IdeenStudio Mehrblick, die Treibhaus Coworking im Auftrag des ÖGV (Österreichischer Gewerbeverein) betreibt. Auf 280 m² stehen 16 von Bene ausgestattete Arbeitsplätze samt Stauraum sowie ein Meeting Space, eine Küche und Nebenräume zur Verfügung. Die Mieter wählen aus flexiblen Preismodellen, abgestimmt auf ihre jeweiligen Bedürfnisse.
Neben der gemeinsamen Büronutzung geht es vor allem um den regelmäßigen Wissensaustausch, die gegenseitige Unterstützung und das Veranstalten von gemeinsamen Events und Workshops. Auf diese Weise wird das Gemeinschaftsbüro zur lebendigen Community, die nicht nur nach innen, sondern auch nach außen vernetzt ist und für viele Impulse sorgt. Der dabei entstehende Peergroup-Effekt ist Garant für eine positive Entwicklung der Unternehmensgründungen. "Wir rechnen damit, dass uns unsere Mieter in der Regel nach zwei Jahren wieder verlassen, weil ihr Unternehmenswachstum nach neuen Büroräumen verlangt", so
Hannes Offenbacher.