Bene Büromöbel

Reine Luft

Bene sorgt nicht nur in Büros für ein gutes Klima.
 
Leimen, Kleben und Furnieren

Wo man früher Material und Arbeitsvorgänge riechen konnte, herrscht heute reine Luft. Auch die T-Plattform profitiert von den verringerten Emissionen und der neuen Oberflächenbehandlung der Holzplatten. Für Bene Büromöbel werden selbstverständlich nur formaldehydarme Platten der Klasse E1 verwendet, wie es die europäische Norm vorschreibt. Demnach dürfen Holzplatten nicht mehr als 0,1 ppm Formaldehyd zur Innenraumbelastung beitragen. Auch bei den Leimen kommen nur umweltfreundliche, formaldehydarme Produkte (<0,2 % Formaldehydanteil) zum Einsatz. Darüber hinaus enthalten Bene Möbeloberflächen keine CMR-Stoffe (krebserregend, erbgutverändernd, fortpflanzungsgefährdend).


Metallbearbeitung


Der Großteil der eingesetzten Metallteile wird im mechanisch fertig bearbeiteten und beschichteten Zustand zugekauft. Aluminium- und Stahlprofile werden spanend bearbeitet. Auch hier erfolgt eine Verschnitt-Optimierung: Die Definition einer idealen Stangenmateriallänge sorgt dafür, dass mit mini­malsten Abfällen produziert wird.
Die sortenreine Trennung der Späne und des Verschnitts gewährleistet ein externes Recycling des Altmetalls.


Oberflächenveredelung


Bene verwendet zur Oberflächenveredelung nahezu ausschließlich wasserbasierende Lacke und Beizen (> 98 Prozent). Bei diesen konnte durch intensive Optimierung, in Zusammenarbeit mit Lacklieferanten, der Lösungsmittelanteil in den letzten 5 Jahren von durchschnittlich 7,2 auf 5,9 Prozent gesenkt werden. Der VOC-Anteil (Volatile Organic Compounds - Flüchtige organische Verbindungen) des Hauptlackes wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2008/09 auf 3,5 Prozent gesenkt. Dies wird den durchschnittlichen Lösungs-mittelanteil im nächsten Jahr nochmals deutlich senken.

Die restliche Menge (< 2 Prozent) sind Spraylacke, Ausbesserungsmaterialien bzw. Speziallacke für die Instandhaltung. Diese enthalten einen durchschnittlichen VOC-Anteil von rund 70 Prozent.


Der Spritzautomat verfügt über eine angeschlossene Lackrückgewinnungsanlage. Der überschüs­sige Lack wird mit einem Ringrakel vom Transportband abgezogen und mittels Reinigungs- und Filterstation zur Wiederverwendung aufbereitet. Wir gewinnen damit insgesamt 30 Prozent des ein­gesetzten Lackmaterials zurück und erreichen eine Gesamteinsatzquote von mehr als 95 Prozent.

Die Verwendung von sprühnebelarmen Spritzpistolen und die optimale Aufbereitung der Lackmaterialien sorgen für eine gleichmäßige Lackoberfläche und verhindern die Entstehung von Lacknebel. Zum Einsatz kommen ausschließlich UV-härtende Wasserlacke, wasserverdünnbare Acryl-Buntlacke und Wasserbeizen. Nach dem Beschichten wird der Lack in einem nachgeschal­teten Hochtrockner getrocknet und auf Basis von UV-Aggregaten ausgehärtet.


Mehrere Lackaufträge mit Zwischenschliff vervoll­ständigen den Lackaufbau, der durch die spezielle Härtungstechnik eine sofortige Gebrauchsfestigkeit ermöglicht.

Die Umstellung des Lackierverfahrens auf was­serlösliche UV-aushärtende Lacke und Beizen führte zu einer wesentlichen Verbesserung der Oberflächenqualität. Die Emissionswerte der Bene Möbeloberflächen liegen dadurch weit unter den geforderten Richtwerten (TVOC-Werte).

Eine Überprüfung von lackierten Bene Produkten durch das WKI-Fraunhofer-Institut in Braunschweig ergab, dass der empfohlene TVOC-Wert bereits 31 Stunden nach der Lackierung erreicht ist. Die Restlösungsmittel entweichen noch während des Produktionsprozesses vor dem Verpacken der Möbelteile. Nach 16 Tagen ist der Grenzwert sogar bis zu 96 Prozent unterschritten.

Durch den Einsatz von wasserbasierenden Lacken anstatt von lösungsmittelba­sierenden Lacken wurden unter Berücksichtigung der Produktionsmengen seit Umstellung des Verfahrens einige 100 Tonnen Lösungsmittel weniger verbraucht. Allein in den letzten fünf Jahren wurden über 180 Tonnen Lösungsmittel eingespart (Ersparnis rund 90 Prozent).



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Die Verwendung von sprühnebelarmen Spritzpistolen und die optimale Aufbereitung der Lackmaterialien verhindern die Entstehung von Lacknebel.
Umwelt - reine Luft
Lösungsmittelverbrauch in 1.000 kg




© 2010 Bene AG |


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