Was macht gutes Design aus?
Über guten Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Was für die einen aufregendes Design darstellt, ist für die anderen sinnlose Formenspielerei ohne Funktion: Jeder hat seinen eigenen, individuellen Geschmack. Frei nach der Redensart “Schönheit liegt im Auge des Betrachters.” Über die unterschiedlichen Sichtweisen der Dinge und wie sie sich vereinen lassen, haben wir uns mit dem Bene Design-Team Kai Stania, Christian Horner und Johannes Scherr unterhalten.Wie kann man gutes Design nun erkennen? Gibt es allgemeingültige Richtlinien, die dazu dienen, gutes Design zu bewerten? Nein, gibt es nicht. Design muss stets individuell betrachtet werden.
Für Kai Stania ist gutes Design die perfekte Symbiose von Ästhetik und Funktionalität: "Gutes Design definiert und legt fest, ohne einzuschränken. Es lässt Raum für kontinuierliche Weiterentwicklung - ist sozusagen zeitgemäß zeitlos."
Auch Johannes Scherr legt großen Wert auf Funktionalität: "Für mich stehen Funktionalität und Langlebigkeit im Vordergrund. Design muss zielgerichtet sein, darf nie zur Zufallslösung werden. Besonders wichtig ist dabei die übergeordnete Idee, das Konzept. Design muss in den Entwicklungsprozess mit einbezogen werden, und darf nicht nachträgliche Kosmetik sein. Die übergeordnete Idee soll im fertigen Produkt spürbar sein."
Für Christian Horner wiederum ist Glaubwürdigkeit ein wichtiges Kriterium: "Allzu modische Entwürfe verlieren oft schnell an Reiz. Gutes Design zeigt sich in einer klaren, eigenständigen Formensprache, die den Kern trifft und ehrlich ist. Und es versteht, Zeitlosigkeit mit zurückhaltender Schlichtheit zu verbinden."
Wie lassen sich diese unterschiedlichen Forderungen nach Ästhetik und Funktionalität, einem erkennbaren Konzept und der Anspruch auf Glaubwürdigkeit nun vereinen?
Bestens, davon ist das Bene Design Team überzeugt.
Jeder einzelne der drei Designer nähert sich dem jeweils neuen Projekt auf seine individuelle Art und Weise, hat seinen eigenen Blickwinkel. In intensiver Auseinandersetzung mit den produktspezifischen Anforderungen bringen Christian Horner, Johannes Scherr und Kai Stania ihre unterschiedlichen Ideen und Sichtweisen zum jeweiligen Projekt in den gemeinsamen Kreativ-Pool ein. Nun wird kritisch geprüft, erste Entwürfe entstehen. Diese werden im Team konsequent weiterentwickelt. "So entwickeln wir schlussendlich Produkte mit konsequent zu Ende gedachtem Design", erklären Stania, Horner und Scherr einig.
Das Ergebnis des gemeinsamen Gestaltungsprozesses kann sich sehen lassen. Das neueste Projekt der drei wird erstmals im Rahmen der Orgatec, der größten internationalen Fachmesse für Planung, Einrichtung und Management von Businesswelten (19. bis 24.Oktober 2004 in Köln) präsentiert. Das Bene Design-Team entwarf gleich vier neue Stühle. Unsere Frage nach einem persönlichen Favoriten darunter wurde einstimmig beantwortet: der Bene Rondo.
Das Besondere an Bene Rondo? "Wir wollten einen Stuhl entwerfen, der den Benutzer dazu auffordert, sich wie zu Hause zu fühlen", antwortet Stania, "so entstand ein Sitzmöbel, das in die Wohnwelt ebenso passt wie ins Büro. Die Wurzeln von Rondo reichen zurück in die frühen Sechziger Jahre, erzählen die drei. Damals experimentierte man erfolgreich mit organischen Formen und neuen Materialien. In den Büros dominierten aber weiterhin streng funktionale Möbel, vor allem bei den Stühlen. Diesen "Sitzmaschinen" fehlte jedoch das Entspannende und Schützende. Genau das schwebte dem Bene Design Team für ihr neues Modell vor. Die Lösung überrascht: Eine Sitzschale mit leicht gekippten Seitenlehnen und eine Rückenlehne, beide aus schichtverleimtem Holz, ergaben den erwünschten Effekt.
Rondo hebt sich aus einer Vielzahl bloß bequemer Sessel hervor. Das Holz strahlt Wärme aus, die eleganten Linien suggerieren - von allen Seiten betrachtet - eine höhere Wertigkeit. "Wir sind den Design-Weg von der Holzschale über die nachfolgenden Glasfasermodelle weiter gegangen hin zu einer Neubewertung von Holz", erklärt Johannes Scherr. "Ob pur oder in Kombination mit Leder, der Entwurf hält die Balance zwischen edel und sportlich", ergänzt Christian Horner. Da sind sie wieder, die unterschiedlichen Ansprüche, perfekt vereint.
Produkte:
Arbeitstisch
BENE. T-Workstation
Arbeitstisch
BENE. T-Lift Desk
Besprechung / Konferenz
BENE. T-Meeting
Arbeitstisch
BENE. T-Workbench
Stuhl
BENE. Dexter
BENE. K2 Stauraum
BENE. KB Box
Stuhl
BENE. Mezzo
Stuhl
BENE. Otis
BENE. P2_Group Meeting / Conferencing
Stuhl
BENE. Rondo
Seminar / Workshop
BENE. Folding_Com Table
Seminar / Workshop
BENE. Mobile_Com Table
Seminar / Workshop
BENE. M_Com Table
BENE. T-Meeting Stehbesprechung
Beistelltisch
BENE. T-Meeting Beistelltisch
BENE. P2_Group Management
Arbeitstisch
BENE. T-Workstation
BENE. Media Caddy
BENE. R-Plattform
BENE. RM Raummodul
Arbeitstisch
BENE. T-Lift Desk
Besprechung / Konferenz
BENE. T-Meeting
Arbeitstisch
BENE. T-Workbench
Sofa
BENE. Coffice Curved
Sofa
BENE. Coffice Linear
Stuhl
BENE. Dexter
BENE. KB Box
Stuhl
BENE. Mezzo
Stuhl
BENE. Otis
BENE. RF Flurwand
Stuhl
BENE. Rondo
Seminar / Workshop
BENE. Folding_Com Table
BENE. T-Meeting Stehbesprechung
Couchtisch
BENE. Coffice Table Low
Beistelltisch
BENE. T-Meeting Beistelltisch
Arbeitstisch
BENE. T-Workstation
Arbeitstisch
BENE. T-Front Office
Arbeitstisch
BENE. T-Lift Desk
Besprechung / Konferenz
BENE. T-Meeting
Arbeitstisch
BENE. T-Workbench
BENE. AL_Group
Besprechung / Konferenz
BENE. AL_Group Conferencing
Stuhl
BENE. Dexter
BENE. KB Box
Stuhl
BENE. Mezzo
Stuhl
BENE. Otis
Stuhl
BENE. Rondo
BENE. RV Stellwand
Seminar / Workshop
BENE. Folding_Com Table
Seminar / Workshop
BENE. Mobile_Com Table
Seminar / Workshop
BENE. M_Com Table
BENE. T-Meeting Stehbesprechung
Beistelltisch
BENE. Free Desk
Beistelltisch
BENE. T-Meeting Beistelltisch
BENE. AL_Group Management






