Projekte 03.02.2015

Andocken im Hafen

Es ist bereits die zweite Zusammenarbeit. Für das Wirtschaftstreuhandunternehmen Rödl & Partner in Köln entwarf Bene eine offene Büro-Architektur. Die Bürowelt in der ersten Etage des markanten Kranhauses im jungen Kölner Stadtquartier Rheinauhafen trägt nun die gleiche kreative und qualitative Handschrift wie die vor einigen Jahren ebenfalls von Bene gestaltete 13. Etage.

Die deutsche Rechtsanwalts-, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner wurde vor 37 Jahren gegründet und zählt heute mit 94 Standorten in 43 Ländern und 3.700 Mitarbeitern zu den international renommiertesten Unternehmen der Branche. Ganz klar ist die Unternehmensphilosophie: Menschen und Qualität in den Mittelpunkt stellen.

Offene Vielfalt

Ende 2008 bezogen die Kölner Wirtschaftsberater ihr Office in völlig neuem Stil. Vor drei Jahren stattete Bene bereits das 13. Stockwerk des Kranhauses, der neuen Landmark am Rhein aus dem Hamburger Architekturbüro Bothe, Richter, Teherani (BRT), aus. Der Fokus lag von Beginn an auf einer offenen Struktur des Büroraums, einer bewussten Vielfalt transparenter Einblicke und auf einem Farbkonzept, das frische Akzente setzt.

Und auch heute ist Martin Wambach, geschäftsführender Partner, begeistert vom Umbau der ersten Etage: „Erneut intelligent durchdacht und gestaltet. Mit Bene haben wir einen überzeugenden, verlässlichen Partner an Bord, der unsere Anforderungen versteht und ein Umfeld für uns schafft, mit dem wir uns zu hundert Prozent identifizieren können.“ Im neu gestalteten Stockwerk ist Raum für 32 Arbeitsplätze, für Kommunikations- und Meetingzonen. Im Mittelpunkt stehen die CUBE_S Workplace-Module von Bene mit hohem Komfort und ihrer individuell gestaltbaren Arbeitsplatzorganisation.

Bewährtes Konzept

Die Analogien zum natürlichen und architektonischen Umfeld, in dem sich der gesamte Gebäudekomplex des Kranhauses befindet, sind auch in der neuen Innenausstattung deutlich zu erkennen. Geschwungene Formen am Boden und bei Beleuchtungselementen nehmen z. B. das Flussmotiv des vor den Fenstern liegenden Rheins auf. Das Farbkonzept mit hellem Grün nimmt Bezug zur CI-Farbe von Rödl & Partner auf. Die in allen Perspektiven präsente Hafen-Aussicht besticht sowohl nach außen als auch innen und schafft ein besonders Ambiente für alle Bereiche.

Die umgesetzte Open-Space-Lösung organisiert die Bürofläche im Wesentlichen in drei Zonen: Arbeitsplatz/konzentriertes Arbeiten, Kommunikation/Meeting/Teamarbeit, Lounge/Empfang/Warten. Dank der RG Glaswand von Bene bleiben die Büro-Strukturen offen und übersichtlich. Im Arbeitsplatzbereich schaffen die Bene Produkte T-Plattform, CUBE_S und K2 Stauraum gute Atmosphäre für konzentriertes Arbeiten. Gezielt im Raum positionierte Think Tanks bieten Platz für Rückzug, Besprechung und Diskretion. Die Kommunikationsbereiche sind elegant und zurückhaltend gestaltet.

Zum „Andocken auf Zeit“ bilden die Arbeitsbuchten der Docklands einen temporären „Hafen“. Konzentriertes Arbeiten ist somit auch in einer offenen Umgebung bestens möglich. In der „Yacht“ findet an einem großen Holztisch spontaner, informeller Austausch statt.

Hochwertig präsentieren sich auch die peripheren Accessoires und Ausstattungselemente: Artemide gestaltete wichtige Teile des Lichtkonzeptes, von Silent Gliss und Vertical Waves stammen die Flächenvorhang-Systeme. Mit Fritz Hansen wurden geschickt Möbelklassiker-Highlights gesetzt. Womit sich in der Gesamtheit ein wirkungsvolles Spiel mit vielfachen Zitaten und Akzentuierungen eröffnet: Authentisch, einladend und erlebnisreich für Mitarbeiterinnen und Besucher.

Facts

  • Projekt: Rödl & Partner GbR / Kranhaus 1, Im Zollhafen 18, Köln
  • Bauherr: Rödl & Partner GbR
  • Büroplanung / Umsetzung: Bene GmbH, Köln
  • Möblierung: Bene, Artemide, Fritz Hansen, Silent Gliss
  • Größe: 32 Arbeitsplätze, 30 Laufmeter Wand

 

© Bene AG, Abdruck honorarfrei. Belegexemplare erbeten


DOCKLANDS Dock-In Bay

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