Trends  20.10.2014

Work in Progress: Der Tischler

Sie sind und waren immer schon profunde Kenner und gefragte Könner, mitunter gefeierte Künstler oder funktionsbewusste Designer. Ihr Werkstoff kommt aus der Natur, was sie daraus schaffen, sind beredte Zeugnisse menschlicher Kultur. Selten ein Beruf, der über Jahrtausende seine Bedeutung erhalten konnte – ohne bis heute den Anschluss zu verlieren.

Natürlich sind die Voraussetzungen perfekt: Neben Stein und Metall gehörte Holz fast in jeder Region der Erde zu den wichtigsten Werkstoffen des Menschen. Und selbst die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts setzte dem kein plötzliches Ende.
Die frühen Maschinen besaßen in der Regel noch Holzgestelle oder hölzerne Mechanismen. Erst mit den steigenden Anforderungen an Abriebfestigkeit oder Lastmomente verdrängte das Eisen zugunsten größerer Belastbarkeit und Bruchsicherheit das Holz aus seiner dominierenden Stellung.
 

Am Anfang war....

Eine der ersten und zugleich eindrucksvollsten Traditionen kunstvollen Holzhandwerks stammt – wie könnte es anders sein – aus Ägypten. 3.500 v.Ch. hatte man dort längst erkannt, wie vielseitig und einfach verarbeitbar Holz ist. Für Schiffe, Gebäude, Möbel oder Gegenstände des täglichen Bedarfs wurden bereits Furniertechniken und eine Art Sperrholz entwickelt. Der Sarg des Gottkönigs Tutanchamun ist ein besonderes Beispiel früher Kunstfertigkeit.

Playlist  17.10.2014

Office.Playlist #53 by Fritz Hansen

Hinter der weltbekannten Firma Fritz Hansen steht die Geschichte einer weitblickenden dänischen Möbeltischlerfamilie, die die skandinavische Möbelindustrie revolutioniert hat, indem sie einige der meistbewunderten Designklassiker geschaffen hat.Für uns haben sie eine Office.Playlist zusammengestellt. Hören Sie rein!

News  16.10.2014

Co-Creating Tomorrow @ Bene Belgien

Bene Belgien feiert seinen 10. Geburtstag! Im Rahmen dieses Jubiläums laden wir Sie herzlich zum Bene Expert Talk «Co-Creating Tomorrow» in das neue Bürohaus unseres Partners Potiez-Deman ein.

Das Morgen gemeinsam (er)schaffen: Co-Operation und kreatives Zusammenarbeiten schaffen Innovation und fördern die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens. Doch Innovation entsteht nicht im Alleingang.

Was gute Teamarbeit braucht, was sie bringt und wo die besten Ideen entstehen, wird beim Bene Expert Talk am 6. November 2014 ab 16:00 Uhr von Experten aus unterschiedlichen Bereichen diskutiert:

 15.10.2014

Team ist Trumpf

Der neue Dreh fürs Büro: Mit TIMBA Table und TIMBA Stool im Design von PearsonLloyd bringt Bene frischen Schwung ins Büro – und bietet beste Voraussetzungen für kreative Zusammenarbeit und dynamisches Teamwork.

Zusammenarbeit ist das Wort der Stunde. Mitarbeiter pendeln zwischen Besprechungsräumen, Zonen und Bereichen für Kommunikation, Team- und Projektarbeit, Workshops und Schreibtischen hin und her. TIMBA, die neuen Möbel von Bene, wurden eigens dafür entwickelt, um in modernen Bürolandschaften einen Dreh- und Angelpunkt für Teams zu schaffen.

TIMBA Table und TIMBA Stool überraschen mit massivem Eichenholz als Material und einem besonderen Drehmoment. Die Beine von Tisch und Hocker aus Eiche vermitteln Stabilität und Wärme. Kongenial versorgt der runde Drehteller über der „Power Bowl“ in der Mitte des TIMBA Table das Team mit Zugang zu Strom und Netz. Die runde, drehbare Sitzfläche des TIMBA Stool sorgt für optimale Bewegungsfreiheit im Gespräch, fördert Dynamik und Interaktion. In lockerer Körperhaltung bleibt man flexibel und offen für neue Ideen.
 

Ein Tisch fürs Team

„Teamarbeit und Meetings in Büros sind keine Ereignisse mehr, für die man sich in einem eigenen Raum treffen muss. Sie können genauso gut auch rasch, ungeplant und informell stattfinden“, erklärt Designer Tom Lloyd. „TIMBA wurde für eine offene Art der Zusammenarbeit entwickelt, die auf einem gemeinsamen Tisch beruht und füllt genau die Lücke zwischen lockerer Kommunikation und dem formalen Setting konventioneller Besprechungsräume.“

 13.10.2014

Sympathie auf den ersten Blick

Materialien, die man auswählt für die Umgebung, in der man arbeitet und lebt, gelten als Spiegel der Seele. Die einen lassen völlig kalt und wirken unnahbar, halten auf Distanz und erzeugen klare Grenzen. Die anderen laden ein und strahlen Wärme aus, wollen berührt werden und bringen harmonische Ausgewogenheit in den Raum. Zu dieser zweiten Gattung gehört unbestritten der Werkstoff Holz, der mehr und mehr nachgefragt wird - sowohl im Privatbereich als auch im Office.
 

Magie der Faser

Was aber ist es eigentlich genau, was an Holz so faszinierend ist? Sicher nicht nur die Vielfalt der Natur, die mit ihren unterschiedlichen Maserungen, Wuchsformen und Holzarten eine schier unerschöpfliche Palette an Gestaltungsmöglichkeiten anbietet, sondern auch der Gedanke an Natürlichkeit und gewachsener Schönheit, wertvolle Ressourcen und gelebte Nachhaltigkeit sowie Geborgenheit und Solidität. All das vereint Holz in sich, ein nachwachsendes Wundermaterial, das nie aufhört lebendig zu sein und seinesgleichen sucht. Kein Wunder also, dass sich der Mensch seit der Erfindung des Sägeblattes mit natürlichen Elementen umgeben will. Die letzten Jahre richtete man sich eher „holzarm“ ein: Der Charme eines gemütlichen Zuhauses blieb vielerorts auf der Strecke, strengem Purismus weichend. Doch die Menschen haben genug von unverwüstlichen Kunststoffmöbel aus der Spritzgusspresse und dem dann doch gar nicht so umweltfreundlichen Aluminium - sie wollen wieder zurück zu den vertrauten Wurzeln. Ein Trend, der sich immer mehr auch in modernen Bürowelten widerspiegelt.
 

Historisch gewachsen

Holzmöbel, so sehr sie im Laufe der Jahrhunderte auch kunstvoll bearbeitet und inszeniert wurden, blieben lange Zeit eine starre und eher gewichtige Angelegenheit. Vom Bauernschrank bis zur barocken Kommode, vom vulgären Schemel bis zum prächtigen Thronsessel hinterließen sie alle den Eindruck der Schwere und Immobilität, die das Gefühl der absoluten Inflexibilität hervorrufen und damit die Freude über ein solches Möbelstück trüben konnten. Mit dieser gnadenlosen Unverrückbarkeit brach erst Michael Thonet, ein Tischlermeister mit erster eigener Werkstatt im deutschen Boppard am Rhein, der die Bugholztechnik erfand und sich damit einen Riesenerfolg an die Fahnen heften darf.

 24.09.2014

Ulli Ehrlich, Sportalm, Kitzbühel

Arbeits- und Lebenswelten am Puls der Zeit. In Gesprächen mit Zeitgenossen überprüfen wir Behauptungen, Klischees oder Wunschbilder, die rund um Orte der Arbeit kursieren. Diesmal unterhielten wir uns mit Ulli Ehrlich. Die in Kitzbühel lebende Chefdesignerin und designierte Firmenchefin des Familienunternehmens Sportalm sprach mit Marlon Schuhfleck über Inspirationsquellen, tägliche Herausforderungen und die entspannende Wirkung der Farbe Weiß.

Bereits seit den 90er-Jahren verleiht Ulli Ehrlich den Sportalm-Kollektionen ihren unverwechselbaren Charakter. Das breite Spektrum ihrer Kreationen reicht von Sportkleidung über schicke Alltagsmode bis hin zu verspielten Trachtenentwürfen. Dabei versteht sie es stets aufs Neue, die regionalen Wurzeln des Familienbetriebs in einen internationalen, modernen Kontext zu setzen. Und der Erfolg gibt ihr Recht: Mittlerweile zählt Sportalm zu einem der erfolgreichsten Unternehmen in der österreichischen Modebranche.


Traditionsverbunden, funktional und regional; aber zugleich stets modern, chic und international – das Spektrum von Sportalm lotet Grenzen aus. Frau Ehrlich, wie kam es zu dieser ganz speziellen Firmenpositionierung?
Die Tracht war schon immer im Portfolio von Sportalm. Mit der Übernahme der Firma durch Franz Kneissl wurde die Produktpalette um Skimode erweitert und wir haben dann vor rund 10 Jahren den Sprung in die Mode gewagt, weil wir glauben, dass unser alpiner Lifestyle nicht nur in den Bergen, sondern überall reüssieren kann. Mittlerweile hat sich daraus auch eine hochmodische Fashion-Kollektion entwickelt, die wir weltweit verkaufen können.


Wie kann man sich den Alltag einer Kreativ-Designerin bei Sportalm vorstellen? Oder gibt es sowas wie einen Alltag bei Ihrer Arbeit nicht?
Natürlich gibt es Alltag in Form von Büroarbeit und Meetings, aber definitiv ist bei uns jeder Tag spannend, weil immer an einer Kollektion gearbeitet wird, eine Messe oder ein Shooting vorbereitet und somit immer etwas Neues zu tun ist.

 23.09.2014

Zusammenarbeit 2.0: Co-Creating Tomorrow

„No one is as smart as all of us“, sagt der amerikanische Unternehmer und Management-Lehrer Kenneth Blanchard. Weil wir gemeinsam mehr wissen und mehr erreichen, ist Kooperation für Unternehmen das Schlagwort der Stunde. Die besten Ideen entstehen nicht im Alleingang – komplexe Aufgaben und interdisziplinäre Projekte fordern Teamarbeit. Doch was braucht gute Teamarbeit? Wie werden Ideen in Innovationen verwandelt und auf den Markt gebracht? Und welchen Beitrag können Räume leisten?
 

Sozial? Was war das nochmal?

Eine Studie des MIT besagt, dass Mitarbeiter 70% von allem, was sie über ihren Job wissen, von ihren Kollegen erfahren. Es ist leichter, die wichtigsten Kompetenzen und kleinen Tricks, die eine Aufgabe erfordert, im sozialen Miteinander zu lernen, als alleine hinterm Schreibtisch.

Dass das soziale Miteinander in einem Unternehmen funktioniert, ist nicht nur für den Einzelnen wichtig. Auch Teamarbeit klappt am besten, wenn der Austausch und die Kommunikation zwischen den einzelnen Projektbeteiligten „fließen“.

 17.09.2014

Office.Playlist #52 by Peter Legat

Nach zwanzig erfolgreichen Jahren Count Basic erscheint jetzt das fünfte Album der Gruppe „Sweet Spot“. Aus diesem Anlass hat Count Basic Mastermind Peter Legat für uns eine ganz spezielle Office.Playlist zusammengestellt.

 17.09.2014

Co-Creating Tomorrow @ Bene Showroom Köln

Das Morgen gemeinsam (er)schaffen: Co-Operation und kreatives Zusammenarbeiten schaffen Innovation und fördern die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens. Doch Innovation entsteht nicht im Alleingang.

Wie Teamwork Ihr Unternehmen erfolgreich macht und welchen Beitrag Büro dazu leisten kann, erfahren Sie im  

Bene Showroom Köln, am 21. Oktober 2014

„CO-CREATING TOMORROW“, Bene Köln, Habsburgerring 2, 50674 Köln*

 11.09.2014

Co-Creating Tomorrow

Das Morgen gemeinsam (er)schaffen: Co-Operation und kreatives Zusammenarbeiten schaffen Innovation und fördern die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens. Doch Innovation entsteht nicht im Alleingang. Wie Teamwork Ihr Unternehmen erfolgreich macht und welchen Beitrag Büro dazu leisten kann, erfahren Sie im Rahmen der Vienna Design Week im Bene Flagshipstore. 

Was gute Teamarbeit braucht, was sie bringt und wo die besten Ideen entstehen, wird beim Bene Expert Talk am 30.September 2014 um 19:00 diskutiert:

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