Buchtipps  17.04.2014

ABC3D

ABC3D ist ein Pop Up Buch – und ein Kunstwerk. Alle 26 Buchstaben des Alphabets werden zu einer dreidimensionalen Augenweide für Graphomanen. Ganz unvermutet verwandelt sich das C zum D, das M sticht heraus, und X und Y liegen ganz nah zusammen. Und das U erst…

Architektur & Design  14.04.2014

Color fields – Eine Reise nach Indien mit nanimarquina

Das britische Designer-Duo PearsonLloyd ließ sich für die Stoff- und Teppichkollektion „Greenwich“ von den Wegen und Linien des ikonischen Londoner Greenwich Parks inspirieren. Die exklusive Greenwich Teppichkollektion wird von nanimarquina produziert, eines in Barcelona ansässigen Designunternehmens, das seit den 1980er Jahren Teppiche entwirft und herstellt. Begleiten Sie uns in dieser eindrucksvollen Fotostory mit dem nanimarquina Team auf eine Reise nach Indien, wo die Greenwich Teppiche mit viel Liebe zum Detail handgefertigt werden.

Playlist  10.04.2014

Office.Playlist #48 by nanimarquina

Für nanimarquina sind Teppiche nicht nur einfache Dekorationsgegenstände – in ihren Knoten, Farben und Formen sind Geschichten eingewebt, die von anderen Ländern und Kulturen erzählen und Gefühle vermitteln. Dass Musik, genauso wie Stoffe, in fremde Welten entführen kann, beweist diese Office.Playlist, die nanimarquina speziell für uns zusammengestellt hat.

Architektur & Design  09.04.2014

Geschichten weben: Nani Marquina im Interview

Die Geschichte von nanimarquina begann in den 1980er Jahren mit einer einfachen Idee: moderne Teppiche zu entwerfen und produzieren. Auf vielen Reisen nach Indien, Pakistan oder Nepal hat sich das spanische Unternehmen mit dem traditionellen Teppichhandwerk auseinandergesetzt. 1993 wurde die Produktion schließlich nach Indien verlagert, wo man sich auch in sozialen Projekten engagiert.

Nanimarquina begreift Kommunikation, Emotion und Beobachtung als Wege zur Innovation und legt besonderen Wert auf die richtigen Materialien und traditionelle Herstellungsweisen.

Gerade wurde in Kooperation mit Bene und PearsonLloyd die Greenwich Teppichkollektion gelauncht, die sich von den Wegen und Linien des ikonischen Londoner Greenwich Parks inspirieren lässt. Im Interview spricht Nani Marquina über Ihre Liebe zum Design und erzählt, wie aus Knoten und Farben Geschichten werden.


Sie haben Ihre Karriere als Innendesignerin begonnen. Wann haben Sie ihre Liebe zum Textilen und speziell zum Teppichdesign entdeckt?
Schon als ich klein war, war Design ein wichtiger Teil meines Lebens. Mein Vater war einer der ersten Industriedesigner in Spanien. Ich war fasziniert von den Entwürfen, die er jeden Tag mit nach Hause gebracht hat. Diese Leidenschaft für Design hat er an mich weitergegeben. Die Entscheidung, Teppiche zu entwerfen, habe ich nicht über Nacht getroffen. Anfangs habe ich noch Dekormuster für Innenausstattungen gemacht – dabei ist mir aufgefallen, wie wenig gut gestaltete Teppiche es eigentlich gibt.


Wie unterscheidet sich ein Teppich von nanimarquina von anderen? Wie würden Sie Ihre Produkte und Designs in wenigen Worten beschreiben?
Wir beschäftigen uns sehr intensiv mit der Suche nach den richtigen Materialien und setzen uns mit traditionellen Herstellungsmethoden auseinander. Teppiche, Texturen, Farben und Knoten werden so zu Kunst, sie erzählen Geschichten. Das ist wohl das Wertvollste an unseren Produkten – man erwirbt keinen Teppich, sondern eine Geschichte. Ich denke, dass meine Leidenschaft für Kunst und Natur meine Arbeit sehr stark prägen.

Trends  08.04.2014

Hin und Weg

Fabienne Felters

Pop Ups florieren. Sei es die zeitlich begrenzte Zwischennutzung von leerstehenden Räumen oder der Verkauf von streng limitierter Ware mit dem dazugehörigen Laden, der selbst schon ein Blickfang ist. Pop Up-Stores erzeugen Aufmerksamkeit, aber nicht nur große Modekonzerne, auch kleine, lokale Betriebe haben die Idee für sich entdeckt.

2009: Ein alteingesessener US-amerikanischer Stiefelproduzent schafft innerhalb von sechs Tagen in einem Londoner Geschäftslokal mit knallgelben Plastikvorhängen, tief hängenden Scheinwerfern und massigen Holzpaletten einen Laden mit karger Industrie-Ästhetik. Schon nach kurzer Zeit ist der Store wieder verschwunden.

Sommer 2011: An einem niederländischen Sandstrand in der Nähe von Den Haag lässt ein internationaler Moderiese eine mehrere Meter hohe Holzbox errichten, auf deren Seite schlicht „Beach“ geschrieben steht. Im Inneren hängt die neueste Sommerkollektion, eine Wand der riesigen Kiste ist offen, die Kunden strömen nur so hinein. Nach zwei Tagen ist das gesamte Spektakel vorbei, aber die Marke hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Jänner 2014: Ein riesiger Schuhkarton wird auf einem Platz in North-East London platziert. Einer der größten Sportartikel-Hersteller der Welt zelebriert den Verkauf eines neuen Turnschuhs, neben einer Limited Edition können Besucher ihr Gesicht scannen und auf die Schuhe drucken lassen. Nach drei Tagen ist auch der weiß-grüne Schuhkarton wieder wie vom Erdboden verschluckt.
 

Ein Pop Up Store für Bob Dylan

Egal welche Branche, das Konzept „Pop Up“ wird mittlerweile international, von den USA, über Europa bis Japan eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Die Idee ist simpel: Über einen kurzen Zeitraum wird ein möglichst aufsehenerregender Verkaufsraum geschaffen, in dem aktuelle oder limitierte Produkte, etwa die neueste Mode-Kollektion, verkauft werden. Der Shop kann einige Wochen bestehen, er kann aber auch schon nach einem einzigen Tag wieder verschwunden sein.

News  27.03.2014

Workplace Accessoires – Drei Pakete erleichtern die Auswahl!

Workstation Accessoires

Am Arbeitsplatz verbringen wir mehr Zeit als im heimischen Wohnzimmer - umso wichtiger, dass er funktional und ergonomisch all unseren Anforderungen und Bedürfnissen entspricht.
Drei Pakete mit ausgewählten und perfekt aufeinander abgestimmten Accessoires erleichtern die Auswahl:

 25.03.2014

Workplace Accessoires – Die kleinen Helfer am Arbeitsplatz

Genauso wie im Leben, spielen auch im Büro die kleinen Dinge eine nicht zu unterschätzende Rolle. Schließlich sind es oft gerade Details, die einen Arbeitsplatz so gestalten, dass wir uns wohlfühlen und alle unsere Anforderungen erfüllt werden. Wir sehen uns einige der wichtigsten Workplace Accessoires etwas genauer an.
 

Das richtige Licht entscheidet

Licht ist einer der entscheidenden Faktoren für Wohlbefinden am Arbeitsplatz: kaum etwas stört mehr, als zu grelles, blendendes Licht. Schlechte oder unzureichende Beleuchtung führt zu Ermüdung, Augenproblemen oder Kopfschmerzen. Gute Sehbedingungen hingegen fördern nicht nur die Konzentration, sondern erhöhen auch das Wohlbefinden.

Oberste Priorität am Arbeitsplatz hat die Funktionalität - Licht im Büro muss für eine optimale Ausleuchtung und beste Arbeitsbedingungen sorgen. Bereiche für konzentriertes Arbeiten brauchen einen Mix aus Tages- und Kunstlicht. Direktes, blendfreies Licht eignet sich für den ständigen Arbeitsplatz. Für Kommunikationszonen oder Projektbereiche sollte hingegen weiches, indirektes Licht verwendet werden.

Wichtig ist auch, dass die Beleuchtung individuell angepasst werden kann – schließlich unterscheiden sich die Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter.

 24.03.2014

Office.Playlist #47 by Liechtenecker

Die Liechteneckers sind eine junge Agentur mit viel Leidenschaft für alles Digitale. Ansässig in Wien, betreut ein kreatives, professionelles Team Menschen auf der Suche nach der passenden digitalen Strategie. Wird eine Pause gebraucht, hilft ein Tischfußball-Match den Mitarbeitern, den Kopf frei zu bekommen. Ist der Tisch gerade besetzt, verlässt man sich auf die Macht der Musik: diese Office.Playlist versammelt einige der Lieblingstracks der Agentur.

 24.03.2014

Rethinking bene.com

4.967 HTML Pages, 2.485 Emails, 15.806 Bilder, 1.485 Tassen Kaffee und unzählige Meetings waren nötig, um die neue Bene-Website zu launchen. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen: die neue Bene Website macht ganz schön Lust auf Büro.

 13.03.2014

Christian Horner, Wien – Waidhofen/Ybbs

Arbeits- und Lebenswelten am Puls der Zeit. In Gesprächen mit Zeitgenossen überprüfen wir Behauptungen, Klischees oder Wunschbilder, die rund um Orte der Arbeit kursieren. Diesmal befragen wir den Designer Christian Horner. Im Gespräch mit Désirée Schellerer und Angelika Molk sprach er über das Büro als öffentlichen Raum, kreative Egomanen und die Tiefe des Raumes im Open Space.

Elegante Linienführung und Liebe zum Detail zeichnen die Entwürfe von Christian Horner aus. Klassische Formen vermag er neu zu interpretieren. In Starnberg bei München 1968 geboren und in Italien und Deutschland aufgewachsen, studierte Horner in der Meisterklasse Ron Arad an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Er arbeitete in renommierten Designbüros in Paris und Mailand. Neben seiner Tätigkeit für Bene seit dem Jahr 2000 gestaltete er gemeinsam mit Nada Nasrallah Designobjekte für Marken wie MDF Italia, Rapsel, Ligne Roset oder Wittmann Möbelwerkstätten.


Herr Horner, Sie entwerfen sowohl Produkte für den Wohn- als auch den Bürobereich. Ist Ihre Herangehensweise immer die gleiche, auch wenn Sie an ganz unterschiedlichen Produktkategorien arbeiten, oder variiert der Designprozess je nach Aufgabenstellung?
Der Prozess kann tatsächlich sehr unterschiedlich sein. Der systemische, repetitive Charakter des Büromöbels verlangt zunächst eine Annäherung über die Gesamtbetrachtung des Raumes. Das Erarbeiten von möglichen Grundrissen, Möbel- und Materialkombinationen steht am Anfang des Prozesses, die Detailierung eher am Ende. Diese Feinheiten erlangen jedoch dann eine immense Wichtigkeit. Man muss bedenken, dass die einmal definierte Oberfläche oder Schattenfuge sich in einem Raum hundertmal wiederholen kann.

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