Architektur & Design  27.02.2015

225 Jahre Bene – eine kurze Unternehmensgeschichte in zehn Teilen

225 Jahre Bene

Bene feiert Geburtstag. 1790 von Michael Bene als kleine Tischlerei in Waidhofen an der Ybbs gegründet ist das Unternehmen 225 Jahren später an über 80 Standorten in 37 Ländern vertreten. 225 Jahre Familiengeschichte, 225 Jahre Bürogeschichte, 225 Jahre Bene-Geschichte – Happy Birthday Bene. 
 

Teil 1: Der Name Bene

Als Michael Bene im Jahr 1790 eine kleine Tischlerei in Waidhofen an der Ybbs gründete, ahnte er wohl kaum, dass diese 225 Jahre später und in einer damals nicht vorstellbaren Größenordnung auch heute noch existieren würde.

Im Laufe der Jahre wurde die Tischlerei immer weiter ausgebaut. 1951 erfolgte schließlich der Umstieg auf die industrielle Fertigung, statt Wohnmöbeln wurden nun Büromöbel produziert. In den 1980er Jahren erfolgte die Internationalisierung des Unternehmens durch den damaligen Eigentümer Manfred Bene. Bis heute ist er Aufsichtsratvorsitzender der Bene AG und dadurch mit dem Unternehmen verbunden.

Buchtipps  27.02.2015

Robert Pfaller: Kurze Sätze über gutes Leben

Buchtipp: Robert Pfaller

Robert Pfaller ist Professor für Philosophie an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Gastprofessuren hatte er beispielsweise in Amsterdam, Berlin, Chicago, Tolouse oder Zürich inne. In seinen Publikationen beschäftigt sich Robert Pfaller unter anderem mit der Rolle der Vernunft in der Gegenwartskultur, dem Lustprinzip und dem „guten Leben“. Zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen zählen das 2011 bei Fischer erschiene „Wofür es sich zu leben lohnt“ sowie „Die Illusion der anderen. Über das Lustprinzip in der Kultur.“  (suhrkamp, 2002).

Personalities  23.02.2015

Oliver Heiss, Managing Partner bei Brainds, Wien

Brainds

Wer sich hierzulande ernsthaft mit Markenentwicklung und Markenstrategie auseinandersetzt, kommt an den Spezialisten von Brainds nicht vorbei. 1995 von Creativ-Mastermind Peter Deisenberger gegründet und seit 2001 als „Büro 16“ etabliert, hat sich Brainds 2010 nicht nur selbst re-branded, sondern als markentechnische Strategieberatung mit gleichzeitiger Übersetzung in sprechendes Corporate Design neu positioniert. Unternehmen wie ÖBB, Verbund AG, Erste Group, die Stadt Wien oder das Kunsthistorische Museum Wien vertrauen darauf.


Herr Heiss,  Design Thinking ist nicht ganz neu als Methode, trotzdem gerade jetzt gefragter denn je. Was macht DT so interessant?
Oliver Heiss: Design Thinking kommt genau genommen aus dem Engineering-Bereich und wurde bereits in den 1960ern von Prof. Dr. Larry Leifer, Professor für Mechanical Engineering Design an der Stanford University, mehr oder weniger „erfunden“. Was Leifer gemacht hat? Z.B für ein Projekt der NASA in eine Arbeitsgruppe von Technikern einen Psychologen mit hinein genommen. Und schon waren neue Blickwinkel da, die die Fragestellung und Herangehensweise völlig verändert haben.


D.h. Innovation durch Veränderung?
Heiss: Um es mit Larry Leifer zu sagen: „Innovation is rather about asking questions than finding answers “. Design Thinking hilft, die richtigen Fragen für mögliche bzw. notwendige Innovationen zu stellen. Und es geht auch darum, was Produkt-, System- und Service- Innovatoren von Designern lernen können: Nämlich minutiöses Beobachten von Kundenverhalten, das den Menschen in den Mittelpunkt des Innovationsvorhabens stellt und durch wiederholtes Hinterfragen die entscheidenden Aspekte der Problemstellung zu identifizieren hilft.


Es gibt ja mittlerweile eine Reihe von Instituten, die sich mit Design Thinking im klassischen Business-Bereich beschäftigen...
Heiss: Richtig. Leifer selbst ist Gründungsdirektor des Center for Design Research in Stanford (CDR) und des Hasso Plattner Design Thinking Research Programs. Letzteres ist ein eigenes Institut unter der Schirmherrschaft von SAP-Gründer Hasso Plattner, das mit der HPI School of Design Thinking (D-School) vor rund 8 Jahren auch in Potsdam einen Ableger gefunden hat. Man sieht da also schon eine echte Erfolgsgeschichte. Die erste echten „Vermarkter“ der Methode waren aber natürlich IDEO, die kalifornische Innovations- und Produktdesign-Agentur ebenfalls mit Naheverhältnis zu Standford.

Trends  19.02.2015

Denken wie ein Designer

PARCS Toguna

Probleme zu lösen und Innovationen hervorzubringen sind Wünsche, die sowohl EPUs, Start-Ups als auch Firmen mit hunderten Angestellten branchenunabhängig teilen. Nur wie? Das ist die Frage, die „Design Thinking“ ganzheitlich zu beantworten versucht.

Design Thinking? Noch nie gehört? Stimmt wahrscheinlich so nicht ganz. Selbst wenn der Begriff erst einmal Fragezeichen hervorruft, hat jeder wohl schon etwas mit Design Thinking zu tun gehabt, vielleicht ohne es zu wissen. Arbeitsplätze haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Nicht nur das Internet hat zahlreiche neue Möglichkeiten – besonders bezüglich Zusammenarbeit und Co-Creation – eröffnet, Team- und projektbezogene Arbeit ist in aller Munde – auch in der „analogen“ Welt. Führt man noch Innovation, Interdisziplinarität und nutzerorientierte Gestaltung ins Feld – ist man schon sehr nah daran, was Design Thinking, ist und will.
 

Worum geht’s

Doch noch einmal von vorne: Design Thinking bedeutet erst einmal ganz einfach „wie ein Designer zu denken“. Das heißt, Methoden, die (Industrie-)Designer in ihrer Arbeit anwenden, auf andere Bereiche zu übertragen. Der Begriff wird wohl am stärksten mit dem kalifornischen Unternehmen IDEO in Verbindung gebracht, welches das System Design Thinking zuerst vermarktet hat und auch lebt. So gehören bei IDEO flache Hierarchien, projektbezogene Teamarbeit und Mut zu Kreativität zum Arbeitsalltag – eine Kernaufgabe der Firma ist, genau diese Dinge auch zu vermitteln. Einer der Mitbegründer von IDEO, David Kelly, steht auch der von ihm gegründeten d.school, dem Hasso Plattner Institute of Design in Stanford, vor, die unter anderem sogenannte „Bootcamp“-Kurse in Design Thinking anbietet und die Methode auch in der Academia salonfähig gemacht hat.

News  18.02.2015

Bene goes Australia: Schiavello ist neuer Händlerpartner

PARCS © Bene AG

Schiavello ist einer der führenden australischen Anbieter für Interior Design und gilt als Spezialist für hochwertige und intelligente Bürolösungen. Das Unternehmen stellt höchste Ansprüche an Design und Funktionalität und ist somit der ideale Partner für Bene. „Bene gilt weltweit als Experte in der Bürogestaltung, der mit seinen Lösungen den vielfältigen Anforderungen seiner Kunden bestens gerecht wird“, so Belinda Joyce, Partnership Manager bei Schiavello. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserem ausgezeichneten Kundenservice und dem umfassendem Produktportfolio von Bene einen überzeugenden Mehrwert für unsere Kunden schaffen.“

Als Trendsetter in der Branche steht die Marke Bene für permanente Weiterentwicklung und hoch qualitatives Bürodesign. Bene hat im Herbst 2014 seine Vertriebsorganisation entlang der drei Kanäle „Direkt-“, „Projekt-“ und „Händlergeschäft“ neu ausgerichtet und konzentriert sich seit dem auf ausgewählte internationale Märkte mit überproportionalem Wachstumspotenzial. Im Fokus der Vertriebsaktivitäten stehen innovative, markenaffine Kundengruppen.

News  09.02.2015

Wenn die Sonnenpferde reiten

Filo Chair by EOOS

Das weltweit erfolgreiche Designstudio EOOS aus Wien präsentiert sich im MAK – und zeigt den Drehstuhl Filo, inzwischen ein Design-Klassiker bei Bene.

EOOS gilt als das international erfolgreichste Designstudio Österreichs. Seit 20 Jahren arbeiten die drei Studiogründer Martin Bergmann, Gernot Bohmann und Harald Gruendl an Produkt- und Raumentwürfen. Ihr 1995 gegründetes Studio nannten sie bewusst EOOS, nach einem der Zugpferde des in Ovids poetischem Meisterwerk Metamorphosen am Firmament rasenden Sonnenwagens.

Als sich Bergmann (geb. 1963, Lienz/Osttirol), Bohmann (geb. 1968, Krieglach/Steiermark) und Gruendl (geb. 1967, Wien) im Jahr 1988 beim Studium an der heutigen Universität für angewandte Kunst Wien kennenlernten, lautete ihr erklärtes Ziel, nicht Starkarrieren wie etwa jener von Philippe Starck nachzueifern, sondern kreative Synergien gezielt als Trio zu nutzen. „Wie eine Rockband arbeiten“ wollten die drei Designer, deren  Interaktion zum Dynamo für ein erfolgreiches Langzeitprojekt wurde. EOOS steht für Design jenseits beliebiger Massenware oder modischen Luxusguts, für Objekte und Konzepte, angereichert mit genuinen Werten. KonsumentInnen werden als autarke Wesen verstanden, die ihre Umwelt auch im Zeitalter der Digitalen Moderne unbewusst nach archaischen Mustern nutzen.

 18.12.2014

Veranstaltungstipp: Bauherrenkongress 2015

Unter dem Titel "Einfluss und Wirkung eines gesunden Arbeitsumfeldes auf den Menschen" setzt der Bauherrenkongress von M.O.O.CON und ÖGNI, heuer in Kooperation mit DELTA, zukunftsweisende Impulse.

Beim Bauherrenkongress 2015 dreht sich alles um das gesunde Arbeitsumfeld als Basis für effizientes und leistungsförderndes Arbeiten. Neben Impulsvorträgen bekannter Experten gibt es auch wieder die Möglichkeit zum direkten Erfahrungsaustausch mit Projektleitern laufender oder bereits abgeschlossener Projekte.

Die Fachtagung richtet sich an Vorstände und Führungskräfte öffentlich-rechtlicher und privater Unternehmen, an Leiter und Entscheider aus den Bereichen Liegenschaften, Bau, Immobilien, Facility Management, Verwaltung, Organisation und Architektur sowie an Personal- und Marketingleiter.

 17.12.2014

Die Redaktion empfiehlt

Weihnachten steht vor der Tür und Sie sind noch auf der Suche nach einer passenden Aufmerksamkeit für Ihre Lieben? Nur keine Panik – das beste Geschenk ist immer noch ein Buch (meinen wir). Passend zum Thema des Monats „Upcycling“ hat das Bene Office.Info Redaktionsteam ein paar spannende Buchtipps gesammelt, in denen sich alles um den neuen Trend zum Alten dreht. 

Fast schon ein Klassiker der  DIY-Literatur ist die Publikation „Hartz IV Möbel.com“. Passend zur Selber-Machen-Welle hat der Berliner Architekt und Rapper Van Bo Le-Mentzel (*1977) mit dieser Initiative einen Nerv getroffen: Nach seinen Anleitungen wurden ein kubisches Sofa, der »Berliner Hocker« oder ein Sitzmöbel namens »24-Euro-Chair« schon hundertfach von Laien selbst gebaut – zu einem Preis, den sich jeder leisten kann.

 17.12.2014

Andreas Roesler-Schmidt, Flug zeug, Wien

Flug Zeug © Aris Venetikidis

Arbeits- und Lebenswelten am Puls der Zeit. In Gesprächen mit Zeitgenossen überprüfen wir Behauptungen, Klischees oder Wunschbilder, die rund um Orte der Arbeit kursieren. Diesmal befragen wir Andreas Roesler-Schmidt, Gründer von Flug zeug. Im E-Mail-Interview erzählt er von der Inspiration des Materials, der Freude an neuen Funktionalitäten, ruhigen Arbeitsflächen und kreativem Chaos.

2012 gegründet, kreiert das Wiener Unternehmen Flug zeug seither Mode- und Designprodukte mit Airline-Touch. Aus Materialien und Einzelteilen, die ihren Einsatz in Flugzeugen beendet haben, entstehen originelle Accessoires, die das Flair der Luftfahrt in den Modealltag bringen. Gürtel aus Sitzgurtmaterial mit echter Gurtschnalle, iPad-Hüllen aus Schwimmwesten, Taschen und Uhren präsentieren Altes ganz neu.


Woher kommt Ihr Faible für die Luftfahrtindustrie?
Ich bin schon als Kind viel geflogen und vom ersten Moment an hat mich die Luftfahrt fasziniert. Diese Welt der Fliegerei, mit ihren ganz eigenen, typischen Designelementen, aber auch die Emotion, eine Reise anzutreten bzw. in eine andere Welt aufzubrechen, haben mir einfach immer gefallen.


Ihr Kindheitstraum war es, Pilot zu werden. Wie kamen Sie stattdessen auf die Idee, Accessoires aus Flugzeugutensilien herzustellen?
Mit dem Kindheitstraum hat es nicht ganz geklappt, aber der Wunsch, etwas in/mit dieser Branche zu machen, blieb aufrecht. Nach meinen Beschäftigungen als Journalist und PR-Berater war es dann so weit, mir meinen großen Kindheitswunsch zu erfüllen. Inspiriert von Recherchearbeiten für meine Master Thesis auf Luftfahrtmessen, entstanden die ersten Ideen, Accessoires aus Flugzeugteilen zu kreieren.


Welche Herausforderungen gab es am Weg von der Idee zum Produkt?
Am Anfang musste ich noch Materiallieferanten vom Konzept überzeugen - die Luftfahrt ist manchmal konservativ und übervorsichtig. Inzwischen sind wir in der Branche recht bekannt und bekommen ausgemustertes Material aus aller Welt angeboten.
Außerdem mussten wir viel Erfahrung für die Produktion mit den Materialien sammeln, schließlich unterscheidet es sich doch deutlich von in Schneidereien gewohnten Stoffen.

 16.12.2014

German Design Award für Bene: CUBE_S mit Special Mention ausgezeichnet

CUBE_S

Einmal mehr bestätigt die aktuelle Designprämierung die Gestaltungsqualität und Innovationskraft von Bene. Das Arbeitsplatz-Programm CUBE_S erhält den German Design Award 2015 Special Mention des deutschen Rat für Formgebung. Mit Form und Funktion überzeugte CUBE_S die Jury. Dies ist bereits die dritte Designprämierung für CUBE_S. Im Vorjahr wurde das Programm mit dem red dot Design Award und dem Interior Innovation Award ausgezeichnet.

Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rat für Formgebung. Ausgezeichnet werden hochkarätige Produkte und Projekte aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign, sowie Designpersönlichkeiten und Nachwuchsdesigner, die alle auf ihre Art wegweisend in der deutschen und internationalen Designlandschaft sind. Ziel des Awards ist es, einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen. Ein Wettbewerb, der die Designszene voranbringt und die hohe Designkompetenz der Teilnehmer unterstreicht. Der German Design Award genießt hohes Ansehen in der Wirtschaft und der Öffentlichkeit. Dafür sorgt auch das Renommee seines Auslobers, des Rat für Formgebung, der seit 60 Jahren das deutsche Designgeschehen repräsentiert und die Wirtschaft in allen Designfragen kompetent und nachhaltig unterstützt.
 

Premiumpreis für Gestaltungsqualität

Die international hochkarätige Jury beurteilte insgesamt 2.250 Einreichungen. Das Arbeitsplatz-Programm CUBE_S von Bene erhält die Auszeichnung Special Mention für besondere Designqualität. Damit werden Arbeiten gewürdigt, deren Design besonders gelungene Teilaspekte oder Lösungen aufweist.

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