Team ist Trumpf

Der neue Dreh fürs Büro: Mit TIMBA Table und TIMBA Stool im Design von PearsonLloyd bringt Bene frischen Schwung ins Büro – und bietet beste Voraussetzungen für kreative Zusammenarbeit und dynamisches Teamwork.

Zusammenarbeit ist das Wort der Stunde. Mitarbeiter pendeln zwischen Besprechungsräumen, Zonen und Bereichen für Kommunikation, Team- und Projektarbeit, Workshops und Schreibtischen hin und her. TIMBA, die neuen Möbel von Bene, wurden eigens dafür entwickelt, um in modernen Bürolandschaften einen Dreh- und Angelpunkt für Teams zu schaffen.

TIMBA Table und TIMBA Stool überraschen mit massivem Eichenholz als Material und einem besonderen Drehmoment. Die Beine von Tisch und Hocker aus Eiche vermitteln Stabilität und Wärme. Kongenial versorgt der runde Drehteller über der „Power Bowl“ in der Mitte des TIMBA Table das Team mit Zugang zu Strom und Netz. Die runde, drehbare Sitzfläche des TIMBA Stool sorgt für optimale Bewegungsfreiheit im Gespräch, fördert Dynamik und Interaktion. In lockerer Körperhaltung bleibt man flexibel und offen für neue Ideen.
 

Ein Tisch fürs Team

„Teamarbeit und Meetings in Büros sind keine Ereignisse mehr, für die man sich in einem eigenen Raum treffen muss. Sie können genauso gut auch rasch, ungeplant und informell stattfinden“, erklärt Designer Tom Lloyd. „TIMBA wurde für eine offene Art der Zusammenarbeit entwickelt, die auf einem gemeinsamen Tisch beruht und füllt genau die Lücke zwischen lockerer Kommunikation und dem formalen Setting konventioneller Besprechungsräume.“

Work in Progress: Der Architekt

Generalist und Spezialist. Gott und Ted Mosby. Architekten kommen in allen Farben und Formen. Was sie nun eigentlich zu können haben, wird seit Jahrtausenden diskutiert.

In sieben Tagen die Welt

Geht man von unseren durch den christlichen Glauben geprägten Breiten aus – man denke nur an unsere Zeitrechnung – dürfte man wohl den Schöpfergott, der laut Bibel in sechs Tagen und einem Ruhetag die ganze Welt schuf, den ersten Architekten nennen. Nicht umsonst zeigen frühe Darstellungen der Weltschöpfung oft Jesus Christus, stellvertretend für den Vater, der mit einem Zirkel den Erdball vermisst. Gott als Architekt vereint exemplarisch sowohl die Kraft der Idee, als auch die Fähigkeit der Ausführung in sich und markiert damit ein Ideal, das den Architekturdiskurs seit Jahrtausenden beschäftigt.

Seit Bauten dokumentiert werden können, stellt sich die Frage, was die Aufgaben des Architekten nun eigentlich sind. Das aus dem Altgriechischen stammende Wort Architekt, das – über das Lateinische vermittelt – auch heute in einigen Sprachen den Beruf bezeichnet, gibt nur unzureichende oder einseitige Auskunft über die Bedeutung des Begriffs, wie wir ihn verwenden. So lässt es sich als „Oberster Handwerker“ übersetzen – das empfänden so manche Architekten zu Recht sicherlich als unzureichende Beschreibung ihrer Tätigkeit.

Eine Stadt im Zeichen des Designs

Zur 53. Ausgabe des Salone Internazionale del Mobile strahlte Mailand mit der Sonne um die Wette. Bei herrlichem Frühlingswetter drängten über 355.000 Besucher in die lombardische Designmetropole und ließen sich von einem überbordenden Angebot inspirieren. Auffallend oft zu sehen: enorme Farbvielfalt, solides Handwerk und ausgesuchte Funktionalität. Tendenzen, denen auch TIMBA folgt: Der neue Tisch von Bene wurde in Mailand erstmals präsentiert.
 

Es ist nicht alles Gold…

In all der gebotenen Vielfalt war auf der diesjährigen Möbelmesse die Tendenz zur skandinavischen Moderne deutlich auszumachen. Holz war so präsent wie schon lange nicht mehr,  vor allem helle Eiche und vor allem massiv. Die sehr rustikale Holz-Optik, die oft durch ein gebürstetes Finish betont grob gehalten ist, wird mit glatten, edlen Materialien wie Glas und Hochglanzoberflächen spannend kontrastiert. Auch Vintage-Metalle werden mit Holz kombiniert – überhaupt ist Metall ein Must, sei es Gold, Messing oder Kupfer.

Stockholm Furniture Fair: Schöne Dinge für jeden Tag

Kvadrat Stockholm Furniture Fair

Ein Rundgang über die Stockholm Furniture Fair macht viel Vergnügen, vor allem, wenn man sich für modernes skandinavisches Design begeistert. Wir haben uns im hohen Norden nach den neuesten Trends aus Wohn- und Bürodesign umgeschaut.

Die Stockholmer Möbelmesse ist klein, aber fein. Neben den bekanntesten skandinavischen Herstellern präsentieren hier auch einige internationale Größen ihre Neuheiten aus Wohn-, Licht und Bürodesign. Bereits zum zweiten Mal war auch Bene vor Ort. Im Gepäck: Produkte für die modernen Arbeitswelten von heute.
 

"Vackrare Vardagsvara"

1919 versuchte der Vorsitzende des schwedischen Designrats die Besonderheiten des skandinavischen Designs mit den Worten "Vackrare Vardagsvara" zu erklären: "Mehr schöne Dinge für den täglichen Gebrauch". Das Leichte und Pure der skandinavischen Formgestaltung hat seither weltweit Schule gemacht, so dass die nordische Designsprache mittlerweile nahezu überall gesprochen wird.

Designing Toguna Circle

PearsonLloyd by Mark Cocksedge

Am Beginn der Zusammenarbeit von PearsonLloyd und Bene stand die Entwicklung einer völlig neuartigen, unkonventionellen Möbellandschaft für spontane Kommunikation und Kollaboration – und damit eine neue Idee vom Leben im Büro: PARCS.

PARCS ist die Antwort auf die zunehmende Bedeutung von Wissensarbeit, die nach inspirierenden Möbeln und neuen Orten im Büro verlangt. Bereits mehrfach international ausgezeichnet, ist PARCS heute eine der erfolgreichsten Produktfamilien im Portfolio von Bene.

Idee und Name der Toguna kommen aus Mali, Westafrika: Dort ist Toguna ein Versammlungsort, an dem die Dorfältesten ihre Entscheidungen treffen. Die PARCS Toguna, ein halb offener, frei im Raum stehender Zylinder, ist das markanteste Möbel der Serie – ein konspirativer Ort für Brainstormings, kurze Meetings oder Gespräche mit hohem Konzentrationsbedarf im Sitzen, Stehen oder Lehnen. Toguna, der kleinste Besprechungsraum der Welt. Neueste Entwicklung ist die Toguna Circle.


Welche Überlegungen führten zur Toguna Circle?
Seit dem Produktlaunch im Jahr 2009 hat die Toguna viel positives Feedback sowohl von Architekten und Planern als auch von Nutzern erhalten. Ausgangspunkt von PARCS war ja die Idee, dass Menschen auch dann produktiv sind, wenn sie nicht an ihrem Arbeitsplatz sitzen. Die Toguna war ein erster Schritt in diese Richtung: hin zu einem informellen, semi-privaten Raum im Büro, der Austausch und Kooperation sowie Inspiration und Kreativität fördert. Inzwischen sind solche Räume am Markt gut etabliert.

In klassischen Büroumgebungen hingegen fand Teamaustausch nur in formalen Konferenzräumen mit fixer Innenausstattung statt. Die Toguna Circle bietet eine sinnvolle und elegante Alternative, eine Erweiterung der Kommunikationsorte im Büro.


Wodurch unterscheidet sich die neue Toguna von der originalen?
Die originale Toguna bietet Platz für sechs Personen und wurde für kurze oder spontane Meetings von max. 20 bis 30 Minuten konzipiert. Nach der Markteinführung erhielten wir die Rückmeldung von Büroplanern, dass es auch Bedarf an einem Produkt für eine größere Teilnehmerzahl und längere Meetingdauer gibt. Das Design der Toguna sollte jedoch unverkennbar und unverwechselbar bleiben.

Hot Spot im Büro

Toguna Circle, das neueste Möbel aus der erfolgreichen PARCS-Serie von Pearson-Lloyd für Bene, gibt dem Teamgeschehen in Bürolandschaften einen Raum. Als lebendiger Treffpunkt mit Lounge-Feeling steht die Toguna Circle allen Aktivitäten eines Teams offen, zugleich bündelt sie Team-Spirit. Das fördert den Austausch untereinander und beschleunigt die Kommunikation und Zusammenarbeit – auf Wunsch auch medial unterstützt durch Media Boards für Präsentationen und Videokonferenzen. Interessantes Detail im Designprozess: Der Impuls zur Entwicklung der Toguna Circle kam direkt aus Büroprojekten.

Diese ständige Weiterentwicklung und Rückkoppelung hat sich als Erfolgsfaktor für PARCS herauskristallisiert. "Seit dem Produktlaunch von PARCS im Jahr 2009 waren wir immer am realen Erfahrungsaustausch mit Kunden und Architekten interessiert, um die bestehenden Produkte zu testen, zu verbessern und auf neue Ideen für die gesamte Serie zu kommen", erklärt der Designer Tom Lloyd. "Der Designprozess der Toguna Circle ist beispielhaft für unsere kollaborative Arbeitsweise: Obwohl wir bereits zu Beginn eine Idee von diesem neuen Team- Space hatten, ist das Ergebnis jetzt noch überzeugender, weil wir die wirklichen Bedürfnisse der Nutzer in einem realen Projekt kennenlernen und diese Erfahrungen einfließen lassen konnten."
 

Kommunikative Bühne für Austausch und Kollaboration

Toguna Circle ist ein einladender, dynamischer Team-Raum, der die Meetingkultur in Unternehmen prägt und die informelle Kommunikation fördert. "Wir wollten einen Raum schaffen, der den laufenden, vielfältigen Austausch in einem Team begleitet", erklärt der Designer Tom Lloyd, "von den klassischen Morgen-Runden über kurzfristig angesetzte Brainstormings, über Mittagessen oder Kaffeepausen bis hin zum After-Work-Drink oder dem gemeinsamen Verfolgen eines Sportereignisses im TV. Die Toguna Circle schafft den Spagat zwischen fokussiertem Denken und Entspannung."

Licht an: LED-Laternen erhellen die Arbeit

Gemeinsam mit Nimbus, dem Pionier und Innovationsführer in der LED-Technologie, entwickelte Bene neue Leuchten für die neuen Zonen im Büro: Lamps. Die klare, einfache Formensprache der Lamps kommt aus dem Designbüro PearsonLloyd in London.
Mag man sie wie kleine Leuchttürme betrachten, wie Positionslichter oder Laternen in den Kommunikationsinseln und Arbeitsbuchten der Stadtlandschaft Büro – in jedem Fall sind sie raffinierte Lichtspender, die neuen Lamps von Bene. Mit optimaler Lichtqualität erhellen sie nicht nur die Arbeit, sondern schaffen auch eine angenehme Atmosphäre. So steigern sie das Wohlbefinden der Mitarbeiter.

Einfach und klar, nahezu archetypisch im Design, tragen die Lamps eindeutig die Handschrift von PearsonLloyd. Und passen zu PARCS und DOCKLANDS, den beiden erfolgreichen Produktserien für kommunikatives oder temporär konzentriertes Arbeiten des Londoner Studios für Bene. Formal erinnern die Leuchten an moderne Straßenlaternen – was nicht verwundert, wenn man weiß, wie gerne Luke Pearson und Tom Lloyd auch Stadtmöbel und Stadtbeleuchtung entwerfen.
 

Beste Lichtqualität mit innovativer LED.next Technologie

Exklusiv für Bene entwickelte Nimbus diese neue Leuchtenfamilie. Mit der innovativen LED.next Technologie sorgen die Bene Lamps für blendfreies Licht und ideale Lichttemperatur. Die berührungslose Gestensteuerung macht die Leuchten intuitiv bedien- und dimmbar. Der Sensor dafür befindet sich im Fußteil der Lamps. Lässt man seine Hand in 2-3cm Höhe über den Sensor schweben, dimmt das Licht langsam und stufenlos auf oder ab.

Let there be LED!

"Das ist kein lauschiges Plätzchen, das ist eine ziemliche Stadt,
damit man da alles gut sehen kann, da braucht man schon einige Watt." Kurt Weill / Bertold Brecht "Berlin im Licht", 1928


Zitierter Satz stammt aus einem Lied, das Kurt Weill gemeinsam mit seinem Kompagnon Bertolt Brecht für die Werbewoche "Berlin im Licht" komponierte, die 1928 die deutsche Hauptstadt in elektrischem Glanz erstrahlen ließ. Der ganzen Welt präsentierte sich Berlin als progressive, strahlende Stadt der tausend Lichter, als "Elektropolis". Lied und Veranstaltung zeigen ganz gut, womit Licht häufig assoziiert wird: mit Fortschritt, Modernität und Innovation.

Als Innovationstreiber trug das elektrische Licht nicht nur maßgeblich zur Umgestaltung des öffentlichen Raums bei - auch die Arbeitswelt veränderte sich massiv, etwa durch die Möglichkeit zur Nachtarbeit und dem Arbeiten bei künstlichem Licht.
 

Erhellende Büros

Wir verwenden Lampen und Leuchten, um eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen, sei es zu Hause, im Museum oder im Schaufenster. Beim Einsatz von künstlichem Licht steht häufig die Funktionalität im Vordergrund, etwa im Straßenverkehr, am Fußballplatz oder im Operationssaal.

Auch im Büro ist die Wahl der richtigen Beleuchtung essenziell. Licht am Arbeitsplatz soll funktionell und praktisch sein, damit Mitarbeiter immer den nötigen Durchblick haben. Schlechte, unzureichende oder auch zu helle Beleuchtung führt zu Ermüdung, Augenproblemen oder Kopfschmerzen - allesamt sehr unbeliebte Kandidaten im Arbeitsalltag.

Mailand Revisited

Eine ganze Stadt im Zeichen des Designs: Der Mailänder Salone Internazionale del Mobile, die größte Möbelmesse der Welt, zeigte auch dieses Jahr jede Menge Neuheiten. Spannendes Design gab es nicht nur am Messegelände zu sehen: Im Rahmen des SaloneFuori lockten unzählige Ausstellungen in die verschiedenen Stadtviertel Mailands. Auch RIYA, der neue Drehstuhl von Bene, wurde auf der Design Week erstmals präsentiert.
 

Alles Retro

Während in den letzten Jahren die großen Trends und extravaganten Präsentationen eher im Stadtzentrum aufzuspüren waren, konzentrierten sich 2013 viele der großen Namen wieder auf ihren Messeauftritt: Mehr als 2.500 Aussteller präsentierten auf über 200.000m² Neuheiten aus dem Wohn- und Büromöbelbereich sowie Lichtdesign. Viele der Aussteller, wie Vitra, Cappellini oder Kartell setzten ihre Messestände gleich Bühnenbildern in Szene. Als ganz großer Trend kristallisierte sich das Spiel mit der Natur heraus, sei es in Material (Kork, Filz, Marmor und sogar Papier waren zu sehen), Struktur und Textur oder Inszenierung des Designs. Dazu passend auch die Farbtrends: neben einem breiten Spektrum an Pastell dominierten natürliche Farbtöne wie Nude, Terracotta oder Gelb. Ebenfalls en vogue: Retrofarben wie blasses Altrosa, dunkles Petrol und Brauntöne.

Responsive Architecture: Besser „lebendig“ als „für die Ewigkeit“

Rolling Masterplan

Heliotrope Häuser, Skyscraper mit Schwingungstilgern, Mauern mit integrierten Phasenwechslern, tanzende Fassaden, wandernde Wände und Gebäude, die innen größer sind als außen – die Architektur des 21. Jahrhunderts ist interaktiv. Und sehr lebendig.

Vom Iglu bis zum Wüstenzelt, vom Bunker bis zur Raumstation – die enorme Vielfalt an ganz spezifischen, architektonischen Lösungen für Leben, Wohnen und Arbeiten nehmen wir gerne als selbstverständlich hin. Dennoch haben wir beim Wort "Haus" häufig ein stereotypes Bild eines Gebäudes vor uns – statisch, passiv, universell. Doch Gebäude, die unserem modernen Leben Rechnung tragen wollen, sind (hoffentlich!) wandelbar und an spezielle Gegebenheiten angepasst oder gar selbst anpassungsfähig. – Müssen sie auch sein, da nicht überall dieselben Anforderungen an sie gestellt werden.

Ob klimatische Bedingungen, potenzielle (natürliche) Gefahren, die das Gebäude umgebende Strukturen – seien es landschaftliche, architektonische oder kulturelle –, Zweck und Funktion, symbolischer Ausdruck und ästhetische Anforderungen, Energieaspekte, Bedürfnisse an Mobilität, Flächenbedarf, Bauvorschriften - die Challenges sind vielfältig. Vor allem dann, wenn man es darauf anlegt, dass Gebäude auch nach ihrer "Fertigstellung" interaktiv auf das Leben, das sie beherbergen, eingehen.