Artikel von: Bene

Trends 24.04.2017

PIXEL BY BENE auf der Möbelmesse in Mailand

PIXEL am Salone Internazionale del Mobile.Milano

Von 4. – 9. April fand die größte Designmesse der Welt statt: der Salone Internazionale del Mobile in Mailand. Große Marken und internationale Nachwuchsdesigner präsentierten die Trends von morgen. Da durfte PIXEL by Bene natürlich nicht fehlen.

Seit 56 Jahren ist der Salone Internazionale del Mobile jedes Frühjahr das Zentrum der internationalen Designszene. Rund 2.000 Unternehmen präsentierten auf ca. 200.000m2  Ausstellerfläche die neuesten Trends. Mehr als 3.000 Besucher ließen sich auch dieses Jahr inspirieren. Zusätzlich fanden an den sechs Tagen rund 1300 Events statt. Alle zwei Jahre findet im Rahmen des Salone Internazionale auch der Salone Ufficio statt. Die 1982 gegründete „International Biennial Workspace Exhibition“ widmete sich 2017 dem Motto „Workplace 3.0“. Auf rund 10.000 m2 zeigten ca. 120 Austeller ihre Lösungen für die Arbeitswelt.

25.03.2015

Bene Office Maker: Spielerisch und unkompliziert das ideale Büro planen

Bene Office Maker

Bene veröffentlicht ein innovatives Online Tool zur Gestaltung von Bürowelten: Der Bene Office Maker (officemaker.bene.com) ist eine neue Online-Applikation, mit der sich Büroszenarien spielend leicht gestalten lassen. Damit präsentiert Bene eine völlig neue Form der Büroplanung, die Nutzer dabei unterstützt, die ersten Schritte hin zum „Lebensraum Büro“ erfolgreich zu meistern.

Was kann ein modernes Büro überhaupt? Welches Image soll mein Büro vermitteln? Und wie kann ein Arbeitsumfeld aussehen, der sowohl die Bedürfnisse der Mitarbeiter unterstützt, als auch die Unternehmenskultur abbildet? Solche und ähnliche Fragen sollte man sich zu Beginn einer neuen Büroplanung stellen.

In Zusammenarbeit mit den Spezialisten von „Adaptive Architektur“ und „WMD Branding“ hat Bene jetzt einen digitalen Helfer für diese erste Konzeptionsphase entwickelt: Der Bene Office Maker ist eine einfach zu bedienende Online-Applikation, die Büroszenarien spielerisch visualisiert. Ohne großen Aufwand beantwortet man in der Online-Applikation ein paar Fragen zu seinem Unternehmen, zu Arbeitsweisen und Arbeitsabläufen.

23.03.2015

225 Jahre Bene: eine kurze Unternehmensgeschichte, Teil 2

225 Jahre Bene

Bene feiert Geburtstag. 1790 von Michael Bene als kleine Tischlerei in Waidhofen an der Ybbs gegründet ist das Unternehmen 225 Jahren später an über 80 Standorten in 37 Ländern vertreten. 225 Jahre Familiengeschichte, 225 Jahre Bürogeschichte, 225 Jahre Bene-Geschichte – Happy Birthday Bene. 
 

Teil 2: Das Bene Logo

Das Bene Logo bringen bis heute viele, vor allem in Österreich, mit den so genannten „Bene-Ordnern“ in Verbindung. Wahre Kenner der Marke wissen allerdings, dass diese Ordner mit dem Kernsortiment des Büromöbelherstellers Bene nur sehr wenig zu tun haben. Woher kommt aber dann die Ähnlichkeit des Logos?

16.03.2015

Gamification? Gefällt uns ;-)

Netzkern, Bene AG

Es ist längst kein Trend mehr. Es ist ein Milliardengeschäft und ein kulturelles Phänomen dazu. Wenn die weltweite Videogame-Industrie im heurigen Jahr einen Umsatz von knapp 80 Mrd US Dollar erwartet und allein das weltweit verbreitetste Online-Game League of Legends innerhalb nur eines Jahres Spieler rund um den Erdball für 1,3 Mrd Stunden vor den Bildschirm bannt, dann mag Medienmogul Ted Turner wohl recht haben, wenn er meinte „Life is a game....“.

Spielen liegt uns allen ja tatsächlich im Blut und spielerische Erfahrungen sind immer jene, die am nachhaltigsten in Erinnerung bleiben. Jeder Neurobiologe wird bestätigen, dass wir während unseres ganzen Lebens nie mehr so unglaublich schnell und leicht die komplexesten Vorgänge erlernen, wie spielerisch im Kleinkindalter. Kein Wunder also, dass mit den immensen technologischen, vernetzten und kreativen Potenzialen unserer Zeit Spielen letztendlich auch zum Geschäft oder besser: Teil des Business wurde. Denn was vor gut 15 Jahren tatsächlich als Trend begonnen hat, ist mittlerweile „mitten in der Gesellschaft angekommen“, wie es der Gamification-Experte Alexander Peiffer, Leiter des Zentrums für Angewandte Spieleforschung an der Donau Universität Krems am eDAY2015 formulierte. Gemeint ist die immer häufiger und durchaus erfolgreich angewandte Strategie, Spielelemente in Nicht-Spiele-Kontexten einzusetzen, um eine Handlung, einen Lerneffekt, eine Meinungsänderung oder einen emotionalen Zustand herbeizuführen.
 

Schätze und Trophäen

Ein Beispiel: In einem Call Center wird die Abarbeitung der Anrufe als Schatzsuche auf einem virtuellen Piratenschiff dargestellt. Werden die Daten eines Anrufs ordentlich eingegeben, erhält man Punkte und das Schiff kommt der Schatzinsel näher. Je mehr Punkte man hat, desto schneller segelt man ans Ziel, an dem kleine Schätze geborgen werden können, denen reale Belohnungen entsprechen. Die Spannung und Motivation wird dadurch erhöht, dass man sich im Wettbewerb mit anderen Teams befindet. Es geht jedoch nicht nur um die Eingabe der Daten, sondern auch darum, wie souverän man am Telefon auftritt – eine Software analysiert den Stresspegel.

Architektur & Design 27.02.2015

225 Jahre Bene – eine kurze Unternehmensgeschichte in zehn Teilen

225 Jahre Bene

Bene feiert Geburtstag. 1790 von Michael Bene als kleine Tischlerei in Waidhofen an der Ybbs gegründet ist das Unternehmen 225 Jahren später an über 80 Standorten in 37 Ländern vertreten. 225 Jahre Familiengeschichte, 225 Jahre Bürogeschichte, 225 Jahre Bene-Geschichte – Happy Birthday Bene. 
 

Teil 1: Der Name Bene

Als Michael Bene im Jahr 1790 eine kleine Tischlerei in Waidhofen an der Ybbs gründete, ahnte er wohl kaum, dass diese 225 Jahre später und in einer damals nicht vorstellbaren Größenordnung auch heute noch existieren würde.

Im Laufe der Jahre wurde die Tischlerei immer weiter ausgebaut. 1951 erfolgte schließlich der Umstieg auf die industrielle Fertigung, statt Wohnmöbeln wurden nun Büromöbel produziert. In den 1980er Jahren erfolgte die Internationalisierung des Unternehmens durch den damaligen Eigentümer Manfred Bene. Bis heute ist er Aufsichtsratvorsitzender der Bene AG und dadurch mit dem Unternehmen verbunden.

19.02.2015

Denken wie ein Designer

PARCS Toguna

Probleme zu lösen und Innovationen hervorzubringen sind Wünsche, die sowohl EPUs, Start-Ups als auch Firmen mit hunderten Angestellten branchenunabhängig teilen. Nur wie? Das ist die Frage, die „Design Thinking“ ganzheitlich zu beantworten versucht.

Design Thinking? Noch nie gehört? Stimmt wahrscheinlich so nicht ganz. Selbst wenn der Begriff erst einmal Fragezeichen hervorruft, hat jeder wohl schon etwas mit Design Thinking zu tun gehabt, vielleicht ohne es zu wissen. Arbeitsplätze haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Nicht nur das Internet hat zahlreiche neue Möglichkeiten – besonders bezüglich Zusammenarbeit und Co-Creation – eröffnet, Team- und projektbezogene Arbeit ist in aller Munde – auch in der „analogen“ Welt. Führt man noch Innovation, Interdisziplinarität und nutzerorientierte Gestaltung ins Feld – ist man schon sehr nah daran, was Design Thinking, ist und will.
 

Worum geht’s

Doch noch einmal von vorne: Design Thinking bedeutet erst einmal ganz einfach „wie ein Designer zu denken“. Das heißt, Methoden, die (Industrie-)Designer in ihrer Arbeit anwenden, auf andere Bereiche zu übertragen. Der Begriff wird wohl am stärksten mit dem kalifornischen Unternehmen IDEO in Verbindung gebracht, welches das System Design Thinking zuerst vermarktet hat und auch lebt. So gehören bei IDEO flache Hierarchien, projektbezogene Teamarbeit und Mut zu Kreativität zum Arbeitsalltag – eine Kernaufgabe der Firma ist, genau diese Dinge auch zu vermitteln. Einer der Mitbegründer von IDEO, David Kelly, steht auch der von ihm gegründeten d.school, dem Hasso Plattner Institute of Design in Stanford, vor, die unter anderem sogenannte „Bootcamp“-Kurse in Design Thinking anbietet und die Methode auch in der Academia salonfähig gemacht hat.

21.11.2014

Im Labyrinth der Innovationen

Bene AG

Das Wort Innovation hat vielleicht seine besten oder schlechtesten Zeiten schon hinter sich – wie man’s nimmt: seinen Buzzword-Status, das heißt, die Fähigkeit durch seine reine Anwesenheit zu beeindrucken, hat es wohl verloren. Zu oft haben sich die beiden großen W’s, Wirtschaft und Werbung, in den letzten Jahren an ihm bedient, wenn es darum ging ein Produkt, eine Idee, eine Arbeitsweise besser als eine andere dastehen zu lassen. Das Adjektiv „innovativ“, wie es heute gern und oft verwendet wird, ¬ist also vor allem eines: positiv konnotiert. Auch wenn wir dem Wörtchen in unserem Alltag häufig begegnen und es uns manchmal auf die Nerven geht – jeder, der schon einmal in einem Projektantrag ausführen musste, inwiefern seine Idee nun innovativ sei, kennt das – sehen wir dennoch in der Innovation Erneuerung – nichts anderes bedeutet ja das Wort – und interpretieren diese als Fortschritt.
 

Warum sollten wir auch nicht?

Das könnte daran liegen, dass die Menschen, die in Medien, Wirtschaft, Politik und Werbung gerade den Ton angeben und damit solche Konnotate beeinflussen – egal, ob sie erst ein paar Jahre im Beruf stehen oder sich schon dem Ende ihrer Laufbahn nähern – alle eine ordentliche Bandbreite an großen Innovationen selbst miterlebt haben, oder zumindest gut darüber informiert sind, von den Früchten der Errungenschaften der jüngeren Geschichte profitieren. Selbst jemand, der heute erst 20 ist, kann sich noch an eine Zeit vor Facebook und Smartphones erinnern; große Teile der Bevölkerung wissen auch noch ganz genau, wie das ohne Internet beziehungsweise den Möglichkeiten, die es heute bietet, war. In diesen Kontexten ist die positive Strahlkraft des Wortes „Innovation“ nochmal verständlicher. Es wundert nicht, dass man technischen Entwicklungen, die den (Arbeits-)alltag erleichtern in diesen Generationen aufgeschlossen gegenübersteht, hat man doch bereits großen Nutzen aus ihnen gezogen. Dennoch braucht es eine gewisse Zeit bis sich die Auswirkungen, die solche Innovationen mit sich bringen, manifestieren. Denn gerade technischer Fortschritt kann auch Kehrseiten haben – Überwachung von Daten, Drohnen, die vielzitierte Waffe aus dem 3D-Drucker beispielsweise. All das sind Phänomene, an denen Innovation zwar nicht die unmittelbare „Schuld“ trägt, die aber aus ihr resultieren können.

14.11.2014

Thomas Fundneider, Markus Peschl, TheLivingCore und Universität Wien

Thomas Fundneider, Markus Peschl

Arbeits- und Lebenswelten am Puls der Zeit. In Gesprächen mit Zeitgenossen überprüfen wir Behauptungen, Klischees oder Wunschbilder, die rund um Orte der Arbeit kursieren. Diesmal befragen Désirée Schellerer und Angelika Molk die Wissens- und Innovationsarchitekten Thomas Fundneider und Markus Peschl. Im Interview erzählen Sie von Räumen, die Innovation ermöglichen und erklären die Angst vor dem Neuen. Außerdem zeigen sie, was ein Büro zu einer Oase in der Wildnis macht.

DI Thomas Fundneider, MBA
ist Geschäftsführer von theLivingCore und Experte für Innovation und Strategie. Seine reiche Erfahrung beim Aufbau von Innovationskulturen in Organisationen nutzt er, um nachhaltigen Impact bei den Kunden zu realisieren. Zudem lehrt er an mehreren europäischen Universitäten.

Univ.Prof. Dr. DI Markus F. Peschl
ist Professor für Wissenschaftstheorie und Kognitionswissenschaften an der Universität Wien. Sein Fokus in der Forschung liegt im interdisziplinären Bereich der Entstehung von Wissen in Kognition, Wissenschaft und in Organisationen, Wissensmanagement, Enabling Spaces und der (radikalen) Innovation.


Diesen Monat beschäftigen wir uns in unserem Magazin mit dem „Neuen“. Einerseits ist das Neue sehr positiv besetzt, steht für Fortschritt, Wandel und Verbesserung. Andererseits ist damit immer auch Skepsis verbunden. Wie sehen Sie das, vor allem vor dem Hintergrund Ihrer Forschungsarbeit?
Markus Peschl: Es ist eine komische Sache mit dem Neuen. Einerseits versetzt es uns in Freude und Staunen, aber zugleich löst es eine bestimmte Grundangst aus, weil man plötzlich mit etwas konfrontiert ist, das in keine bekannte Kategorie hineinpasst. Dann kommt man oft an diesen Punkt, an dem man sich entscheiden muss: Gehe ich diesem Neuen nach, oder lasse ich das lieber sein. Die Innovatoren, die Entrepreneurs oder eher künstlerischen Menschen wollen dem dann auf die Spur kommen. Vom anfänglichen Staunen führt der Weg dann weiter zum Hinterfragen. So kommt man dann auch einem Verstehen näher, aber auch der Einsicht, dass gewisse Dinge offen bleiben müssen, nicht beantwortet werden können. Und genau da liegen dann die Potenziale für ein kreatives Umgehen mit diesen Einsichten und damit für mögliche Innovationen.


Gibt es einen Unterschied zwischen einer Innovation und etwas Neuem? Und wenn ja, wie würden Sie diesen definieren?
MP: Innovation ist es dann, wenn das Neue umgesetzt wird zu etwas, das Erfolg und Wirkung zeigt. Das Neue, das erfolgreich in seiner Umwelt wirkt, ist Innovation.

12.11.2014

Work in Progress: Berufe im Einundzwanzigsten.

Bene AG

Wer hätte vor 50 Jahren gedacht, dass man für Zeitungs- und Buchproduktionen keinen einzigen Schriftsetzer mehr benötigt, eine ganze Industrie aber mit der Entwicklung von Spielen in bewegten Bildern wirklich gutes Geld verdient? Oder dass Unternehmen, die sich mit der Reduzierung von Energieaufwänden beschäftigen, fast ebenso vielen Menschen Arbeitsplätze bieten wie Unternehmen, die sich der Förderung traditioneller, fossiler Energie widmen? Nun ja, es hat sich einiges ziemlich rasch verändert in unserer Brave New World und 1984 ist längst Schnee von gestern. Ein Blick in die nahe Zukunft beruflicher Trends zum Abschluss unserer „Work in Progress“-Serie.

Natürlich war „früher“ alles anders, vielleicht war „früher“ tatsächlich auch alles einfacher. Man absolvierte eine Lehre oder ein Studium, stieg gerne und oft in die Fußstapfen der Eltern-Generation, erfuhr gleichzeitig damit auch ein Gefühl von Sicherheit. Und blieb in diesem Beruf. Jahrzehntelang.

Wann dieses „Früher“ war? Gute Frage. Anscheinend ist es aber noch gar nicht so lange her. Was wir auf einer Zeitachse wesentlich leichter lokalisieren können ist stattdessen, dass es heute eine so große Diversität an Ausbildungsmöglichkeiten und Berufen gibt, wie noch nie zuvor. Werfen Sie nur mal interessehalber einen kurzen Blick auf Career-Plattformen oder in Uni-Verzeichnisse. Heureka!
 

Berufe sind immer situativ.

Verändern sich unsere Lebensumstände, verändern sich auch unsere Berufe. Will man also etwas über heutige oder kommende Berufe erfahren, macht es Sinn, nach den wesentlichen Faktoren zu fragen, die unsere gesellschaftlichen Entwicklungen beeinflussen.
Einer der sogenannten „Megatrends“ ist sicher der demografische und soziale Wandel. Gerechnet auf die Gesamtpopulation werden die Menschen auf unserem Globus zwar mehr (145 neue Erdenbürger pro Minute), dennoch geht in vielen Ländern die Geburtenrate zurück, während die bestehende Gesellschaft immer älter wird.

24.10.2014

Jacob Holm, CEO Republic of Fritz Hansen, Allerød, Dänemark

© Republic of Fritz Hansen

Arbeits- und Lebenswelten am Puls der Zeit. In Gesprächen mit Zeitgenossen überprüfen wir Behauptungen, Klischees oder Wunschbilder, die rund um Orte der Arbeit kursieren. Diesmal befragen wir Jacob Holm, Präsident und CEO bei Fritz Hansen. Im E-Mail Interview erzählte er, warum dänisches Design so beliebt ist, was zufriedene Mitarbeiter brauchen und wie man die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet.

1872 vom Tischlermeister Fritz Hansen als Tischlerwerkstatt gegründet, ist die Republic of Fritz Hansen heute weltbekannt. In kreativen Partnerschaften mit Visionären wie Arne Jacobson, Hans J. Wegner und Poul Kjærholm entstanden eine Reihe von zukunftsweisenden, technisch revolutionären und funktionalen Möbelklassikern, die zu Ikonen des Designs avanciert sind. Auch neue Kreationen beweisen die Innovationskraft der Marke: Der Erfolg der vom spanischen Topdesigner Jaime Hayón entworfenen Modelle FAVNTM und RoTM, oder der Serie minusculeTM von Cecilie Manz belegen das Gespür für Formgebung und Materialität.


Fritz Hansen ist berühmt für eine Reihe von Design-Klassikern, Sie arbeiten aber auch viel mit zeitgenössischen Designern. Wie verbindet man die Vergangenheit mit der Zukunft? Wie kann man sich in der modernen Welt vorwärts bewegen, ohne dabei mit der Vergangenheit zu brechen?
Ich würde hier nicht trennen zwischen Klassikern der Vergangenheit und neuem Design für die Zukunft. Wir bei Fritz Hansen legen Wert darauf, sicherzustellen, dass es innerhalb unserer „Design-DNA“ immer einen roten Faden gibt. Für uns ist es wichtig, dass die Dinge, die wir neu designen, auch neben 50 Jahre alten Stücken stehen können – nehmen Sie als Beispiel unsere Kombination aus einem neuen Tisch von Jaime Hayon und einem 55 Jahre alten Arne Jacobson Designstück!


Was mögen Sie an Ihrer Arbeit am liebsten?
Ich arbeite sehr gerne in einem international orientierten Umfeld, und nachdem Fritz Hansen 80% seiner Produktion exportiert, bedeutet das, dass ich viel reise. Gleichzeitig schätze ich die Kombination von Business und Design sehr – es ist ein Privileg, im Bereich Design und Innovation arbeiten zu können.