Stand-Up Wilkhahn

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Das Büro als Raum der Bewegung

Bewegung Gesundheit Ergonomie

Dass Bewegung gesund ist, darüber ist man sich einig: „Wer rastet, der rostet“, heißt es. Trotzdem verbringt der durchschnittliche Wissensarbeiter von heute viel zu viel Zeit sitzend im Büro. Dabei gibt es längst gute, kreative Ansätze und qualitativ hochwertige Möbel, die den Arbeitsalltag nicht nur dynamischer, sondern auch gesünder machen.

Immer nur am Schreibtisch sitzen? Nein danke! In einem gut geplanten Büro muss der Mitarbeiter nicht die gesamte Arbeitszeit am eigenen Arbeitsplatz verbringen. Nach dem Motto „Choose the place you need“ sucht sich der Wissensarbeiter von heute immer genau den Bereich aus, der optimal auf seine Tätigkeit abgestimmt ist. Facettenreiche, gut durchdachte und abwechslungsreiche Raumlösungen fördern neben dem gesundheitlichen Aspekt auch die Inspiration im Arbeitsalltag. Bene unterteilt Office-Zonen in We-Places (Orte der Zusammenkunft und des Austausches), Me-Places (Rückzugsbereiche für privates Arbeiten und Konzentration) und Work-Places (klassische Arbeitsplätze). So entsteht ein dynamisches Büro, das die Bewegung von Körper und Geist zugleich fördert.
 

Bewegen will gelernt sein

Auch wenn die Büroumgebung die besten Voraussetzungen für einen bewegten Arbeitstag bietet, gilt: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Daher müssen neben den räumlichen Voraussetzungen auch neue Verhaltensmuster antrainiert werden. Man sollte auch bereits eingespielte Arbeitsabläufe bewusst zugunsten von mehr Bewegung verändern: beispielsweise im Stehen telefonieren, gemeinsame Besprechungen an Stehtischen abhalten oder aktiv häufige Ortswechsel auch im Büro anstreben.

Gründe für Bewegung gibt es mehr als genug: Durch zu langes Sitzen wird die Rückenmuskulatur verkürzt, Bauch-, Bein- und Gesäßmuskeln geschwächt. Auch die Schulter- und Nackenpartie, die Wirbelsäule, Bandscheiben und Gelenke sind belastet. Der Stoffwechsel wird verlangsamt und die Durchblutung eingeschränkt, was zu einem geschwächten Immunsystem und einem erhöhten Risiko für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen führen kann.

Statt dem Sitzmarathon empfiehlt sich ein stetiger Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen. So werden die Sitzphasen kürzer, und Körper und Geist aktiviert. Ideal ist ein Arbeitstisch für wechselndes Arbeiten im Sitzen und Stehen wie der Lift Desk Pure von Bene: Unkompliziert kann dieser in der Höhe verstellt werden und sowohl sitzend als auch stehend genutzt werden.
 

Ergonomisch und dynamisch Sitzen – eine Einstellungssache

Viele gesundheitliche Probleme entstehen, weil Arbeitsplätze nicht ergonomisch auf die Körpergrößen der Mitarbeiter angepasst sind. Die richtige (Sitz)Einstellung zu haben, ist dabei wirklich wichtig: Mittlerweile sind Rückenleiden mit 10% die Krankheitsursache Nr. 1 und verursachen mit einer durchschnittlichen Dauer von 22 Tagen die längste Arbeitsunfähigkeit.

Grundvoraussetzung für einen ergonomischen Arbeitsplatz ist ein Bürostuhl, der sich optimal auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einstellen lässt. Dabei sind eine verstellbare Sitzfläche und Armlehnen sowie eine flexible Rückenlehne von besonderer Bedeutung. Tisch- und Stuhlhöhe müssen dabei so eingestellt sein, dass Ober- und Unterarme sowie Ober- und Unterschenkel einen rechten Winkel bilden. Die Füße müssen vollständig auf dem Boden und die Arme auf dem Tisch oder der Tastatur locker aufliegen können. Die Rückenlehne sollte dabei auf die individuellen Körpermaße ausgerichtet sein, so dass der Lendenbereich und die mittlere Wirbelsäule gestützt werden.
 

Immer in Bewegung bleiben

Der beste Stuhl hat jedoch keinen Nutzen, wenn man monoton in derselben Haltung verharrt. Prinzipiell gilt: Keine Sitzposition ist auf Dauer richtig, nur der kontinuierliche Wechsel der Haltungen fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit. Durch dynamisches Sitzen – der ständigen Veränderung der Sitzhaltung – werden verschiedene Körperteile und Muskeln beansprucht. Dynamisches und bewegliches Sitzen hilft, die Bandscheiben mit genügend Nährstoffen zu versorgen und fördert die Durchblutung, den Stoffwechsel und die Atmung. Vorreiter in der Entwicklung von dynamischen Sitzmöbeln ist der deutsche Hersteller Wilkhahn: Die so genannte „Trimension“, eine speziell entwickelte Mechanik für synchron gestütztes Bewegungssitzen, animiert zu ständigen Vorwärts-, Rückwärts- und Seitbewegungen sowie zur Rotation des Beckens. Bereits zum Einsatz kommt diese 3D-Bewegungsdynamik bei den Bürodrehstühlen IN und ON.

Lust auf Bewegung macht auch der farbenfrohe Einbeiner Stand-Up. Der spielerische Hocker pendelt zurück und und richtet sich aus bis zu 50% Neigungswinkel wieder bis zur Grundstellung auf. Eine lockere Interaktion, die die Gelenkfunktionen aktiviert und die Muskulatur stärkt.

Ein dynamischer Begleiter durch den modernen Büroalltag ist auch RIYA, der neue Drehstuhl von Bene (Design: PearsonLloyd). RIYA unterstützt den Körper optimal und bietet den richtigen Halt. Trotz intelligenter ergonomischer Technologie ist RIYA aber nicht kompliziert: Die Bedienelemente sind sowohl haptisch als auch visuell intuitiv erfassbar und einfach zu bedienen. Mit seinen gerundeten, weichen Formen ist RIYA außerdem ein angenehmer Gegenpol zur gewohnten, technoiden Drehstuhl-Optik.

Autor

Angelika Molk

Corporate Marketing Manager

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