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Innovation Teamwork Arbeitswelten

Der Begriff „Innovation“ ist nicht neu. Wie die Geschäftsmodelle, die sich auf ihn berufen, entwickelt er sich laufend weiter. Und wächst, sowohl hinsichtlich seiner Möglichkeiten als auch in seiner Bedeutung.

Erfolg im 21. Jahrhundert funktioniert anders als früher. Man kann sich zum erfolgreichsten Taxiunternehmen entwickeln, ohne ein einziges Auto zu besitzen. Kann Millionen von Zimmern in den Städten der Welt vermieten, ohne eine einzige Immobilie zu besitzen. Oder zum größten Warenumschlagplatz weltweit werden, ohne auch nur ein Produkt selbst herzustellen.Aber es sind nicht nur die Geschäftsmodelle, die in Richtung Veränderung weisen. Unsere Prioritäten haben sich gewandelt. Und so kommunizieren, leben und arbeiten wir heute anders als noch vor zehn Jahren. Wer mit  seinem Unternehmen wirklich Erfolg haben will, muss sich Veränderungen anpassen, mit ihnen Schritt halten und sie im besten Falle einholen. Ihnen voraus sein.
 

Innovate or Die 

Managementguru Peter Drucker hat den Innovationsdruck, der auf Unternehmen lastet, in die knappe Formel „Innovate or Die“ gefasst: Wenn man sich nicht weiterentwickelt, keine neuen Ansätze sucht, keine Impulse setzt, muss man sich früher oder später geschlagen geben – meist gegenüber kleineren, häufig innovativen Jungfirmen oder Start-ups. Daher steht Innovation schon seit Jahren als zentraler Punkt auf der Agenda vieler Firmen. Trotzdem sind laut einer Studie von McKinsey  94 Prozent der Chefs unzufrieden mit der Innovationsleistung ihres Unternehmens. Warum?

Der Innovationsprozess lässt sich gut mit einer komplexen Maschine vergleichen. Sie besteht aus vielen Teilen, von denen jeder eine bestimmte Rolle erfüllt: Technik, Menschen, Raum, Ressourcen. Wenn diese Elemente miteinander in Einklang stehen, dann wird der Mechanismus Innovation in Kraft gesetzt.

Im Unterschied zur klassischen Maschine kann man die Wirkungsweise des Innovationsprozesses nicht vorhersehen. Wie das eben so ist mit Kreation, Kreativität und Gedankenspielen. Aber wenn man Ehrgeiz hat und ein fähiges Team, dann kommt man zu dem Punkt, an dem die einzelnen Zahnräder so gut ineinandergreifen, dass aus diesem Zusammenspiel etwas Neues entsteht. Und am Ende des Prozesses steht dann Innovation.
 

Innovation ist Mannschaftssport

Auf Knopfdruck bekommt man sie nicht, die Innovation. Eigentlich auf gar keinen Druck. Aber man kann Rahmenbedingungen schaffen, um gute Ideen wachsen zu lassen. Zum Beispiel, indem man sich mit dem Raum beschäftigt, der diesen neuen Ideen Platz bieten soll. Er spielt eine wichtige Rolle. Er beeinflusst, wie man sich fühlt und verhält. Ist der Raum gut gestaltet, bietet er Inspiration für Mitarbeiter, fördert Kreativität und Zusammenarbeit.

Innovation ist ohnehin mehr Mannschaftssport als Einzelleistung. Sie wird beschleunigt in einer Umgebung, die Menschen zusammenbringt und sie zur Höchstform auflaufen lässt. Sie animiert, einander anzuspornen. Ein Raum ist dann ein Innovationsraum, wenn er eine Geschichte erzählen kann: Die eine Geschichte eben. Die von den großen Ideen.

Autor

Angelika Molk

Corporate Marketing Manager

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