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The Future of Work

Innovation Arbeitswelten Bürotrends

Digitalisierung und Big Data verändern unsere Gesellschaft in einem Ausmaß, das sich nur schwer abschätzen lässt. Genauso schwierig ist es vorherzusagen, was diese anstehenden Veränderungen für die Zukunft unserer Arbeit bedeuten. Angesichts dessen ist es heute wichtiger denn je, sich mit der Zukunft auseinandersetzen und dabei selbst in Bewegung bleiben, um auf neue Entwicklungen zu reagieren. Nur so können wir Unternehmen auch weiterhin aktiv mitgestalten und fit für eine neue Welt machen. Als führender Spezialist  für die Gestaltung und Einrichtung von modernen Büro- und Arbeitswelten ist es unser Bestreben, an den kommenden Veränderungen möglichst früh teilzuhaben, um daraus neue, intelligente Lösungen für unsere Kunden zu generieren.

Der Future of Work Report fasst Meinungen zur Zukunft der Arbeit von rund 40 Expertinnen und Experten aus international etablierten Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Consulting so wie aus der einschlägigen Literatur zusammen. In der Auseinandersetzung mit den vier Themenbereichen: Digitale Transformation, Führungskultur, Sinn und Zweck der Arbeit sowie Zusammenarbeit, werden viel diskutierte Schlagwörter wie Robotik, Selbstorganisation, Künstliche Intelligenz, Sharing Economy, Internet der Dinge, Fluide Führung, Virtual Reality, 3-D-Printing, Clickworker und viele mehr beleuchtet.

the future of work - people

DIGITALE TRANSFORMATION

Allgemein ist die These verbreitet, dass die erfolgreichen Anbieter der Zukunft nicht die Unternehmen mit den besten Produkten sein werden, sondern jene, die die besten Daten generieren und daraus resultierend die besten Dienstleistungen anbieten können. Von der jungen Generation der „Digital Natives“ werden intuitive, zukunftsträchtige Lösungen erwartet. Robotik und Künstliche Intelligenzen werden sie dabei verstärkt unterstützen. Demgegenüber übernehmen Roboter künftig immer mehr Routineaufgaben in der Produktion, aber auch in der Administration.

Das Internet der Dinge steht für eine Welt, in der nicht nur Smartphones und Tablets, sondern auch Alltagsgegenstände mit dem Internet verbunden sind, Daten sammeln und diese weiterverarbeiten. Diese „smarten Geräte“ führen gleichsam ein Eigenleben – darauf programmiert, den Menschen unbemerkt zu unterstützen. Die technologischen Weiterentwicklungen von Technologien wie 3-D-Printing, 3-D-Projektoren, 3-D-Brillen etc. werden den Alltag nachhaltig verändern.

FÜHRUNGSKULTUR

Laut einer Studie des Zukunftsinstitutes sind 77 Prozent der deutschen Führungskräfte überzeugt, dass es einen Paradigmenwechsel in der Führungskultur geben muss. Die Netzwerkökonomie funktioniert nicht nach traditionellen hierarchischen Mustern, sondern gründet auf  Kooperation, Selbstorganisation und Teamarbeit auf Augenhöhe.

Dass Unternehmen nicht statisch sind, sondern wie fluide Systeme agieren, wird oft vernachlässigt. Vieles ist nicht planbar, da menschliche Interaktionen einem steten Wandel unterliegen. Als „Smart Leader“ gilt es, die Dynamiken dieser „Co-Evolution“ zu verstehen und die Mitarbeiter im Lernen und in der Teamarbeit zu unterstützen.

Wenn Arbeitsabläufe komplexer werden, ändert sich die Erwartungshaltung der Führung in Richtung zunehmend eigenverantwortlich handelnder Mitarbeiter. In einer unberechenbaren globalen Welt funktionieren die alten Mechanismen von Weisung und Kontrolle nicht mehr. Wie ein Dirigent oder ein Coach stehen Führungskräfte vor der Herausforderung, Mitarbeiter auf ein Ziel hin zu koordinieren.

SINN UND ZWECK DER ARBEIT

Wenngleich Sinnstiftung der Arbeit für jeden Menschen etwas anderes ausmacht, hat deren Bedeutung tendenziell zugenommen. Die Erwartungen der Mitarbeiter gegenüber den Unternehmen werden zunehmend differenzierter, die Ansprüche vor allem junger Talente größer. Arbeit soll nicht nur Spaß machen, sondern einem höheren Zweck dienen. Bei Kunden, aber auch bei Mitarbeitern werden die soziale und die ökologische Nachhaltigkeit von Produkten und Services zu einem ausschlaggebenden Auswahlkriterium.

Wer die Talente von morgen an sich binden möchte, muss mehr bieten als gute Bezahlung. Unternehmenskultur und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten sind wichtige Entscheidungskriterien. Auch eine ausgewogene Work-Life-Balance spielt eine immer bedeutsamere Rolle.

ZUSAMMENARBEIT

Die Digitalisierung und das globale Agieren von Unternehmen führen zunehmend zur Entpersonalisierung. Dennoch, so sind sich die Experten einig, muss es Orte geben, an denen Menschen als soziale Wesen ihrem Bedürfnis nach persönlichem Austausch nachkommen können. Das gilt für Büros ebenso wie für Anlaufstellen für Kunden. Künftig werden in nahezu allen Branchen Künstliche Intelligenzen verstärkt zum Einsatz kommen. Vor allem die Fragen, die sich an den Schnittstellen von Menschen und Maschinen auftun, müssen laut Experten so schnell wie möglich beantwortet werden.

Das Silicon Valley lebt beispielhaft vor, wie gewinnbringend es sein kann, Perfektionsansprüche über Bord zu werfen und Kunden rechtzeitig in den Entwicklungsprozess einzubinden. Im Zuge der zunehmenden Öffnung des Innovationsprozesses wird es notwendig, Impulse und Know-how von externen Partnern und Experten einfließen zu lassen.

Mehr zum Thema ist auf der Future of Work Microsite zu finden.