Artikel von: Nicole Schemerl-Streben

Architektur & Design

Eine Stadt im Zeichen des Designs

Zur 53. Ausgabe des Salone Internazionale del Mobile strahlte Mailand mit der Sonne um die Wette. Bei herrlichem Frühlingswetter drängten über 355.000 Besucher in die lombardische Designmetropole und ließen sich von einem überbordenden Angebot inspirieren. Auffallend oft zu sehen: enorme Farbvielfalt, solides Handwerk und ausgesuchte Funktionalität. Tendenzen, denen auch TIMBA folgt: Der neue Tisch von Bene wurde in Mailand erstmals präsentiert.
 

Es ist nicht alles Gold…

In all der gebotenen Vielfalt war auf der diesjährigen Möbelmesse die Tendenz zur skandinavischen Moderne deutlich auszumachen. Holz war so präsent wie schon lange nicht mehr,  vor allem helle Eiche und vor allem massiv. Die sehr rustikale Holz-Optik, die oft durch ein gebürstetes Finish betont grob gehalten ist, wird mit glatten, edlen Materialien wie Glas und Hochglanzoberflächen spannend kontrastiert. Auch Vintage-Metalle werden mit Holz kombiniert – überhaupt ist Metall ein Must, sei es Gold, Messing oder Kupfer.

ORGATEC 2012: Die neuen Arbeitswelten sind unter uns

„Modern Office & Object“– unter diesem Motto fand von 23. bis 27. Oktober die international führende Büroeinrichtungsfachmesse „Orgatec“ in Köln statt. Rund 50.000 Besucher informierten sich bei mehr als 600 vertretenen Unternehmen über die neuen Trends moderner Arbeitswelten. Eindeutig im Mittelpunkt standen innovative Lösungen zu den Themen Kommunikation und Interaktion sowie – ganz neu –äußerst interessante Vorschläge für konzentriertes, separiertes Arbeiten.
 

Neue Arbeitswelten in Theorie und Praxis

Die Welt der Arbeit verändert sich: Wir sind stärker vernetzt und kommunizieren schneller, sozialer und transparenter. Wir werden mobiler und sind damit nicht mehr unbedingt an einen fixen Arbeitsplatz gebunden. Außerdem unterscheiden sich die Anforderungen an den eigenen Work Space je nach Tätigkeitsprofil: "Solution Worker" verbringen nur mehr einen geringen Anteil ihrer Zeit hinter ihrem eigenen Schreibtisch. Sie sind dauernd auf Achse, treffen Kunden, kommunizieren digital und benötigen das Büro vor allem als Ankerpunkt, für Meetings oder intensives, konzentriertes Arbeiten. Ideale Büros sind daher flächeneffizient und bieten sowohl Zonen für Kommunikation und Kollaboration, als auch Bereiche für Konzentration. Der Arbeitsplatz kann, so die Devise, je nach konkreter Aufgabe oder persönlicher Vorliebe frei gewählt werden. Der Work Space wird zum Ort des Dialogs und des Lernens, aber auch der Rekreation und Erholung.

50 Jahre und kein bisschen leise – i saloni Milano 2011

Anfänglich sollte der „Salone Internazionale del Mobile“ nur dazu dienen, mehr italienische Möbel ins Ausland zu verkaufen. Was sich daraus in fünf Jahrzehnten entwickelt hat, kann sich sehen lassen – die bedeutendste Möbelmesse weltweit.Zu feiern gab es dieses Jahr noch mehr große Jubiläen: 150 Jahre Italien und 30 Jahre Memphis Design fanden hier eine ideale Bühne. Dynamisch, quirlig und voller Ideen – so zeigt sich ein strahlendes Mailand 2011 und begrüßt rund 300.000 Besucher, die sich in das inspirierende Gewirr aus Möbeldesign, Kunst der Inszenierung und italienischem Lifestyle stürzen.
 

Jetzt wird alles softer,…

Wie amorph ineinander fließend führt ein Trend zum anderen. Und auf einmal ist, fast unmerklich, doch alles irgendwie anders: Alles wird softer. Das ist nicht neu und hat sich die letzten Jahre schon sukzessive angekündigt, aber nun ist es eindeutig und unübersehbar.

Architektur & Design

Hellstes Nordlicht skandinavischen Designs: Stockholm Möbelmesse 2011

Die weltweit größte und bedeutendste Messe für skandinavisches Design ging vom 8. bis 10. Februar in Stockholm über die Bühne. Sie hat mittlerweile lange Tradition, feierte man doch heuer ihr 60-jähriges Bestehen. „Guest of Honour“ war kein geringerer als der in Israel geborene Designer Arik Levy, der die Eingangslounge zu einem viel frequentierten Ort der Begegnung umgestaltete. Hier fand auch die Jubiläumsfeier statt. Und zu feiern gab es einiges, vor allem die schwedischen Produzenten gönnten sich einen großen Auftritt. Kommen Sie mit auf einen Winterspaziergang durch Stockholms Designmesse.
 

Spotlights on

Unübersehbar und ein beliebter Treffpunkt war die Lichtbar. Etliche hundert schwarze Pendelleuchten verschiedener Aussteller wurden hier raumbildend von der Decke abgehängt und sorgten für Inspiration und Erleuchtung.
Alles überstrahlendes Highlight war die einzigartige Lichtskulptur "Dimension" vom schwedischen Designer Alexander Lervik. Die Skulptur ist eine Leihgabe der Firma Skandia, für die sie exklusiv angefertigt wurde. Die 1.728 LED-beleuchteten Köpfe symbolisieren die Mitarbeiter von Skandia. Insgesamt ergibt die Skulptur einen 3-dimensionalen Screen. Alle Köpfe können einzeln angesteuert werden, was für spannende Lichtspiele sorgt, eine ganz neue Technologie von Stockholm Lighting Company.
 

Design Bar

ist eine Kombination aus Ausstellungsfläche, Bar und VIP-Lounge, die jährlich einem anderen schwedischen Designer Gestaltungsraum bietet. Diesmal stammte das Design von Katrin Greiling. Die in Deutschland geborene Architektin, Industriedesignerin und Fotografin studierte in Stockholm, wo sie nun auch arbeitet.

Architektur & Design

Kasper Salto

Der neue Stapelstuhl NAP™, entworfen vom preisgekrönten dänischen Designer Kasper Salto für den Designmöbelhersteller Republic of Fritz Hansen™, hat definitiv das Zeug zum Klassiker.

Kasper Salto wurde 1967 in Kopenhagen, Dänemark in eine Künstlerfamilie geboren. Seine Mutter Naja Salto war Künstlerin, und sein Vater Sven Poulsson Architekt. Auch seine Großeltern waren Künstler. In seiner Verwandtschaft väterlicherseits gab es einige Architekten, unter ihnen war sein Urgroßvater Magnus Poulsson, der zusammen mit dem Architekten Arnstein Arneberg das Rathaus von Oslo entworfen hat.

Der junge Kasper Salto schloss im Jahr 1988 seine Ausbildung als Möbeltischler ab. Anschließend absolvierte er erfolgreich die Danish Design School. Von 1994 bis 1998 arbeitete Salto für den Designer Rud Thygesen, einen renommierten dänischen Möbeldesigner. Zu diesem Zeitpunkt lernte er Peter Staerk kennen. Diese beiden Freundschaften hatten großen Einfluss auf seine berufliche Laufbahn. 1997 entwarf Salto den Runner-Stuhl für Peter Staerk, der diesen sowohl in Dänemark als auch im Ausland bekannt machte.

1998 eröffnete Kasper Salto sein eigenes Studio in Christianshavn, wo er auch wohnt. Im Jahr 2006 verlegte er das Büro in die Sankt Peders Stræde 22 im Zentrum von Kopenhagen.

Music @ Office

Stimulanz oder Regeneration, Ablenkung oder Fokussierung. Musik kann über die emotionale Stimulanz viel zu inspirierten Arbeitsergebnissen beitragen, aber auch dabei helfen andere, als störend empfundene Hintergrundgeräusche zu überspielen. Gerade in modernen Großraum-Büros sind Kommunikation, Offenheit und Transparenz wesentliche Prinzipien. Man ist für jeden jederzeit greifbar, erreichbar. Das ist auch gut so. Aber was tun, wenn man diesem Umfeld kurz entfliehen muss, um konzentriert, fokussiert und am liebsten störungsfrei an etwas zu arbeiten? Und das, ohne seinen Platz zu verlassen?
 

Acoustic Hide-aways im Open Office

Diese Art der Semi-Präsenz erreicht man am einfachsten mittels Kopfhörer und mit der Musik seiner Wahl: Schon ist man in eine akustische Glocke gehüllt, die einen in die gewünschte Stimmung versetzt. Die Kopfhörer signalisieren der Umwelt darüber hinaus gut sichtbar, dass man vorübergehend ungestört arbeiten muss und, außer in dringenden Fällen, nicht auf Abruf und spontan für ein Gespräch zur Verfügung steht. Individuell wie Menschen sind, ist es auch die konzentrationssteigernde Wirkung von Musik bei der Arbeit. Dennoch gibt es eine überwältigende Anzahl von Menschen, die angeben, sich mit Musik besser konzentrieren zu können und unangenehme Tätigkeiten lieber zu erledigen.
 

Rhythm&Work

Wird heute Musik bei der Arbeit überwiegend passiv konsumiert, hatte sie früher primär die aktive Form des gemeinsamen Singens - und diente auch der Rhythmisierung von handwerklichen Arbeitsvorgängen.

Wie wirklich ist die Wirklichkeit der Farbe?

Die Welt, die uns unser Gehirn in farbiger Pracht präsentiert, ist in Wirklichkeit völlig farblos. Der Begriff Farbe gibt nur Sinn in Bezug auf einen lebenden Organismus mit Sinneszellen für Farben. Diese Sinneszellen haben sich je nach Spezies unterschiedlich entwickelt – so sehen nicht alle Lebewesen auf diesem Planeten die gleichen Gegenstände in den gleichen Farben. Und trotzdem - Farbe ist eine der wichtigsten Wahrnehmungen und bedeutet: Emotion, Information und Kommunikation.

Die Welt, die uns unser Gehirn in farbiger Pracht präsentiert, ist in Wirklichkeit völlig farblos. Der Begriff Farbe gibt nur Sinn in Bezug auf einen lebenden Organismus mit Sinneszellen für Farben. Diese Sinneszellen haben sich je nach Spezies unterschiedlich entwickelt – so sehen nicht alle Lebewesen auf diesem Planeten die gleichen Gegenstände in den gleichen Farben. Und trotzdem - Farbe ist eine der wichtigsten Wahrnehmungen und bedeutet: Emotion, Information und Kommunikation.

Der Farbsinn

Erst unser Gehirn lässt also eine farbige Welt entstehen. Farbe ist somit weniger eine physikalische Eigenschaft eines Gegenstandes, als eine Sinnesempfindung, wie auch der Geruch oder der Geschmack. Farbe entsteht erst, wenn Licht in einer bestimmten Wellenlänge auf die Netzhaut der Augen fällt und dort spezielle Sinneszellen zu einer Nervenregung veranlasst. Diese Regung wird dann zum Gehirn geleitet und dort in eine entsprechende Farbempfindung umgesetzt.
 

Wie Menschen Farben sehen

Der Mensch ist ein so genannter Trichromat. Das bedeutet, dass er drei unterschiedliche Arten von farbempfindlichen Rezeptoren – empfindlich für rotes, grünes und blaues Licht – zur Farbwahrnehmung besitzt und eine dementsprechend große Anzahl von Farben, etwa 10 Millionen, unterscheiden kann.

Wo Licht ist, ist auch Farbe

Die Sehnsucht nach Licht und Farbe ist eines der stärksten emotionalen Bedürfnisse des Menschen. Licht und Farbe bilden eine Einheit, denn ohne Licht gäbe es keine Farbe. Farbe ist immer eine spezifische Form von Licht: deshalb geht es diesmal in unserer Office.Info Serie zum neuen „Bene Spectrum“ um erhellende Zusammenhänge.

"Farben sind die Kinder des Lichts."
Johann Wolfgang v. Goethe

Licht ist Bedingung für Farbe. Am Arbeitsplatz gilt richtige Beleuchtung somit als maßgeblich für unser Wohlbefinden.
 

Phänomen Licht

Licht besteht aus elektromagnetischen Schwingungen, die sich wellenförmig ausbreiten und je nach Wellenlänge verschiedene Wirkungen haben. Licht ist nur ein sehr kleiner Teil dieses Phänomens. Unsere wichtigste Lichtquelle ist die Sonne, allerdings nur ein Prozent des elektromagnetischen Sonnenspektrums ist das, was wir als Licht bezeichnen. Genau genommen betrifft es den Bereich von etwa 380 bis 720 Nanometern. Auf anderen Frequenzen schwingen zum Beispiel die extrem kurzwelligen Gammastrahlen, mit zunehmender Wellenlänge dann Röntgen-, UV-, Infrarot- und Radarstrahlen, bis hin zu den langwelligen Radio- und Rundfunkfrequenzen.

Farbe - Die Dosis macht das Gift.

Es sind vor allem fröhliche Signalfarben, die im trendigen Büro ins Auge stechen und erfrischende Akzente setzen. Eine richtige Wohltat nach zig Jahren uniformer "Harmonie". Doch, wie bei allen Genussmitteln: Die Dosis macht das Gift.
Zuviel Farbe kann statt anregen auch aufregen. Im Büro wäre zuviel Farbe kontraproduktiv, und genau darum geht es hier ja: um Produktivität. Und diese soll durch die Art der Ausstattung und die Farbgestaltung der Arbeitsumgebung gesteigert werden. Bunte Akzente in fröhlichen Farben sorgen – richtig eingesetzt – für Dynamik und Frische. Farbe ist Information und Emotion, ein Paradebeispiel für Kommunikation ohne Worte. Farbe kann – bewusst eingesetzt – bestimmte Stimmungen erzeugen, mit Farben kann man sogar manipulieren.

Wer lässt seinen Blick nicht gerne mal ins Grüne schweifen? Gelb bringt Sonne in den Raum, Orange sorgt für extrovertierte Wärme, Hellblau für jugendliche Frische. Die Sehnsucht nach Licht und Farbe ist einer der stärksten emotionalen Bedürfnisse des Menschen.
 

Weiß – Die Summe aller Farben.

Dem entsprechend groß ist die Sehnsucht nach Frische und Helligkeit. Der Trend zur Farbe Weiß ist wohl einer der stärksten der letzten Jahre – und er setzt sich ungebrochen in allen Branchen fort. Für Arbeitsflächen aufgrund der starken Lichtreflexion bisher eher verpönt, ist Weiß jetzt auch im Büro stark im Kommen. Physikalisch ist Weiß die Summe aller Farben und hat keinen negativen Zusammenhang.

Mehr Sein als Schein

"Das ist etwas Geheimnisvolles. Kommt es daher, dass Holz, ob auch noch so behauen und gestutzt und gehobelt, irgendwie lebendig bleibt? Es hat gelebt, wie ein heimliches Etwas in uns noch immer lebt. Und man beachte, wie selten man bei Menschen, die mit Holz zu schaffen haben, einem unglücklichen, verbitterten Gesicht begegnet."
J.B. Priestley, Schriftsteller

 

Intelligente Vielfalt

Feine Hölzer garantieren die Qualität der Produkte. Bene verarbeitet seit über 30 Jahren nur ausgewählte Furniere. 2006 wurde das Sortiment erweitert. Neben den Klassikern Buche und Kirsche stehen nun Eiche und Ahorn sowie die Trendhölzer Nussbaum, Makassar und Zebrano in zwanzig unterschiedlichen Farben und Maserungen zur Wahl. So wuchs bei Bene das Sortiment an Furnieren zu einem der größten der Branche an. Bene positioniert sich somit verstärkt als Premium-Anbieter.
 

Natur in Symbiose mit Industrie

Lebendig, authentisch und exklusiv: So unverwechselbar wie die Produkte von Bene, so einmalig das Material Holz. Die Natur schafft individuelle Formen und Farben, kein Stamm, kein Furnier gleicht dem anderen. Die Ausweitung der Furnier-Palette wurde durch die Industrialisierung eines zweiten Lacksystems für großporige Holzoberflächen ermöglicht. Intelligente Industrialisierung und beste Holzqualität in Kombination mit meisterhafter Fertigung erzeugen ein hochwertiges Furnierbild. So formen Natur und Industrie eine eindrucksvolle Symbiose in edlen Möbeln.

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