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New Working Environments: Choose the place you need

New Working Environments Open Office Bürotrends

Mobilität, Flexibilität, Teamwork, dazu noch Motivation, Kreativität, Qualitätsarbeit… Gerd weiß, was von Knowledge Workern gefordert wird. Doch warum erfüllen die zur Verfügung stehenden Räume diese Kriterien eigentlich nicht? Eine Frage, die er sich schon oft gestellt hat – bis er bei Karin im Büro zu Besuch war…

Die letzten Jahre haben es deutlich gemacht und die vorhergesagten Trends bestätigt – unsere Arbeitsbedingungen und Arbeitsprozesse haben sich aufgrund von Globalisierung, Mobilität und digitaler Vernetzung grundlegend verändert. Traditionelle Bürolayouts werden mit ihren starren Strukturen und ihrer Gleichförmigkeit den neuen, ungemein vielfältigen und wechselnden Anforderungen nicht mehr gerecht. Moderne Wissensarbeit benötigt ein Umfeld, das für jede Tätigkeit die jeweils ideale – weil fördernde Umgebung – zur Verfügung stellt. Offene Strukturen, unterschiedliche Raumangebote und -qualitäten sind jetzt gefordert.

Moderne Bürogestaltung greift diese Bedürfnisse auf und entwickelt facettenreiche Bürolandschaften, die spürbare Anleihen an Stadtlandschaften nehmen. Das Office wird zu einem attraktiven Lebensraum, der sich durch Vielfalt auszeichnet und mit unterschiedlichen Zonen und Bereichen aufwartet. Wissensarbeiter können, je nachdem, welche Aufgaben zu erfüllen sind, den jeweils bestgeeigneten Bereich als Arbeitsort wählen, frei nach dem Motto: Choose the place you need. Ähnlich einer Stadt entwickelt das Büro Identität, Persönlichkeit und Charakter. Inspirierend, anregend, produktiv.

Gerd staunte nicht schlecht, als er von Karin durchs Office geführt wurde. Denn nicht nur der Empfangsbereich hieß ihn mit kräftigen Farben, organisch geformten Stühlen und einem ausgeklügelten Beleuchtungssystem willkommen, auch im Back Office setzte sich das Corporate Design auf kultige Art fort – zu seiner Linken hinter einer Glaswand ein inspirierender Meetingroom mit Sofas und Sitzkissen auf einem scheinbar gewellten Boden, zu seiner Rechten kompakte Arbeitsplätze, deren überraschend farbenfrohe Stauraumsysteme Durchsichten ermöglichen, weiter vorne eine einladende Couchlandschaft mit Präsentationsscreen. Freundlich, transparent und offen wirkte das Büro, Motivation und Kreativität schienen in der Gestaltung geradezu verkörpert zu sein.


New Meeting Environment

Innovation, Kreativität und Interaktion sind entscheidende Keyfacts der modernen Wissensarbeit. Denn sie beeinflussen die Qualität von Arbeitsergebnissen maßgeblich. Knowledge Worker benötigen demzufolge ein Arbeitsumfeld, das sowohl punkto Informations- und Kommunikationstechnologie am letzten Stand ist, als auch Vernetzung und Austausch fördert, Zugriff auf notwendige Informationen bietet und im Workflow nicht nur Routine, sondern vor allem Kreativität zulässt.

Für entsprechende Interaktion eignen sich We-Places ideal. Sie sind auf gemeinsame Tätigkeiten ausgerichtet und liefern das perfekte Umfeld für Kooperation und Kommunikation in unterschiedlich großer Zusammensetzung. So zählen zu diesen Bereichen Meeting- und Konferenzräume ebenso wie der Empfang, die Cafeteria, die Lounge. Dazu kommen die - meist in den klassischen Mittelzonen angesiedelten - Bereiche für spontane Kollaboration, Stand-Up Meetings oder auch Angebote für Präsentation und Workshop oder für das Gespräch in kleinerer, informeller Runde. Spezielle Produkte wie die erfolgreiche PARCS Serie tragen zu einem einladenden, inspirierenden Ambiente bei und/oder überzeugen durch ausgefeilte Medienintegration und flexible Anpassungsfähigkeit.


Karin steuerte auf ein zylindrisches Element zu – einen Raum im Raum. "Hier sind wir", sagte sie, nachdem sie eingetreten waren, und legte ihr Tablet auf den Tisch in der Mitte. "Hast du den Entwurf dabei?"
 

Konzentriertes Arbeiten im Shared Space

Trotz aller Kommunikationsanforderungen der neuen Arbeitswelt müssen im Büro auch attraktive und leicht zugängliche Bereiche für konzentriertes Arbeiten und für Privacy zur Verfügung stehen, in die man sich zurückziehen kann: die Me-Places. Neben Bereichen für Rekreation stehen dafür Think Tanks, Bibliotheken und Denkerzellen zur Verfügung. Meist an fix zugewiesenen Plätzen und aufgrund des baulichen Aufwands oft nur in begrenzter Anzahl. Nun erhält diese Palette eine elementare und qualitative Erweiterung: DOCKLANDS.

DOCKLANDS sind hochwertige Einzelmodule für temporäre, konzentrierte Einzelarbeit. Sie bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Raumplanung und übernehmen gleichzeitig Funktionen der Raumstrukturierung.

Als Karin und Gerd die Toguna wieder verließen, fragte er sie: "Wo ist eigentlich dein Arbeitsplatz?" – "Ich hab keinen fixen", kam die unerwartete Antwort. "Ich bin fast ständig unterwegs. Wenn ich ins Office komme, docke ich einfach bei einem der freien Plätze da drüben an." Sie wies auf die Möbelnischen, die frei im Raum stehen. "Die sind perfekt – da bin ich ungestört und hab´ alles, was ich brauche."
 

Andocken, arbeiten, weiterziehen

Wie ein urbaner Hafen stehen die DOCKLANDS den im Office agierenden oder ankommenden Wissensarbeitern zur Verfügung.
Sie bieten ihren Nutzern Privatheit auf kleinstem Raum. Danach ziehen sie wieder weiter. Ergänzend gibt es die intelligenten und kompakten Einheiten Service Dock (etwa als Druckerinsel ausgestattet), Coat Rack sowie eine erneuerte Phone Booth.
 

Der Workplace als Cockpit

Als dritte Typologie (neben We- und Me-Places) stellen Workplaces den klassischen Arbeitsplatz dar. Flächeneffiziente Gestaltung, Ergonomie, individuelle Organisierbarkeit und hohe Funktionalität sind in diesen Bereichen von entscheidender Bedeutung. Denn sie nehmen in den meisten Büros immer noch den Hauptteil der Fläche ein und verlangen vor allem auch deshalb nach einer intelligenten Konzeption und Positionierung.

Während Gerd auf den Aufzug wartete, wandte er seinen Blick noch einmal dem Office zu. Dabei fiel ihm die Kompaktheit der Workplaces auf. Die Mitarbeiter schienen nicht nur alles in unmittelbarer Reichweite zu haben, sondern durch die intelligente Gestaltung der Tisch-Stauraum-Kombinationen auch ausreichend Beinfreiheit sowie eine gekonnte Mischung aus Abschirmung und Interaktionsmöglichkeit mit Kollegen. Außerdem: Keine Wand war "nur" Wand, sondern immer auch Stauraumelement oder als Pinboard eine dritte Arbeitsebene.

Das neue, intelligente Workplace-Programm CUBE_S bietet die Möglichkeit zur optimierten und kostenreduzierten Raumstrukturierung. Frei stehende Korpusmöbel tragen oftmals wenig zur Raumqualität bei. Das Besondere von CUBE_S ist: eine effiziente, raumsparende und komfortsteigernde Verbindung von Stauraum und Arbeitsplatz.

CUBE_S bietet modulare, aus Tisch und Stauraum zusammengesetzte Arbeitsplatztypen, die sich zu kompakten Arbeitsplatzlayouts kombinieren lassen. Durch die seitliche (laterale) Anbindung des Stauraums entsteht hoher Komfort für den Nutzer: Der persönliche Stauraum ist so im direkten Zugriff, alles Wichtige befindet sich in Reichweite, horizontale Ablagen, Fächer und vertikale Pinboards können optimal organisiert werden. Arbeiten wie im Cockpit.

Fast bedauerte Gerd, dieses Büro mit seiner inspirierenden Atmosphäre wieder verlassen zu müssen. Aber vielleicht ließ sein Chef mit sich reden, eine Umgestaltung des Office war ja schon seit einiger Zeit im Gespräch…
 

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