TELEFÓNICA

Adresse: Georg-Brauchle-Ring 50, 80992 München, Deutschland

Branche: IT, Telekommunikation

Jahr: 2019

Büroplanung: Bene GmbH

„Die Perspektive zu verändern, öffnet den Blick für neue Wege“

Impulse zu setzen, die dazu einladen, die Sichtweise zu wechseln, um neu zu denken und zu arbeiten, sich bewusst vom „Gewohnten“ verabschieden, um dabei Neues zu ermöglichen. Dieser Leitgedanke spiegelt sich in der Raumgestaltung dieser zukunftsweisenden, agilen Projekt- und Workshopfläche von Telefónica wider. Der Projektauftrag an Bene war es, das 36. Obergeschoß Süd des O2 Towers als flexible Multifunktionsfläche für Events und Workshops auszustatten. Flexibilität stand dabei an oberster Stelle. PIXEL by Bene: der modulare Baustein, der variantenreiche Settings ermöglicht, ist hier genau richtig. Die Fläche kommt ohne feste Einbauten aus. Die verschiebbaren Raumtrenner von rossoacoustic CP30 Paneele ermöglichen unterschiedliche Raumunterteilungen.

Projektleiter Rainer Huff im Interview

Könnten Sie bitte kurz Ihre Position bei der Telefónica beschreiben und was ihre Aufgabe bei dem Projekt war?

Rainer Huff: Ich arbeite seit 2011 bei der Telefónica. Als Portfolio & Strategy Manager im Bereich Real Estate und Workplace Management umfassen meine Aufgaben das klassische Projektmanagement, Change Management und Flächenprojekte. Ein besonderer Fokus in meiner Arbeit sind New Work Place Konzepte, also flexible Arbeitsplatzkonzepte. Der Freiraum im O2 Tower ist ein sehr gutes Beispiel für unsere konzeptionelle Experimentierfreude, neue Arbeitsweisen zu unterstützen. Es ist ein Leuchtturmprojekt, das im realen Betrieb zeigt, was funktioniert und was auch nicht.

Zum Ausgangspunkt des Projektes. Welche wichtigen Aspekte musste die Raumgestaltung vor allem erfüllen?

Der Bedarf an klassischer Projektraumfläche war und ist groß. Es geht um die räumliche Unterstützung von Sonderprojekten, also die räumliche Möglichkeit, dass abteilungsübergreifende Teams in unterschiedlichen Set-ups für eine gewisse Zeit miteinander arbeiten können. Die Vorbereitungszeit für die Konzeption dieser agilen Projektfläche betrug circa ein Jahr. Wir wollten die Leute mitnehmen. Im Herbst 2018 gab es den Startschuss mit einem Visionsworkshop, ein weiterer folgte, um ein klares Anforderungsprofil zu definieren. 20 Kollegen haben hier mitgearbeitet – aus unterschiedlichen Bereichen von der Assistenz bis zur Führungskraft.

Wie haben Sie die interne Einbindung der Mitarbeiter erlebt?

Durchwegs positiv. Wir haben Kollegen mit an Bord gehabt, die offen für Neues sind und visionäre Ideen haben und etwas bewegen möchten. Die Quintessenz der internen Workshops wurde schlussendlich auch in der Ausschreibung zusammengefasst. Da die Kollegen früh einbezogen wurden, war die Akzeptanz der Workshopfläche dann natürlich sehr groß. Ich persönlich habe die Vernetzung mit den Kollegen aus dem HR-Bereich besonders positiv erlebt. Hier haben wir zu einer neuen Austauschebene gefunden – ein schöner Nebeneffekt dieses Projektes.

Was war Ihnen bei der Gestaltung des Stockwerkes besonders wichtig?

Flexibilität, die Teilung des Raumes, und der Prototyping-Raum waren wichtige Eckpfeiler im Projekt. Der Prototyping-Raum versprüht Kreativität, wie beispielsweise die Gestaltungselemente mit Sprüchen auf den Möbeln oder am Teppich. Kollegen suchen und finden hier einen Workshopraum, der durch einen bestimmten Look & Feel eine andere Stimmung erzeugt, als die klassische Büroumgebung. Diese neue, andere Atmosphäre beflügelt auch den Kreativprozess, neue Ideen können entstehen.

Was hat letztlich zum Zuschlag für Bene geführt?

PIXEL hat uns wirklich überzeugt. Das Möbel bietet maximale Flexibilität und ist ganz anders und neu. PIXEL erfüllt alle Voraussetzungen, die wir für unsere Workshopfläche definiert haben: ein modulares, flexibles Gestaltungselement, das den Raum unkompliziert und schnell an die jeweilige Workshop-Anforderung anpasst. Wir wollten einen analogen Raum schaffen, der mit einem Minimum an Technik auskommt. Der Werkstattcharakter unserer Workshopfläche wird durch die Holzhaptik und naturbelassene Optik von PIXEL unterstrichen. Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit Bene erlebt? Bene hat uns mit fundiertem Knowhow und Gestaltungsexpertise in diesem Projekt bestens begleitet. Bene hat mit auf unsere Wünsche zugeschnittene Sonderlösungen gepunktet, wie zum Beispiel die PIXEL mit Plexiglas oder Ausfräsungen. In unseren Workshops haben wir mit viel Kreativität, Offenheit und Kompetenz gemeinsam die Gestaltung der Workshopfläche optimiert. Darüber hinaus hatte Bene mit PIXEL das überzeugendste Produkt. Man könnte auch sagen PIXEL hat wegen seiner Modularität, Einfachheit und Flexibilität die Ausschreibung gewonnen. Die Workshopfläche ist mittlerweile seit einem halben Jahr geöffnet.

Wie hat sich PIXEL in ihrer Organisation etabliert?

Die Workshopfläche wird sehr gut angenommen: Dies ist einerseits auf die perfekte, neuartige Raumgestaltung zurückzuführen, andererseits schafft die Location an sich schon eine besondere Atmosphäre – man hat hier einfach den besten Ausblick über München. Die Kombination mit der Skylounge im Stockwerk darüber mit Bistro in lockerem Cafeteria-Ambiente für Pausen und Auszeiten ergänzt die Workshopfläche perfekt. Wir haben hier ein Experimentierfeld für unsere Mitarbeiter geschaffen. Eine Spielwiese, um agile Workshopkonzepte auszuprobieren. Die Workshopfläche wächst und verändert sich laufend weiter. Wir sehen durchaus auch LearningEffekte und Verbesserungspotenzial. So werden wir zum Beispiel klassische Stühle ergänzen, die auch eine gewisse Zeit zum Sitzen einladen. Auch in punkto Medientechnik werden wir noch etwas nachrüsten. Wir sind zur Erkenntnis gekommen, dass nur analog dann auch nicht funktioniert. Es geht um eine intelligente Kombination analoger und digitaler Medien.

Vielen Dank für das Gespräch!

Rainer Huff

Portfolio & Strategy Manager bei Telefónica

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