03.11.2026. Wien / Waidhofen a. d. Ybbs – Neue Möbel für Meetings und Zusammenarbeit, mehr Gestaltungsfreiheit bei modularen Systemen und ein wachsendes Interesse an der Qualität von Arbeitsumgebungen: Auf der ORGATEC 2026 in Köln zeigte Bene, wie sich veränderte Anforderungen an Büros – etwa durch Künstliche Intelligenz – in konkrete Einrichtungslösungen übersetzen lassen. Die positive Resonanz auf den Messeauftritt bestätigte die Relevanz dieser Themen für die Branche.
Welche Bedeutung hat der physische Arbeitsraum, wenn Künstliche Intelligenz zunehmend Aufgaben übernimmt und Prozesse effizienter gestaltet? Mit dieser Frage griff Bene auf der ORGATEC einen zentralen Wandel der Arbeitswelt auf. Der Grundgedanke des Standkonzepts: KI kann Abläufe unterstützen und neue Möglichkeiten eröffnen, während menschliche Kreativität, Ideen und soziale Interaktion im Mittelpunkt stehen. Der Raum schafft die Voraussetzungen dafür, dass Menschen sich austauschen, gemeinsam Lösungen entwickeln und konzentriert arbeiten können. Mit diesem Blick auf die Praxis präsentierte Bene auf der ORGATEC neue und weiterentwickelte Produkte.
Zu den zentralen Neuheiten zählte ONE by Bene, eine gemeinsam mit dem britischen Designstudio Pearson Lloyd entwickelte Produktlinie für Meeting- und Interaktionsräume. Das Tischsystem mit verschiedenen Formen und Konfigurationen ermöglicht die Anpassung an unterschiedliche Besprechungsformate – vom kleinen Teammeeting bis zur größeren Zusammenkunft. Dabei folgen die Elemente einer gemeinsamen Gestaltungs- und Konstruktionslogik. Das schafft eine einheitliche Grundlage für die Planung.
Mit ELEVATED by Bene stellte das Unternehmen außerdem einen von Christian Horner gestalteten Meetingtisch vor. Seine markant geformten Wangen prägen die Silhouette; unterschiedliche Abmessungen und Tischformen eröffnen Optionen für verschiedene Besprechungsräume und Boardrooms. Die optionale elektrische Höhenverstellung ermöglicht den Wechsel zwischen sitzenden und stehenden Meetings. Hier verbindet sich eine eigenständige Formensprache mit Anforderungen, die sich aus der konkreten Nutzung ergeben.
Auch mit PIXEL erweiterte Bene die individuelle Raumgestaltung. Das modulare Bausteinsystem wurde erstmals in neun Farben präsentiert. Neben der charakteristischen Holzoberfläche stehen damit weitere Optionen zur Verfügung, um Bereiche farblich zu gliedern oder auf ein Gestaltungskonzept abzustimmen. Die einzelnen Elemente lassen sich als Tisch, Bank, Hocker, Tribüne oder Stauraum einsetzen und bei Bedarf neu kombinieren. Damit bleibt das System für vielseitige Nutzungssituationen offen.
Ergänzt wurde die Produktpräsentation u. a. durch das modulare Sofa COOMO, den NOOXS Think Tank im neuen Design mit abgerundeten Ecken und das raumbildende System POINTS. Insgesamt zeigten die Lösungen unterschiedliche Möglichkeiten, Arbeitsbereiche zu strukturieren und auf verschiedene Anforderungen auszurichten – vom offenen Austausch bis zum geschützten Rückzug.
Wie wichtig das Zusammenspiel einzelner Elemente für die Qualität einer Arbeitsumgebung ist, zeigte auch die Gestaltung des Messestands. Beleuchtung, Textilien, Medientechnik und Raumgliederung wurden mit den Partnern XAL, Vescom und FORTÉ aufeinander abgestimmt. Eine KI-gestützte Live-Transformation von Bene-Mitarbeitenden auf großen Screens griff das Leitthema visuell auf und machte das Zusammenspiel von Mensch und Technologie zum Teil der Inszenierung.
Damit führte der Messeauftritt die Produktpräsentation auf räumlicher Ebene weiter: Möbel, Materialien, Licht und Technik prägen gemeinsam die Bedingungen, unter denen Menschen arbeiten und einander begegnen. Gerade mit zunehmender Digitalisierung bleibt deshalb die zentrale Frage, wie Büros sowohl konzentriertes Arbeiten als auch Austausch, Kreativität und Zusammenarbeit unterstützen können.
„Die Rückkehr auf die ORGATEC nach 14 Jahren war für uns ein besonderer Moment“, resümiert Bene-Geschäftsführer Patrick Toifl. „Mit ONE by Bene haben wir einen neuen Entwurf von Pearson Lloyd vorgestellt und gleichzeitig 20 Jahre gemeinsamer Arbeit gefeiert. Besonders gefreut hat uns die starke Resonanz auf unseren Auftritt. Sie bestätigt uns darin, dass das Büro weiterhin eine zentrale Rolle spielt, nur mit anderen Anforderungen als früher. Es geht heute um die richtige Balance zwischen Konzentration, Austausch und Begegnung. Genau dafür wollen wir als Bene die passenden Räume und Lösungen schaffen.“
Fotos: © Studio Olaf Becker