Licht an: LED-Laternen erhellen die Arbeit

Gemeinsam mit Nimbus, dem Pionier und Innovationsführer in der LED-Technologie, entwickelte Bene neue Leuchten für die neuen Zonen im Büro: Lamps. Die klare, einfache Formensprache der Lamps kommt aus dem Designbüro PearsonLloyd in London.
Mag man sie wie kleine Leuchttürme betrachten, wie Positionslichter oder Laternen in den Kommunikationsinseln und Arbeitsbuchten der Stadtlandschaft Büro – in jedem Fall sind sie raffinierte Lichtspender, die neuen Lamps von Bene. Mit optimaler Lichtqualität erhellen sie nicht nur die Arbeit, sondern schaffen auch eine angenehme Atmosphäre. So steigern sie das Wohlbefinden der Mitarbeiter.

Einfach und klar, nahezu archetypisch im Design, tragen die Lamps eindeutig die Handschrift von PearsonLloyd. Und passen zu PARCS und DOCKLANDS, den beiden erfolgreichen Produktserien für kommunikatives oder temporär konzentriertes Arbeiten des Londoner Studios für Bene. Formal erinnern die Leuchten an moderne Straßenlaternen – was nicht verwundert, wenn man weiß, wie gerne Luke Pearson und Tom Lloyd auch Stadtmöbel und Stadtbeleuchtung entwerfen.
 

Beste Lichtqualität mit innovativer LED.next Technologie

Exklusiv für Bene entwickelte Nimbus diese neue Leuchtenfamilie. Mit der innovativen LED.next Technologie sorgen die Bene Lamps für blendfreies Licht und ideale Lichttemperatur. Die berührungslose Gestensteuerung macht die Leuchten intuitiv bedien- und dimmbar. Der Sensor dafür befindet sich im Fußteil der Lamps. Lässt man seine Hand in 2-3cm Höhe über den Sensor schweben, dimmt das Licht langsam und stufenlos auf oder ab.

Let there be LED!

"Das ist kein lauschiges Plätzchen, das ist eine ziemliche Stadt,
damit man da alles gut sehen kann, da braucht man schon einige Watt." Kurt Weill / Bertold Brecht "Berlin im Licht", 1928


Zitierter Satz stammt aus einem Lied, das Kurt Weill gemeinsam mit seinem Kompagnon Bertolt Brecht für die Werbewoche "Berlin im Licht" komponierte, die 1928 die deutsche Hauptstadt in elektrischem Glanz erstrahlen ließ. Der ganzen Welt präsentierte sich Berlin als progressive, strahlende Stadt der tausend Lichter, als "Elektropolis". Lied und Veranstaltung zeigen ganz gut, womit Licht häufig assoziiert wird: mit Fortschritt, Modernität und Innovation.

Als Innovationstreiber trug das elektrische Licht nicht nur maßgeblich zur Umgestaltung des öffentlichen Raums bei - auch die Arbeitswelt veränderte sich massiv, etwa durch die Möglichkeit zur Nachtarbeit und dem Arbeiten bei künstlichem Licht.
 

Erhellende Büros

Wir verwenden Lampen und Leuchten, um eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen, sei es zu Hause, im Museum oder im Schaufenster. Beim Einsatz von künstlichem Licht steht häufig die Funktionalität im Vordergrund, etwa im Straßenverkehr, am Fußballplatz oder im Operationssaal.

Auch im Büro ist die Wahl der richtigen Beleuchtung essenziell. Licht am Arbeitsplatz soll funktionell und praktisch sein, damit Mitarbeiter immer den nötigen Durchblick haben. Schlechte, unzureichende oder auch zu helle Beleuchtung führt zu Ermüdung, Augenproblemen oder Kopfschmerzen - allesamt sehr unbeliebte Kandidaten im Arbeitsalltag.

Mailand Revisited

Eine ganze Stadt im Zeichen des Designs: Der Mailänder Salone Internazionale del Mobile, die größte Möbelmesse der Welt, zeigte auch dieses Jahr jede Menge Neuheiten. Spannendes Design gab es nicht nur am Messegelände zu sehen: Im Rahmen des SaloneFuori lockten unzählige Ausstellungen in die verschiedenen Stadtviertel Mailands. Auch RIYA, der neue Drehstuhl von Bene, wurde auf der Design Week erstmals präsentiert.
 

Alles Retro

Während in den letzten Jahren die großen Trends und extravaganten Präsentationen eher im Stadtzentrum aufzuspüren waren, konzentrierten sich 2013 viele der großen Namen wieder auf ihren Messeauftritt: Mehr als 2.500 Aussteller präsentierten auf über 200.000m² Neuheiten aus dem Wohn- und Büromöbelbereich sowie Lichtdesign. Viele der Aussteller, wie Vitra, Cappellini oder Kartell setzten ihre Messestände gleich Bühnenbildern in Szene. Als ganz großer Trend kristallisierte sich das Spiel mit der Natur heraus, sei es in Material (Kork, Filz, Marmor und sogar Papier waren zu sehen), Struktur und Textur oder Inszenierung des Designs. Dazu passend auch die Farbtrends: neben einem breiten Spektrum an Pastell dominierten natürliche Farbtöne wie Nude, Terracotta oder Gelb. Ebenfalls en vogue: Retrofarben wie blasses Altrosa, dunkles Petrol und Brauntöne.

Responsive Architecture: Besser „lebendig“ als „für die Ewigkeit“

Rolling Masterplan

Heliotrope Häuser, Skyscraper mit Schwingungstilgern, Mauern mit integrierten Phasenwechslern, tanzende Fassaden, wandernde Wände und Gebäude, die innen größer sind als außen – die Architektur des 21. Jahrhunderts ist interaktiv. Und sehr lebendig.

Vom Iglu bis zum Wüstenzelt, vom Bunker bis zur Raumstation – die enorme Vielfalt an ganz spezifischen, architektonischen Lösungen für Leben, Wohnen und Arbeiten nehmen wir gerne als selbstverständlich hin. Dennoch haben wir beim Wort "Haus" häufig ein stereotypes Bild eines Gebäudes vor uns – statisch, passiv, universell. Doch Gebäude, die unserem modernen Leben Rechnung tragen wollen, sind (hoffentlich!) wandelbar und an spezielle Gegebenheiten angepasst oder gar selbst anpassungsfähig. – Müssen sie auch sein, da nicht überall dieselben Anforderungen an sie gestellt werden.

Ob klimatische Bedingungen, potenzielle (natürliche) Gefahren, die das Gebäude umgebende Strukturen – seien es landschaftliche, architektonische oder kulturelle –, Zweck und Funktion, symbolischer Ausdruck und ästhetische Anforderungen, Energieaspekte, Bedürfnisse an Mobilität, Flächenbedarf, Bauvorschriften - die Challenges sind vielfältig. Vor allem dann, wenn man es darauf anlegt, dass Gebäude auch nach ihrer "Fertigstellung" interaktiv auf das Leben, das sie beherbergen, eingehen.

Roll on – eine kurze Geschichte des Drehstuhls

Sitzen ist eigentlich eine verblüffend junge menschliche Angewohnheit. Tatsächlich war das Sitzen, wie wir es heute kennen, lange den Mächtigen vorbehalten – der Thron ist der Vorfahre unseres heutigen Stuhls. Die ersten Darstellungen sitzender Menschen stammen folgerichtig aus der ägyptischen Antike und zeigen Herrscher auf "Repräsentationssitzen". Auf einem Stuhl sitzen zu dürfen galt als Zeichen von Macht und Autorität und war bis ins späte Mittelalter ein Privileg der christlichen und weltlichen Elite.

Etwas weiter verbreitet wurde der Stuhl erst im 16. Jahrhundert, als das Bürgertum begann, das Sitz-Privileg für sich zu beanspruchen. Mit dem Aufschwung des Handels entstanden die ersten "Sitzberufe" – Kaufleute, Händler und Buchhalter verrichteten ihre Tätigkeiten immer häufiger an einem angestammten Arbeits- und somit auch Sitzplatz. Da die Bilanzbücher der Buchhalter von langgestreckter Form waren und auf mehreren Tischen ausgebreitet werden mussten, wurde bald ein Stuhl mit Rollen erfunden, um schneller von einem zum anderen Ende der Bilanz gelangen zu können.

Der Rhythmus der Maschinen

Bereits damals standen also bei der Gestaltung von Schreibtischstühlen vor allem praktische Überlegungen im Mittelpunkt. Fortgeführt und sogar verstärkt wurde diese Tendenz mit der aufkommenden Industrialisierung: Der Rhythmus der Maschinen bestimmte von nun an auch die Büroarbeit, die diszipliniert, präzise und methodisch geleistet werden musste. Auch der Mensch sollte nach den Prinzipien des Taylorismus effizient funktionieren: Am Schreibtisch musste alles in greifbarer Nähe sein, um am Arbeitsplatz die Bewegung auf ein Minimum zu reduzieren.

Von R2-D2, C-3PO – und warum Star Wars bis heute fasziniert

Haben Sie auch schon mal Darth Vader imitiert? Oder einen Kampf mit Lichtschwertern simuliert? Keine Angst, sie sind nicht allein: Star Wars hat Generationen von Menschen inspiriert und ist zu einem festen Bestandteil unseres kulturellen Referenzsystems geworden. In diesem Artikel versuchen wir, dem Design der Saga auf die Spur zu kommen.

Wohl kaum ein Film hat Generationen von Menschen so fasziniert wie die Star Wars Saga von George Lucas. Sowohl visuelle, als auch sprachliche Referenzen sind feste Bestandteile unseres kulturellen Codes geworden, für manche scheinen die Filme sogar die Grenzen zwischen Fiktion und Realität zu sprengen: Wie sonst ist es zu erklären, dass bei einer Volkszählung in Großbritannien im Jahr 2011 fast 300.000 mündige Bürger unter Religion "Jedi" angaben? Oder dass 30.000 Unterzeichner die US-Regierung 2012 in einer Petition dazu aufforderten, einen "Todesstern" zu bauen? (Keine Angst, die Anfrage wurde von der Administration mit Humor und augenscheinlich tiefgehender Kenntnis des Star Wars Referenzsystems offiziell abgelehnt). Vielleicht liegt der Grund für den Erfolg von Star Wars in seiner spannenden, wenn auch reichlich trivialen Geschichte, in der gute Helden, ein sehr böser Imperator, eine Prinzessin und ein goldener Bikini eine tragende Rolle spielen. Vielleicht kommt der Erfolg daher, dass wir im Grunde unseres Herzens alle gerne Jediritter wären (Stichwort Lichtschwert!). Eventuell ist der Schlüssel für die anhaltende Faszination aber auch im Design der Sage zu finden. Und diesem Ansatz wollen wir im Folgenden auf den Grund gehen.


"That’s no moon. It’s a space station" Obi-Wan

Wie jedes Werk der Science Fiction will auch Star Wars ein möglichst überzeugendes und in sich schlüssiges Universum erschaffen und benötigt für dessen Beschreibung eine Menge unterschiedlicher visueller Codes. Diese Vielfalt der Darstellungsformen ist bereits ein zentrales Element im Design der Saga: keineswegs ist das gesamte von Lucas entworfene Universum eine homogene, hochtechnologische, silberglänzende Zukunftsvision. Vielmehr werden von archaischen, kriegerischen Stämmen über funktionelle Roboter bis hin zu einer Stadt in den Wolken die unterschiedlichsten Welten und deren Bewohner imaginiert.

Stockholm Furniture Fair

Hello Communication by Tord Rikard

Die Stockholm Furniture Fair überzeugte auch 2013 durch ein kleines, aber feines Angebot: neben Neuheiten aus der Bürowelt wurden Home- und Lichtdesign präsentiert. Überwiegend dominierten klare, reduzierte Linien und vielfältige Bezüge auf die Natur in Form, Farbe und Material. Nachwuchstalenten bot man im so genannten Greenhouse eine Ausstellungsplattform, Kunstinteressierte konnten sich an den Installationen renommierter Designer erfreuen, und wer des Laufens müde wurde, erfrischte sich in der von Daniel Rybakken gestalteten Design Bar.
 

Gelungene Premiere von Bene

Bene nahm erstmals an der Stockholm Furniture Fair teil, und zeigte einen durchdachten Smart Working Space - eine flexible Bürolandschaft, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Wissensarbeiter eingeht und differenzierte Raumlösungen bietet. Vor allem die Produktfamilien PARCS und DOCKLANDS stießen bei den Messebesuchern auf reges Interesse. Kein Wunder, sind sie doch multifunktionale, durchdachte Lösungen für den Workspace von heute, der sowohl konzentriertes Einzelarbeiten, als auch kommunikatives Teamwork ermöglicht. Ebenfalls präsentiert wurden die von Christian Horner entwickelten CUBE_S, Workplace Module, die Arbeits- und Stauraum kombinieren und ein "Arbeiten wie im Cockpit" möglich machen.

Docklands – neuer, alter Space

London Docklands, Foto: arge|zeit|media

Inspiriert von den DOCKLANDS, einer von PearsonLloyd für Bene entworfenen Möbelfamilie für das Open Office, kommen wir einem interessanten Begriff auf die Spur.

"Mitten in den Docklands" - wie cool klingt das denn! Blitzschnell sind sie da, die Assoziationen von raffinierter Architektur, vielversprechenden Start-ups und vernetztem Business, von zukunftsorientierten Investitionen und urbanen Visionen. Wo intellektuelle Communities und kreative Subkulturen zeigen, was modernes urban living zu bieten hat.

Keine Frage - reanimierte und revitalisierte Waterfronts haben meist abwechslungsreiche Geschichten hinter sich. Bis weit ins 19. Jahrhundert wurden in den großen See- und Flusshäfen Schiffe entlang befestigter Kais entladen, die sich mitten in der Stadt befanden. Wohlhabende Bürger lebten so häufig direkt über den Speicherhallen.

Mit der zunehmenden Bedeutung der Eisenbahnen wanderten Hafenanlagen an die Peripherien. Dort konnte man Eisenbahntrassen leichter errichten. Außerdem gab es mehr Platz für Lagerhallen und besseren Schutz vor Diebstahl.

Der Hype währte allerdings selten lange. Der technische Fortschritt des 20. Jahrhunderts brachte nicht nur den Rückgang der internationalen Personenschifffahrt zugunsten des Flugverkehrs, auch die Errichtung hoch automatisierter Containerhafen in noch weiterer Entfernung zu den Stadtzentren bedeutete für die alten Piers meist den wirtschaftlichen Ruin. In den USA begab man sich deshalb bereits in den 1960er Jahren auf die Suche nach neuen Nutzungsmöglichkeiten der brachliegenden und schnell verwahrlosten Viertel. So entstanden in Boston, Baltimore und San Francisco erste Bemühungen zur Revitalisierung mit der Errichtung hochwertiger Wohn- und Büroobjekte, deren Immobilienwerte anstiegen, je näher sie den attraktiven Boardwalks waren.


Reise ans East End

Europas berühmteste Docklands befinden sich zweifelsohne in London - und das nicht nur, weil hier Jack the Ripper sein Unwesen trieb. Im Osten der Millionenstadt gelegen, streifen sie gleich 5 Londoner Stadteile. Ob Römer, mittelalterliche Seefahrt oder Industrialisierung - der Londoner Hafen war seit Gründung der Stadt für deren wirtschaftliche Entwicklung wesentlich mitverantwortlich. Im 18. und 19. Jahrhundert war er sogar der Größte der Welt, in dem rund 60.000 Schiffe pro Jahr be- und entladen wurden.

Für die Docks war eine riesige Anzahl von Arbeitern nötig, von denen nur wenige hoch spezialisiert waren, die meisten jedoch keine Schulbildung hatten. Noch bis 1965 mussten sich Interessierte jeden Morgen in bestimmten Pubs einfinden, wo sie von den Vorarbeitern auf gut Glück rekrutiert wurden.

Farbspektakel in Mailand

Zum 51. Mal versammelte sich die internationale Designszene im April in der lombardischen Hauptstadt, um das bedeutendste Designfestival weltweit zu begehen: den Salone Internazionale del Mobile. Inzwischen längst mehr als eine Messe, macht er die ganze Stadt zu einem riesigen Veranstaltungsgelände. 330.000 Besucher wurden laut Auskunft der Veranstalter gezählt. Und auch sonst treibt es die Stadt heuer noch bunter.
 

Color rocks…

Der Mut zur Farbe hat sich jetzt überall durchgesetzt. Cyanblau als fast schon klassische Akzentfarbe wird durch neue pastellige Nuancen erweitert. Das Senfgelb des vergangenen Jahres manifestiert sich deutlich und tritt in vielen Nuancen bis hin zu Neon-Gelb auf. Neu und omnipräsent sind pudrige Nude-Töne, Hautfarben. Auffallendste Kombinationen: Nude mit Gelb oder Grün. Das Apfelgrün vergangener Jahre weicht einem satten Grasgrün. Basisfarben neben Weiß sind erdige Schlammtöne und Rost. Schwarz setzt im Polstermöbelbereich eher kleine Akzente, längst vorbei die Zeiten der schwarzen Ledersofas. Leder zeigt sich ebenfalls in harmonischen Erdtönen über Nude bis hin zu Rost. Schwarz ist hingegen bei Tisch- und Stuhl-Gestellen State-of-the-Art. Ein Abgesang auf die Ära des Chroms? Neu und super-edel zeigen sich auch schwarze Armaturen im Badezimmer.

Frühlingsgefühle im Büro: Ab in die Vertikale

Longwood Gardens

Ausgedehnte Grünflächen sind in Büros Mangelware, denn sie benötigen nicht nur Licht und Pflege, sondern auch Platz. Die Lösung liegt, wie so oft, in der Änderung des Blickwinkels: „nicht horizontal, sondern vertikal“ ist das zeitgemäße Motto großflächiger Innenraumbegrünung.

Als Erfinder des Vertical Gardens gilt der französische Botaniker und Gartenkünstler Patrick Blanc. Bereits 1982 schuf er seine erste private, im Jahr 1986 die erste öffentliche "Mur Végétal". Seinen Durchbruch feierte das Konzept dann 2001 – mit der von Blanc im Pariser Luxushotel Perishing Hall realisierten grünen Wand im Innenhof. Ganze dreißig Meter hoch ist das lebende Kunstwerk, das damit erstmals architektonische Ausmaße annahm. Noch heute ist es zu bestaunen.

Von da an belebte und begrünte Blanc unzählige Wände in aller Welt. Ob es eine Innenwand des Marithé+Francois Girbaud Stores in New York (2003), die äußere Fassade des Musée du Quai Branly in Paris (2005), die Eingangshalle der Siam Paragon Shopping Mall in Bangkok (2005) oder die Qantas Lounge in Sydney (2007) ist - Blanc ist im Trend, der Vertical Garden ebenso.
 

Outdoor & Indoor

Beides kennen wir bereits: die Innenraumbegrünung mittels Topfpflanzen bzw. kleinen Grünflächen, beispielsweise in der Lounge, und die Fassadenbegrünung von Bauwerken. Der Vertical Garden, auch Green Wall, Plantwall oder Living Wall genannt, erweitert die bisherigen Konzepte um einen entscheidenden Schritt.

Lassen Sie uns einmal an ein Haus mit begrünter Fassade denken. Wie sieht es aus? Welche Pflanzen bedecken die Mauer? Wie mag es so geworden sein, wie es sich heute präsentiert? Nun, vermutlich haben wir ein Bild von Efeuranken, Wildem Wein oder Mauerkatzen vor uns, die sich direkt an der Wand hochgearbeitet haben. Vielleicht auch von Clematis, Glyzinien oder auch Rosen, die eine Kletterhilfe wie Draht oder Gitter benötigen, um empor zu klimmen. Allen gemein ist, dass sie erst den Weg nach oben finden müssen, bis das lebendige Grün die gesamte Fassade bedeckt. Und manche Pflanzen erreichen dieses Ziel nie, da ihre Wachstumshöhe begrenzt ist.

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