Architektur & Design

Mehr Sein als Schein

Bürotrends Holz Handwerk

"Das ist etwas Geheimnisvolles. Kommt es daher, dass Holz, ob auch noch so behauen und gestutzt und gehobelt, irgendwie lebendig bleibt? Es hat gelebt, wie ein heimliches Etwas in uns noch immer lebt. Und man beachte, wie selten man bei Menschen, die mit Holz zu schaffen haben, einem unglücklichen, verbitterten Gesicht begegnet."
J.B. Priestley, Schriftsteller

 

Intelligente Vielfalt

Feine Hölzer garantieren die Qualität der Produkte. Bene verarbeitet seit über 30 Jahren nur ausgewählte Furniere. 2006 wurde das Sortiment erweitert. Neben den Klassikern Buche und Kirsche stehen nun Eiche und Ahorn sowie die Trendhölzer Nussbaum, Makassar und Zebrano in zwanzig unterschiedlichen Farben und Maserungen zur Wahl. So wuchs bei Bene das Sortiment an Furnieren zu einem der größten der Branche an. Bene positioniert sich somit verstärkt als Premium-Anbieter.
 

Natur in Symbiose mit Industrie

Lebendig, authentisch und exklusiv: So unverwechselbar wie die Produkte von Bene, so einmalig das Material Holz. Die Natur schafft individuelle Formen und Farben, kein Stamm, kein Furnier gleicht dem anderen. Die Ausweitung der Furnier-Palette wurde durch die Industrialisierung eines zweiten Lacksystems für großporige Holzoberflächen ermöglicht. Intelligente Industrialisierung und beste Holzqualität in Kombination mit meisterhafter Fertigung erzeugen ein hochwertiges Furnierbild. So formen Natur und Industrie eine eindrucksvolle Symbiose in edlen Möbeln.


Ganzheitliche Furnierbilder

Da es sich bei der Bene Produktion um eine "Just in time"-Fertigung handelt, das heißt es wird nahezu alles auftragsbezogen zugekauft und produziert, ist eine klare Zuordnung der Furnierblätter zu den entsprechenden Möbeln und Büro Layouts möglich. So wird möglich, dass nicht nur die Möbelstücke in sich mit ausgesuchten Furnieren veredelt werden, sondern auch raum- und geschoßweise ein harmonisches Furnierbild zusammengesetzt werden kann. Industrielle Fertigung also mit individuellem Qualitätsanspruch.
 

Bene Furnierwerkstatt

2006 wurde in der Bene Furnierwerkstatt in Waidhofen an der Ybbs – umgerechnet – eine Fläche von insgesamt 160.000 m² furniert, das entspricht einer Fläche von etwa 32 Fußballfeldern, Tendenz steigend. Langjähriges Know-How in Kombination mit modernsten Maschinen, sorgfältiger Verarbeitung auch von Hand, stehen für die Kompetenz der Bene Furnierwerksatt und die Qualität der Produkte.

Das Team der Bene Furnierwerkstatt besteht derzeit aus neun Furnierexperten und sechs Spezialisten für Massivholz, sowie vier weiteren Mitarbeitern, die sich um den Furniereinkauf kümmern.

Einige wichtige Arbeitsschritte haben wir für Sie in Bild und Text festgehalten:

Furnierauswahl und Berechnung der Abwicklungen bezogen auf die jeweiligen Räume beziehungsweise Geschoße, um ein möglichst einheitliches Furnierbild (Farbe, Maserung etc.) zu gewährleisten.

Zuallererst müssen die unregelmäßigen und ausgefransten Ränder der unbehandelten Furnierblätter weggestanzt werden, um saubere Kanten zu erhalten.
Im nächsten Schritt können die begradigten Furnierblätter zu sogenannten Furnierdecks, das sind größere Furnierflächen, verklebt werden.

Die Furnierdecks werden über einem Leuchttisch nochmals auf etwaige Fehler und Mängel überprüft.
Nur einwandfreie Furnierdecks werden mit beleimten Rohspan- oder Compactplatten verpresst.

Gewissenhafte Handarbeit sorgt für den letzten Schliff:
Kantenschleifen | Vollholzkanten schleifen

Die furnierten und bekanteten Platten werden von Hand gebeizt. Es kommen in Abstimmung auf die Lacksysteme Wasserbeizen zum Einsatz.

Im Anschluss an das Beizen wird die Beize mit einem Lack konserviert (geschützt).

Da die Bene Lacksysteme durch UV-Belichtung sofort aushärten, kann unmittelbar nach dem Lackieren die Bearbeitung fortgesetzt werden.
Es kommen lösungsmittelarme Wasserlacke zum Einsatz, die nach dem Aufbringen und Abtrocknen durch UV-Strahlung aushärten und eine sehr hohe Oberflächenfestigkeit erreichen. Dieser spezielle Lack dient gleichzeitig auch als Lichtschutz und reduziert das Nachdunkeln bzw. Vergilben der Holzoberflächen.

Bene unterzieht die Oberflächen regelmäßigen Qualitätsprüfungen. Zum Beispiel werden in monatlichen Abständen die Kratzfestigkeit und Wasserbeständigkeit der Oberfläche überprüft, sowie die Oberflächenhaftung des Lacks. Farbüberprüfungen der Beizen und des Oberflächenglanzgrades erfolgen ständig. So kann Bene seinen hohen Qualitätsstandard garantieren.

 

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