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Setzen Sie Ihr Büro ins beste Licht!

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Wie heißt es so schön? "Die Aufgabe der Allgemeinbeleuchtung ist, den gesamten Raum unter Vermeidung von Direkt- und Reflexblendung wirkungsvoll auszuleuchten und dabei die Erfordernisse von gutem Kontrast, ausgewogenen Leuchtdichteverhältnissen und guter Farbwiedergabe in Betracht zu ziehen."
Ach ja – klingt vernünftig. Nur – wie kommt man so weit?


1. Mehr Licht bedeutet nicht immer besser Sehen
Im Allgemeinen stimmt es, dass viel Licht die Leistungsfähigkeit steigert und wenig Licht eher beruhigend wirkt. Vor allem ältere ArbeitnehmerInnen brauchen grundsätzlich mehr Licht! Allerdings empfiehlt sich trotzdem, eine Differenzierung entsprechend der Tätigkeit. Denn während beim Lesen von Vorlagen ein höheres Beleuchtungsniveau vorteilhaft ist, führt selbiges beim Lesen von Bildschirminformationen zu Nachteilen, da dadurch der Kontrast zwischen Zeichen und Hintergrund vermindert wird.


2. Auf harmonische Helligkeitsverteilungen achten
Das Beleuchtungsniveau gibt noch keine Auskunft über die Verteilung der Leuchtdichten auf verschiedene Flächen. Die sogenannten Reflexionsgrade sollte man so wählen, dass zwischen Arbeitsfeld und Umgebung keine zu großen Leuchtdichteunterschiede auftreten. Ausgewogene Helligkeitsverteilungen machen den Raum interessant und wirken belebend.


3. Blendungen vermeiden
Blendungen wirken nicht nur unmittelbar störend, sie setzen auch die Sehleistung empfindlich herab. Deshalb sollten an die Blendbegrenzungen von Leuchten höchste Anforderungen gestellt werden - besonders natürlich bei der Bildschirmarbeit!
 

4. Kontraste erleichtern das Sehen
Dieser Punkt ist ganz wesentlich: Zu geringe Kontraste vermindern die Erkennbarkeit. Einzig richtige Lösung - in diesen Fällen muss die Beleuchtungsstärke erhöht werden.
Aber Vorsicht: Bei zu hohem Beleuchtungsniveau kommt es wiederum zu einer Kontrastverminderung und damit zu Problemen besonders bei Bildschirmarbeitsplätzen.


5. Achten Sie auf die richtige Lichteinfallsrichtung
Dieses Phänomen kennen wir alle – falsche Lichteinfallsrichtungen führen zu Lichtreflexen und diese bewirken Kontrastminderungen. Außerdem beeinflusst der Lichteinfall die Schattenbildung und damit die Ausgewogenheit der Beleuchtung sowie das räumliche Tiefsehen. So sollte bei Deckenleuchten mit einem hohen Anteil an gerichtetem Licht das Licht schräg bzw. seitlich auf den Arbeitsplatz strahlen.


6. Gute Schatten schärfen den Blick
Bei schattenlosem, diffusem Licht geht – wie im Nebel – der plastische Eindruck verloren. Harte Schatten können hingegen den Raumeindruck drastisch verändern und mitunter sogar ein Sicherheitsrisiko darstellen. "Gute" Schatten bilden sich dort, wo diffuses und gerichtetes Licht in der richtigen Mischung vorhanden sind. Diese Schatten fördern das räumliche Sehen und erleichtern die Orientierung.


7. Die farbigen Seiten des Lichts beachten
Jede Lichtquelle sendet ein spezifisch akzentuiertes Farbspektrum aus. In der Fachsprache spricht man deshalb auch von einer spezifischen Lichtfarbe. Das Tageslicht zeichnet sich in diesem Zusammenhang durch seine Ausgewogenheit aus. Glühlampen besitzen dagegen einen relativ starken Rotanteil. Für Büros empfehlen sich warmweiße und neutralweiße Lichtfarben. Die entsprechenden Farbtemperaturen sollen zwischen 2.500 und 4.000 Kelvin liegen.


8. Natürliche Farben
Büroräume zählen zu jenen Arbeitsbereichen, in denen eine natürliche Wiedergabe von Farben wichtig ist. Höhere Anforderungen gelten hier nur für Museen. Die Farbwiedergabe-Eigenschaften zählen deshalb zu den Qualitätsmerkmalen von Lampen!


9. Licht schafft Atmosphäre
Wie wichtig eine angenehme Lichtatmosphäre für Arbeit und Produktivität ist, wurde erst in letzter Zeit erkannt. Zu den Einflussgrößen zählen hier nicht nur die optischen Eigenschaften und die Anbringung von Leuchtkörpern, sondern auch die Reflexionseigenschaften, Farben und Materialen der Wände und des Mobiliars.


10. Immer wichtig – Energie sparen
Der bewusste und sparsame Umgang mit Energie ist mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Auch bei der Planung von Beleuchtungskonzepten. Deshalb werden in zunehmendem Ausmaß energiesparende Lampen und elektronische Vorschaltgeräte ausgewählt. Außerdem lohnt es sich, auf einen hohen Wirkungsgrad der Leuchten zu achten. Abgesehen davon bietet aber auch die gezielte Nutzung von Tageslicht und das effektive Steuern von Lichtanlagen hohe Einsparungspotenziale.


Zu guter Letzt geht es immer um die Harmonie von natürlichem und künstlichem Licht. Gute Beleuchtungskonzepte achten darauf, den Anteil an natürlichem Licht möglichst hoch zu halten. Abgesehen davon verlangt der Gesetzgeber hier auch die Erfüllung konkreter Mindestanforderungen - besonders im Zusammenhang mit Bildschirmarbeitsplätzen....

 

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