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Sprechen über Architektur: Programm 2022

Event Architektur

Im Laufe ihrer Geschichte hat die Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs (ZV) eine Vielzahl von Veranstaltungen organisiert und dazu prominente Architekten und Vertreter verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen eingeladen, die für die Entwicklung einer qualitätsvollen Architektur maßgeblich waren. Dazu zählen Alvar Aalto, Jakob B. Bakema, Willem M. Dudok, Otto Frei, Richard Buckminster Fuller, Yona Friedman, Richard Neutra, Ernesto N. Rogers, Konrad Wachsmann, Jean Nouvel und Wissenschaftler wie Theodor W. Adorno, Lucius Burckhardt, Oskar Morgenstern u. v. a. Die gegenwärtige Vortragsreihe Sprechen über Architektur schließt daran an und gibt Einblick in die hohe Qualität des Architekturschaffens und der Baukulturarbeit in Österreich, womit die ZV ihrem wichtigsten Zweck entspricht: Die Baukunst zu fördern und das Verständnis der Allgemeinheit dafür zu heben.

Wir freuen uns, die ZV bei der Veranstaltungsreihe unterstützen zu können, und präsentieren die nächsten Vorträge, die wie gewohnt im Bene Showroom in der Wiener Neutorgasse stattfinden werden:

einszueins architektur
5. Mai 2022, 19 Uhr

Katharina Bayer und Markus Zilker gründeten 2006 das Büro einszueins architektur, das 2018 mit Markus Pendlmayr erweitert wurde und nun unter den Namen einszueins architekur ZT GMBH geführt wird. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Wohnbau, den sie als sozial- und stadtprägende Aufgabe bezeichnen. Aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus liegt ihre Kernkompetenz im kooperativen und partizipativen Planungsansatz. Eine frühzeitige Einbindung aller Beteiligten ist für sie die Grundlage für ganzheitliche Konzepte und eine nachhaltige, integrative Architektur. Die gegenwärtigen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen brauchen neue Wege, die einszueins durch eine kooperative Arbeitsweise und gemeinschaftlichen Unternehmungen wie Baugruppen beschreiten. Für das Wohnprojekt Wien erhielt einszueins Architektur zahlreiche Preise und Auszeichnungen darunter der Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit und der Hans Sauer Preis. Zu ihren aktuellen Projekten zählt u.a. die „HausWirtschaft“ am Nordbahnviertel, eine Verbindung der Lebensbereiche Arbeit und Wohnen und das Projekt „vis-à-vis mit vis-à-wien“ im „Village im Dritten“.
www.einszueins.at

5. Mai 2022, 19 Uhr 
Bene, Neutorgasse 4–8, 1010 Wien 

Peter Lorenz
12. Mai 2022, 19 Uhr

Peter Lorenz gründete 1980 in Innsbruck sein eigenes Architekturbüro und eröffnete zehn Jahre später den Standort in Wien. In über 40 Jahren entstanden fast 500 Werke, in den Disziplinen der Stadtplanung, Architektur und Innenraumgestaltung. Zu den wichtigen Projekten in Österreich, Slowenien, Deutschland und Italien zählen „BORA Raubling“ (2019), „Med Campus Uni Linz“ (2021), „Schule auf Markt Wien“ (2020), die „Fabrik für Junge“ (2022) in Trieste, „FLAGSHIP BORA Herford“ (2022), die „Sportcity Ilirija“ (2001 – 2022) in Ljubljana, sowie einige geförderte Wohnanlagen in Wien (2003 – 2019) wie z.B. die „Nussbaumallee Wien“ (2017). Seit 2022 sind neben Peter Lorenz im Unternehmen LORENZATELIERS Giulia Decorti als zweite Geschäftsführerin und Franz-Xaver Baur, Jean Pierre Bolivar sowie Arno Reiter als „associate partners“ tätig. Den für ihn wichtigen „Blick von außen“ schult Lorenz durch seine ständigen Aktivitäten wie Reisen, Lehre, Jurien, Beiräte und Lehraufträge an Universitäten in China, Indien, Italien und Österreich. Seine ebenso leidenschaftliche wie konstruktive Kritik gilt den Phänomenen der Natur, Raumplanung, Stadt(planung), Architektur, Design und ihren Zusammenhängen. 
www.lorenzateliers.at 

12. Mai 2022, 19 Uhr 
Bene, Neutorgasse 4–8, 1010 Wien

amid.cero9
19. Mai 2022, 19 Uhr

Cristina Díaz Moreno und Efrén García Grinda sind die Leiter und Gründer des in Madrid und Wien ansässigen Architekturbüros amid.cero9. Gegründet 1997 als kollaborative Plattform zur Erforschung der Schnittstellen zwischen Architektur, Kultur und Natur, hat sich das Büro zu einem forschungsbasierten Designbüro entwickelt, das sich auf zeitgenössische urbane, technologische und kulturelle Unsicherheiten konzentriert. Die Projekte von amid.cero9 vereinen radikale Ästhetik, konstruktive Präzision und konzeptionelle Klarheit. Sie decken die spezifischen Möglichkeiten und Besonderheiten jedes Kontexts auf und kultivieren eine Herangehensweise an den zeitgenössischen Umweltbegriff, die Soziologie, Technologie, Medien und Politik einbezieht. Mit ihrer umfangreichen akademischen Erfahrung sind sie ordentliche Professoren und Leiter des Studios diazmoreno garciagrinda am IoA an der Angewandten in Wien und waren Gastprofessoren an international anerkannten Universitäten und Kunstschulen. Ihre Projekte wurden weit verbreitet und sie haben mehr als 40 Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen.
www.cero9.com

19. Mai 2022, 19 Uhr 
Bene, Neutorgasse 4–8, 1010 Wien 

Eduard Widmann

Eduard Widmann studierte Architektur an der TU Wien sowie Regie am Max Reinhardt Seminar. Sein Diplom an der TU Wien hatte den Theaterbau zum Inhalt. Während des Studiums war er Mitarbeiter von Hans Hollein, Friedrich Grünberger, Willi Braun und danach von Hermann Czech, Heinz Tesar sowie Luigi Blau. 1990 gründete er sein eigenes Büro in Salzburg, übernahm Bauleitungen für Erio Hofmann und Kaschl & Mühlfellner und gewann 1992 den internationalen Wettbewerb des Porschehofs. Ab 1999 bildete sich ein Schwerpunkt in der Planung urbaner öffentlicher Räume. Von 2002 -2008 führte Widmann auch ein Büro in Wien, in dem vor allem Wohnbauten u.a. für Gesiba, Mischek und Migra-Arwag umgesetzt wurden. Seit 2014 plante er gemeinsam mit Erich Wagner u.a. die Neugestaltung der Altstadt in Hallein (bis 2019) als auch die der rechten Altstadt Salzburgs, die 2015 mit dem ZV-Bauherrenpreis ausgezeichnet wurde. 2019 wurde der Salzburger Residenzplatz fertiggestellt und 2020 mit ihrer Planung zur Neugestaltung der Fußgängerzone in Bad Hofgastein begonnen. Aktuell beschäftigt sich Widmann mit den ersten Entwürfen für die Judengasse sowie Goldgasse in der Salzburg Altstadt.

9. Juni 2022, 19 Uhr
Bene, Neutorgasse 4–8, 1010 Wien
www.zv-architekten.at
www.widmann.at 

Bevk Perović arhitekti

Bevk Perović arhitekti was founded by Matija Bevk, b. 1972, (graduated from Faculty of Architecture University of Ljubljana) and Vasa J. Perović, b. 1965, (graduated from Faculty of Architecture University of Belgrade, YU; Master’s degree from Berlage Institute, Amsterdam). They work, alongside with the international team of 15 young architects, on a diverse range of projects, in different European countries. They have been awarded numerous national and international prizes - European Union Prize for Contemporary Architecture – Mies van der Rohe Emerging Architect Award, Kunstpreis Berlin, Plečnik Prize, Piranesi Award, etc. In order to understand and comprehend their work, one must examine their ‘dedicated choice’ to follow conditions in which a building emerges. These conditions range from political and social, to environmental and material - their simple, yet complex architectural solutions strive to answer those conditions beyond bare function.

23. Juni 2022, 19 Uhr
Bene, Neutorgasse 4–8, 1010 Wien
www.zv-architekten.at
www.bevkperovic.com

Rainer Köberl

Nach dem Architekturstudium in Innsbruck und in Haifa (Israel) war Rainer Köberl von 1986 bis 1992 Assistent bei Othmar Barth an der Technischen Fakultät der Universität Innsbruck. 1992 gründete er sein eigenes Büro und beschäftigt sich seit dem mit einer Vielfalt an verschiedenen Bauaufgaben. Die Palette reicht von Cafés, Sushi Bars, Restaurants und Geschäftslokale, eine Weinkellerei in Südtirol mit Walter Angonese, bis zu großen Bankgebäuden, Ausstellungsbauten wie das Adambräu mit giner&wucherer, die MPreis-Supermärkte oder die Dorfkerngestaltung in Fließ. Köberl zählt zu den Gründern des Architekturforums Tirol (1993) und war von 1997-2017 stellvertretender Vorsitzender von „aut. architektur und tirol“. Von 1998–2002 war er Mitglied des Gründungsbeirates und Dozent an der Akademie für Design in Bozen und lehrt bis heute an diversen Universitäten. Für Rainer Köberl ist „Architektur ein räumliches Werkzeug für Leben“, mit dem er erfolgreich umzugehen weiß, wie die lange Reihe an nationalen und internationalen Auszeichnungen für seine Projekte zeigt. Aktuell wurde das gemeinsam mit Daniela Kröss geplante Tiroler Steinbockzentrum in Schrofen mit dem ZV-Bauherrenpreis 2021 ausgezeichnet.

30. Juni 2022, 19 Uhr
Bene, Neutorgasse 4–8, 1010 Wien
www.zv-architekten.at
www.rainerkoeberl.at

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