Rödl & Partner

Adresse: Im Zollhafen 18, 50678  Cologne, Deutschland

Branche: Wirtschaftsberatende Berufe

Jahr: 2009

Architekt: Bothe Richter Teherani, Linster-Architekten

Aufbruch zu neuen Ufern

Modernität, Transparenz, Kommunikation – wenn Office-Architektur zum Motivationsfaktor wird.

Vor rund 30 Jahren gegründet, gehört die deutsche Rechtsanwalts-, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner heute mit 80 Standorten in 40 Ländern und 3.000 Mitarbeitern zu den international renommiertesten Unternehmen ihrer Branche. Ende 2008 hat die Kölner Sozietät ihr neues Office in völlig neuem Stil bezogen. Geplant und gestaltet als bewusstes Zeichen ihrer international gelebten Unternehmensphilosophie: Menschen und Qualität im Mittelpunkt.

Die Ziele waren von Beginn an klar definiert: "Wir wollen Transparenz und offene Kommunikation, Modernität und Kreativität in unseren Büroräumen zum Ausdruck bringen", so die Vorgabe. Wo kein physisches Endprodukt Markenwerte optisch vermitteln kann, werden Architektur und Raum als äußeres Zeichen von Identität und Unternehmenskultur wichtiger denn je.

Für Martin Wambach, Geschäftsführer der 2001 als Start-up gegründeten Niederlassung in der pulsierenden Wirtschafts- und Medienstadt Köln, war die Realisierung der neuen Büroräume somit auch ein zentrales geschäftspolitisches Anliegen. Darüber hinaus war die Verteilung der rund 70 Mitarbeiter über mehrere Stockwerke im alten Bürohaus wenig effizient. Für unkomplizierte, spontane Kommunikation oder Teamarbeit bot sich kaum Aktionsraum.
 

Neuer Standort mit Symbolkraft

Das junge Kölner Stadtquartier – der Rheinauhafen – mit seiner lebendigen und zukunftsweisenden Architektur kam da als neuer Standort gerade recht. Rödl & Partner logiert heute auf 2.000 m2 in der 13. Etage des Kranhauses 1, das erst kürzlich den begehrten "Immobilien-Oskar" auf der weltweit wichtigsten Immobilienmesse "MIPIN" in Cannes als "Bürohaus des Jahres" gewann. Ein ganz offensichtliches Bekenntnis zu Innovation und moderner Selbstreflexion.

Wer die neuen Räumlichkeiten der Rechtsanwalts-, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betritt, wird von der offenen Struktur der Raumnutzung, der Vielfalt transparenter Einblicke und dem designorientierten Farbkonzept angenehm überrascht. Anstatt der sonst oft üblichen Zellenbüros und geschlossenen Türen hat man sich für eine Open-Space-Lösung entschlossen, die mit Einzelarbeitsplätzen, Glaskuben für Besprechungen, flexiblen Meetingräumen samt moderner Medientechnik sowie Technik- und Verwaltungszonen alle Anforderungen komplexer Beratungs- und Kanzleitätigkeit erfüllt.

Doch auch soziale Kompetenz will man bewusst vermitteln: der Empfang sympathisch, übersichtlich, einladend, in Verbindung mit einer repräsentativen Recreation-Zone sowohl für Klienten als auch für Mitarbeiter. Lounge-Möbel für den Wartebereich, eine Bibliothek für kurze Breaks und Inspiration.
 

Bürokonzept mit Anspruch

"Um die hohen Ansprüche an die neuen Büroräume zu erfüllen, war von Anfang an ein umfassender Planungsprozess notwendig, bei dem den einzelnen Planungsbausteinen große Bedeutung zukam", so Bene Berater Björn Sollorz. Den Ausgangspunkt bildete eine detaillierte Mitarbeiterbefragung und Bedarfsanalyse, deren Ergebnisse in das Flächennutzungs- und Raumkonzept ebenso einflossen wie in Arbeitsplatz-, Gestaltungs und Technikkonzepte.

Dass sich Bene auch im darauf folgenden Ideenwettbewerb gegenüber renommierten Mitbewerbern durchsetzen konnte, liegt für Björn Sollorz an der hohen Übereinstimmung mit den Kundenerwartungen. So ermöglicht das neue Bürokonzept nun unkomplizierte, permanente Kommunikation und interdisziplinäres Teamworking. Es bildet die idealen Rahmenbedingungen für eine ganzheitliche Beratung in allen rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Fragen und ermöglicht gleichzeitig den intensiven, persönlichen Kontakt zu Mandaten.
 

Wohlfühlfaktor für Klienten und Mitarbeiter

Und was für die Außenwirkung gilt, gilt gleichermaßen auch nach innen, ist man bei Rödl & Partner überzeugt. Mit dem von Bene geschaffenen Umfeld wird Mandanten und Mitarbeitern eine erstklassige Arbeitssituation geboten, die sich direkt in der Qualität der Beratungsleistung, in der Motivation der Mitarbeiter und im selbstverantwortlichen Engagement jedes Einzelnen ausdrückt: Basis für ein innovatives Spannungsfeld von Kreativität und Produktivität im Dienste der Kunden.

Keine Frage, dass hierzu auch das Designkonzept Wesentliches beiträgt. Deutlich sind die Analogien zum natürlichen und architektonischen Umfeld, in dem sich das neue Büro, aber auch der gesamte Gebäudekomplex des Kranhauses befindet. Geschwungene Formen am Boden und bei Beleuchtungselementen nehmen z. B. das Flussmotiv des vor den Fenstern liegenden Rheins auf. Das Farbkonzept zitiert mit einem hellen Grün die CI-Farbe von Rödl & Partner. Für die Innenarchitekten von Bene ergab sich hier ein wirkungsvolles Spiel mit vielfachen Zitaten und Akzentuierungen. Das Ergebnis: eine sympathische, einnehmende, vertrauenserweckende Atmosphäre mit besonderem Erlebniswert.

Mithilfe der R2 Wand und RG Glaswand von Bene bleiben die Strukturen offen und übersichtlich. Die Bene Programme T-Plattform in Kombination mit dem Bene Stuhl Filo, T-Meeting, K2 Stauraum, KB Box, K2 Caddy und L3 Container statten Arbeitsplätze, Stauraum und Conferencing aus. Der Bene Stuhl Rondo belebt Warte- und Recreation-Zonen. Artemide gestaltete wichtige Teile des Lichtkonzeptes, von Silent Gliss stammen die Flächenvorhang-Systeme und Vertical Waves. Carpet Concept dominiert die hochwertige Bodengestaltung. In Kombination mit Fritz Hansen, Walter Knoll und Wilkhahn entstand ein stimmungsvolles und hochwertiges Ambiente mit ausgesuchten Highlights.

Womit das zentrale Anliegen des Bauherrn in Erfüllung ging – "Professionell arbeiten, persönlich wohlfühlen". Willkommen bei Rödl & Partner.
 

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